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Das Zwitschern von Sarah und Jeremy

US-Comedian Sarah Silverman hat gezeigt, was passieren kann, wenn man Hatern im Netz keinen Hass zurückwirft, sondern unerwartet einfühlsam auf böse Kommentare reagiert.  Auf ein fieses Schimpfwort, das ihr ein Troll namens Jeremy in die Twitter-Timeline schrieb, hat Sarah mit Menschlichkeit, Verständnis und ehrlichem Interesse am anderen Menschen reagiert. Den Dialog, der sich daraufhin  zwischen den beiden entspann, findet ihr in dem Mini-Comic – mit Sarah als blauem Vögelchen und Jeremy in grün 😉

© by Chris Ella Dick 2018

Jeremy hatte fünf Bandscheibenvorfälle. Nachdem Sarah die Ärzte unter ihren Followern gefragt hat, ob jemand von ihnen Jeremy bei seinen Rückenproblemen helfen kann, hat sich inzwischen auch ein Arzt für ihn gefunden. Sarah Silverman wird die ärztliche Behandlung für Jeremy bezahlen.

Darüber hinaus hat Sarahs Reaktion tatsächlich dazu geführt, dass Jeremy jetzt sein Leben ändern möchte.

Vermutlich lässt sich nicht jeder Hater, Troll oder Mobber so sehr von Verständnis und Einfühlsamkeit berühren wie Jeremy. Nichtsdestotrotz zeigt der Twitter-Dialog, dass sich die Dinge in eine unerwartete Richtung entwickeln können, wenn jemand den Kreislauf aus Hass und unterdrückter Wut mit Verständnis und Offenheit durchbricht.

Den englischsprachigen Dialog zwischen Sarah Silverman und Jeremy Jamrozy findet ihr hier.

 

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Tschüssikowski, 2017! Hallo 2018!

Die Sternenzacke wünscht euch allen ein glückliches neues Jahr! Bleibt gesund und quietschfidel und tanzt im Regen so oft es geht.

Für die kleine Prise Optimismus für 2018 gibt es hier einige gute Nachrichten aus dem vergangenen Jahr, frisch aufgelesen für euch von der Sternenzacke-Chefredaktion. Und um die gute Stimmung noch ein bisschen anzuheizen, findet ihr am Ende des Beitrags auch gleich eine der ersten guten Nachrichten des Jahres 2018.

© Chris Ella Dick 2018
Quellen: sciencemag.org und Greenpeace.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: csmonitor.com.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: BBC News.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: rt.com.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: gatesnotes.com.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: One Earth One Ocean
Über vesselfinder.com könnt ihr verfolgen, wo sich das Containerschiff mit der Seekuh gerade befindet.

Wenn du noch mehr gute Nachrichten brauchen kannst, wirst du bei Future Crunch fündig.

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Wenn ein Orang-Utan eine Kamera stibitzt…

Was macht ein junger Orang-Utan mit der frisch stibitzten Kamera eines Wildtierfotografen? Glasklar – er tut das, was alle anderen auch tun würden: Erstmal ein paar Selfies schiessen… 😎

Und was macht die Sternenzacke-Chefredaktion, wenn sie von Orang-Utan-Selfies erfährt? Auch glasklar – sie zeichnet einen Mini-Comic für euch… ✏️

In dem Comic seht ihr die Fotos, die der britische Wildtierfotograf Ian Wood auf seiner Kamera fand, nachdem ein Orang-Utan sie ihm gestohlen hatte. Der Orang-Utan hatte die Kamera nach einer Weile im Dschungel liegenlassen.

© by Chris Ella Dick 2017

Orang-Utans gehören zu den Menschenaffen. Weil ihr Lebensraum immer kleiner wird und weil Wilderer sie töten, gehören Orang-Utans inzwischen zu den gefährdeten Arten. Wenn du mehr über die asiatischen Menschenaffen erfahren möchtest, kannst du auf der Internetseite des WWF nachsehen. Dort erfährst du auch, wie du den Orang-Utans helfen kannst.

