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Wie du herausfinden kannst, ob der Grizzly in deinem Lieblings-Video wirklich echt ist

© by Chris Ella Dick 2018, Quellen: Sebastian Schaffstein, Christina Wolf, ARD Alpha.

Wenn du noch mehr falsche Bären und Löwen enttarnen möchtest, schau dir unbedingt das Video von Sebastian Schaffstein an. Wenn du außerdem wissen möchtest, wer eigentlich etwas davon hat, falsche Videos und Nachrichten zu posten, schau dir den zweiten Clip mit Christina Wolf an. Und psssst… falls du nach der Lektüre des Comics entschieden hast, nur noch an Videos zu glauben, die du selbst gefälscht hast: In Sebastians Clip  erfährst du auch, wie du einen Lionel-Messi-Super-Duper-Mega-Torschuss ganz einfach selbst fälschen kannst.

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Tschüssikowski, 2017! Hallo 2018!

Die Sternenzacke wünscht euch allen ein glückliches neues Jahr! Bleibt gesund und quietschfidel und tanzt im Regen so oft es geht.

Für die kleine Prise Optimismus für 2018 gibt es hier einige gute Nachrichten aus dem vergangenen Jahr, frisch aufgelesen für euch von der Sternenzacke-Chefredaktion. Und um die gute Stimmung noch ein bisschen anzuheizen, findet ihr am Ende des Beitrags auch gleich eine der ersten guten Nachrichten des Jahres 2018.

© Chris Ella Dick 2018
Quellen: sciencemag.org und Greenpeace.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: csmonitor.com.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: BBC News.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: rt.com.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: gatesnotes.com.

© Chris Ella Dick 2018
Quelle: One Earth One Ocean
Über vesselfinder.com könnt ihr verfolgen, wo sich das Containerschiff mit der Seekuh gerade befindet.

Wenn du noch mehr gute Nachrichten brauchen kannst, wirst du bei Future Crunch fündig.

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Das fabulöse Sternenzacke-Sommerferien-Webcam-Special – Heute: Mit den Fischen durch die Tiefen des Meeres dümpeln

Da schwimmt doch wer…

Heute gibt es ein neues Highlight unserer Sternenzacke-Sammlung der weltallerbesten superdupersten und grandiosesten Webcams für euch: Der Link zu der heutigen Webcam führt euch direkt in die Tiefen des Cayman Reef.

Wenn das Bild wegen der Zeitverschiebung dunkel sein sollte, lohnt es sich, später wieder einzuschalten. Bis dahin könnt ihr euch die Zeit mit ein paar Artikeln über Haie, Narwale, oder Nordseewale vertreiben oder euch ansehen, wie ein Roboter nach Quallenart fliegt.

Hier geht es auf Tauchstation:

http://explore.org/live-cams/player/cayman-reef-cam

Wenn euch die Webcam inspiriert, euch für die Ozeane einzusetzen, findet ihr in unserem Seekuh-Artikel und auf der Homepage von One Earth One Ocean weitere Informationen.

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Datenschutz – Sternenzacke-Sonderkorrespondent Max im Gespräch mit der Datenschützerin Helga Block

Im Gespräch mit demSternenzacke-Sonderkorrespondenten Max, 10, hat die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Helga Block, Kinderfragen zum Datenschutz beantwortet.

In dem Video erfahrt ihr, was Datenschutz eigentlich ist, wozu man ihn braucht, wo ihr geizig sein solltet, wie ihr eure Daten schützen könnt, wo ihr besser nicht geizig sein solltet und was eine Datenschützerin so macht. Die feinen Unterschiede zwischen Technikern, Nerds und Hacker werden natürlich auch besprochen. Die Fragen in dem Video stammen von Gretha (6) und Ben (10) aus Schopfheim, Johanna (10) aus Köln, Johanna (12) aus Düsseldorf, Max (10) aus Düsseldorf und Georg (10) aus Heppenheim.

Weitere Informationen über soziale Netzwerke, Virenscanner und Apps, die du verwenden kannst, um dein Handy und deinen Computer zu schützen findest du unter http://www.youngdata.de.

Für die Sternenzacke-Leser hat der Datenschutz-Experte Wolfgang Schmidt noch einige weitere Kinderfragen zum Datenschutz beantwortet:

Johanna (12) aus DüsseldorfKann man Leute verklagen, wenn sie etwas von dir ins Netz stellen, das du nicht willst?