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Spenden statt schenken – von Brillen, Schulsachen und Kindersitzen

Weihnachten naht mit rasender Geschwindigkeit und du möchtest unbedingt noch etwas an eine richtig coole Organisation spenden? Hier sind drei Projekte, die sich für Kinder einsetzen.

Däumchen hoch!
©Chris Ella Dick 2017

Die ELLI Foundation engagiert sich für die Sicherheit von Kindern im Strassenverkehr. In manchen Ländern – etwa Georgien – fahren selbst ganz kleine Kinder ohne Kindersitz oder sogar unangeschnallt bei ihren Eltern im Auto mit. Jeder Unfall kann für die Kinder deshalb schlimme Folgen haben. Seit fast zwei Jahren arbeiten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der ELLI Foundation inzwischen schon daran, junge Familien in Georgien über Kindersitze aufzuklären. In Workshops lernen die Eltern, welcher Sitz für ihr Kind passt und wie man den Sitz richtig anwendet. Weniger wohlhabenden Familien mit vielen Kindern werden auch Kindersitze bereitgestellt.

Unter elli.foundation erfahrt ihr mehr über das Projekt. Über betterplace.org könnt ihr direkt an die ELLI Foundation spenden. Und wenn ihr über amazon.smile einkauft, tut der fiese Riese Amazon auch mal etwas Gutes und spendet an das Projekt.

Bereit für die Lektüre…
© Chris Ella Dick 2017

Um lesen zu lernen muss man erst einmal die Buchstaben sehen können. Wenn ein Kind schlecht sieht, hilft eine Brille beim Lesenlernen. Wenn Kinder in ärmeren Ländern schwache Augen haben, haben die Familie jedoch oft nicht genügend Geld für eine Brille. Schlecht sehen zu können kann für die Kinder dann bedeuten, dass sie nicht richtig lesen lernen können. Und auch für Erwachsene kann es ein existenzielles Problem sein, wenn sie sich keine Brille leisten können: Wenn man nicht richtig sieht, kann man nicht richtig arbeiten.

Um Menschen mit schwachen Augen überall auf der Welt zu helfen, haben die Mitarbeiter des Projekts „EinDollarBrille“ eine einfache Brille aus Draht und Kunststoffgläsern entwickelt. Die Herstellung der EinDollarBrille kostet tatsächlich nur einen einzigen Dollar pro Stück. Die Brillen werden direkt vor Ort in Brasilien, Burkina Faso, Indien, Malawi und anderen Ländern von Einheimischen hergestellt und verkauft. So sorgt das EinDollarBrille-Projekt dafür, dass sich Kinder und Eltern weltweit Brillen leisten können.

So leicht kann man einen Bären glücklich machen…
© Chris Ella Dick 2017

Unter eindollarbrille.de könnt ihr mehr über das Projekt lesen und für den weltweiten Ausbau des Brillenbaus spenden.

Schulsachen für Kinder in Aleppo
© Chris Ella Dick 2017

In Syrien sind die meisten Schulen durch den Krieg zerstört worden. Die Kinder werden in improvisierten Klassenzimmern so gut es geht unterrichtet. Unter anderem versuchen die SOS-Kinderdörfer, Kindern in Aleppo Schulbildung zu ermöglichen. Für die Kinder in der Stadt, die im Krieg schreckliche Dinge erlebt haben, bedeutet der Unterricht ein Stück Perspektive und Normalität. In dem kriegsgebeutelten Land fehlt es jedoch an allem, was die Kinder für den Unterricht brauchen – Schulbücher, Stifte, Hefte oder Schultaschen werden dringend benötigt.

Zudem haben die SOS-Kinderdörfer ein Waisenhaus und eine Kita für Kinder eingerichtet, die im Krieg ihre Familien verloren haben.

Über https://www.sos-kinderdoerfer.de könnt ihr mehr über die Projekte für syrische Kinder lesen und spenden.

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Hallo Baum, wie geht es dir?

Jeder Baum in Melbourne hat eine Nummer und eine Email-Adresse. Die Stadt hat die Email-Adressen für die Bäume hochoffiziell eingerichtet. Auf diese Weise können es die Anwohner leichter melden, wenn sie lose hängende Äste, unerwünschte Krabbeltierchen oder andere Schäden an den grünen Schattenspendern bemerken.

Seitdem jeder Baum eine eigene Email-Adresse besitzt, schicken die Bewohner der Stadt ihren Bäumen jedoch unzählige Mails. Manche Stadtbewohner schreiben ihren Lieblingsbäumen einfach, wie wunderschön sie sie finden. Andere Städter bedanken sich bei den Bäumen für die Kohlendioxidspeicherung, stellen Fragen über die Weltpolitik stellen oder plaudern einfach über die gute Nachbarschaft.

Wer etwas Glück hat, bekommt sogar eine Antwort von seinem Lieblingsbaum. Die Stadtverwaltung stellt den Bäumen inzwischen gelegentlich Mitarbeiter zur Verfügung, die ihnen helfen, Antwortmails zu schreiben.

Die Sternenzacke-Chefredaktion hat für euch ein paar besonders nette Mails aus Melbourne übersetzt:

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Algerische Eiche, Tree ID 1032705, 02.02.2015:

Liebe Algerische Eiche,

danke, dass du uns Sauerstoff gibst. Danke, dass du so hübsch bist. Ich weiß nicht, wo ich wäre, wenn du nicht mein Kohlendioxid speichern würdest (vermutlich im Himmel…). Bleib stark, rage aus der Masse heraus. Du bist ein Geschenk, das nie aufhört zu geben. Ich würde mich noch gerne mit dir über Wildtiere unterhalten, aber wir haben nicht genug Zeit und müssen Wichtigeres erledigen. Ich hoffe, dass Umweltschutz  eines Tages das Wichtigste für uns sein wird.

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Ulme, Tree ID 1022165, 29.05.2015:

Liebe Ulme,

ich hoffe, du lebst gerne in St. Mary’s. Mir gefällt es hier meistens gut. Ich habe bald Examen und sollte eigentlich lernen. Du hast keine Examen, weil du ein Baum bist. Ich glaube, viel mehr gibt es für uns beide nicht zu besprechen, weil wir nicht besonders viel gemeinsam haben. Du bist ja ein Baum und so… Trotzdem bin ich froh, dass wir all das hier zusammen durchmachen.

Cheers,

F.

Die Ulme schrieb F. zurück:

Hallo F.,

Ich lebe gerne hier. Ich hoffe, dass deine Examen gut laufen. Forschungen haben gezeigt, dass die Natur das Lernen beim Menschen positiv beeinflussen kann. Ich hoffe, ich kann dich beim Lernen inspirieren.

Alles Gute,

Ulme, Tree ID 1022165.

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Weide, Tree ID 1357982:

Lieber Herr Weide, oder sollte ich sagen liebe Frau Weide?

Haben Bäume ein Geschlecht? Ich hoffe, du hattest heute ein bisschen Sonne!

Viele Grüße,

L.

Die Weide schickte L. folgende Antwort:

Hallo,

ich bin weder ein Er noch eine Sie, weil ich sogenannte „perfekte Blüten“ habe, die beide Geschlechter haben. Der Fachbegriff dafür ist „Monözie“ oder „Einhäusigkeit“. Manche Bäume haben ein Geschlecht – sie haben ausschließlich männliche oder nur weibliche Blüten an den einzelnen Bäumen. Hier spricht man von „Diözie“ oder „Zweihäusigkeit“. Wieder andere Bäume tragen sowohl männliche als auch weibliche Blüten an ein und demselben Baum. Es ist alles ziemlich verwirrend und zeigt, wie vielfältig und komplex Bäume sein können.

Viele Grüße,

Herr und Frau Weide (derselbe Baum)

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Zeder,  Tree ID 1058295, 01.07.2015:

Hallo Baum,

machst du dir Sorgen, dass die Euro-Krise dir etwas anhaben könnte? Sollte Griechenland in der EU bleiben?

Gruß,

Troy

Die Zeder schrieb an Troy:

Hallo Troy,

(…) Ich weiß es nicht. Aber letztlich bin ich auch nur ein Baum.

Gruß,

Zeder

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Ulme, Tree ID 1037148, 01.05.2016:

Liebe 1037148,

du verdienst es, von viel mehr Menschen gekannt zu werden als nur von einer kleinen Anzahl. Ich liebe dich. Jetzt und für immer.

Viele Grüße,

Anonymous.

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Mücken, die wahren Weihnachtsengel…

© Chris Ella Dick 2017

Auf der Homepage des NABU findest du zahllose Ideen, wie du den einheimischen Kollegen der Kakaomücken bei dir zuhause im Garten oder sogar auf dem Balkon helfen kannst.

In diesem etwa vier Minuten langen Film kannst du dir außerdem anschauen, was eigentlich genau passiert, wenn Insekten Blüten bestäuben und warum Insekten nicht nur für die Schokoladenproduktion unersetzlich sind:

Für alle, die wissen möchten, welche Tiere außer Mücken und Bienen ebenfalls Pflanzen bestäuben, hat die Sternenzacke-Redaktion noch diesen etwas mehr als vier Minuten langen Film ausgebuddelt… Es sind ein paar echte Überraschungen dabei!

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Rocky, Schafhirte, 7 Monate alt…

Rocky, Schafhirte

Rocky lernt, Schafe zu hüten. Der gerade einmal sieben Monate alte Border-Collie-Welpe zeigt sich dabei besonders eifrig.

Als Rocky eines Nachmittags ein offenes Gatter fand, trieb er die gesamte Schafherde seiner Besitzerin Rosalyn Edwards zusammen und brachte sie geradewegs nachhause. Statt die Schafe an das Häuschen seiner Besitzerin zu bringen wie seine Besitzerin es ihm beigebracht hatte, brachte der Welpe die Herde jedoch in das Haus.

Rosalyns Wohnzimmer

Geistesgegenwärtig zückte Rosalyn ihr Handy und filmte eine kurze Sequenz, bevor sie versuchte, die völlig unbeeindruckten Schafe durch laute Rufe wieder nach draußen zu bewegen.

„Rocky hat dem Satz ‚Bring’ die Schafe nachhause’ eine vollkommen neue Bedeutung gegeben… Rocky schien sehr mit sich sehr zufrieden zu sein“, erzählte Rosalyn später einem Journalisten. „Aber ich glaube doch, er braucht noch etwas Training…“

In Rosalyns dreissig Sekunden langem Film könnt ihr die Schafe im Wohnzimmer sehen und ihre ersten Versuche hören, die ungewollten wolligen Mitbewohner wieder zu vertreiben…

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Pferdeversteher

Eine Versuchsteilnehmerin

Eine Gruppe norwegischer Forscher brachte einigen Pferden bei, über Symboltafeln mit Menschen zu kommunizieren.

Eine Tafel mit einem Querbalken bedeutete „zieh mir meine Decke an!“ Eine Tafel mit einem horizontalen Balken sagte „zieh mir die Decke aus!“ Über eine dritte Tafel, auf der nichts abgebildet war, konnten die Pferde mitteilen, dass sie zufrieden waren und keine Veränderung wünschten.

Die Pferde verstanden blitzschnell, wie sie sich über die Tafeln mit ihren menschlichen Betreuern verständigen konnten. Die Tiere schienen begeistert über die Möglichkeit zu sein, ihren zweibeinigen Freunden ihre Bedürfnisse mitteilen zu können und von ihnen verstanden zu werden.

In der Regel schwitzten die Tiere oder sie zitterten vor Kälte, wenn sie eine Veränderungswunsch anzeigten.

Damit reihen sich Pferde bei den Tieren ein, die mit Menschen auf eine Weise kommunizieren können, die wir Menschen leicht verstehen. Außer Pferden sind Schimpansen, Delfine und Tauben erwiesenermaßen in der Lage, sich auf diese Weise mit uns zu verständigen.