Wolfgang Schmidt: Grundsätzlich kann man Menschen verklagen, die Dinge von Dir ins Netz stellen, ohne dass Du es ihnen erlaubt hast. In der Praxis ist das aber manchmal aus zwei Gründen schwierig. Zum einen musst Du wissen, wer die Daten ins Netz gestellt hat. Das ist in der Praxis häufig ein Problem. Zudem besteht oft die Schwierigkeit, dass die Dinge schnell von anderen übernommen werden. Du musst dann gegen jeden einzeln vorgehen. Deshalb wird derzeit auch intensiv darum gestritten, dass die Suchmaschinen solche Dinge blockieren müssen, damit sie nicht auffindbar sind.

Max (10) aus Düsseldorf: Ist es anstrengend, als Datenschützer zu arbeiten?

Wolfgang Schmidt: Datenschutz ist Arbeit und als solche mal mehr und mal weniger anstrengend. Es ist wie in der Schule.

Georg (10) aus Heppenheim: Wie viele Personen müssen auf einem Foto sein, damit ich es hochladen darf? Dürfte ich ein Foto mit etwa hundert Personen drauf ins Netz stellen? Und was kann ich tun, wenn jemand anders Bilder von mir hoch lädt und andere es teilen?

Wolfgang Schmidt: Grundsätzlich darf man fremde Personen nur fotografieren, wenn diese einverstanden sind. Etwas anderes gilt, wenn du eine Landschaft oder Örtlichkeit fotografierst und diese Personen am Rande mit erkennbar sind. Wenn Du beispielsweise im Fußballstadion ein Foto vom Feld und der gegenüberliegenden Tribüne machst, ist das sicherlich zulässig. Wenn Du eine Einkaufsstraße fotografierst, auf der ein Bettler sitzt, wird das nicht gehen, ohne dass Du ihn fragst. Es kommt halt immer auf den Einzelfall an. Du solltest aber lieber vorsichtig sein und im Zweifel die Personen unkenntlich machen, bevor Du ein Foto im Netz postest.

Wenn jemand anderes von Dir ein Bild hoch lädt, ohne dass Du es ihm gestattet hast, kannst Du von ihm verlangen, dass er das Bild löscht. Wenn sich Dein Bild schon weiter verbreitet hat, musst Du Dich leider an alle wenden, die Dein Bild weiter öffentlich verwenden. Das ist sehr aufwendig und mühsam. Du kannst auch bei Facebook Dein Glück versuchen. Aber auch dieser Weg war in der Vergangenheit sperrig. Facebook gilt nicht als Freund des Datenschutzes.

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Wie du Astronaut werden kannst

Weihnachten ist nicht nur das Geburtstagsfest eines jüdischen Flüchtlingsbabys, das Fest der Wintersonnenwende und das Fest der Liebe und des Friedens zwischen allen Menschen – Weihnachten ist auch die Zeit der seltsamen Himmelsphänomene.

Falls du dem Stern von Bethlehem und seinen Sternenkollegen gerne etwas näher kommen möchtest, ist eine Karriere als Astronaut möglicherweise genau das Richtige für dich. Die Sternenzacke hat für euch recherchiert, wie ihr das anstellen könnt.

Die Astronautin Karen Nyberg steht am Fenster der ISS und schaut auf ihren kleinen blauen Heimatplaneten

Die Astronautin Karen Nyberg steht am Fenster der ISS und schaut auf ihren kleinen blauen Heimatplaneten

Eine hervorragende und ausgesprochen konkrete Anleitung für deine ersten Schritte zu den Sternen findest du in dem Online-Lexikon Wikihow.

Du solltest zwischen 27 und 37 Jahre alt und 153 cm – 190 cm (ESA) bzw. 157 cm – 190,5 cm (NASA) groß sein. Außerdem musst du gute Augen haben und einen Sehtest bestehen. Englisch solltest du auf jeden Fall sprechen können. Weil du an Bord der Raumstationen oft auch russische Kollegen haben wirst, sind auch Russischkenntnisse hilfreich. Du solltest sportlich sein und einen sehr guten Uni-Abschluss in Naturwissenschaften oder Ingenieurswissenschaften machen. Um dich auf die Schwerelosigkeit vorzubereiten, solltest du außerdem ein guter Schwimmer sein.

Es gibt verschiedene Wege, Astronaut zu werden. Bei Wikihow werden beispielsweise gleich drei Möglichkeiten beschrieben, wie du zu den Sternen fliegen kannst. Alle Astronauten, die jemals die Erde umkreist haben, auf Raumstationen gearbeitet haben, den Mond betreten haben, oder den Mars betreten werden, haben aber eines gemeinsam: Jeder von ihnen hat mit dem Traum, Astronaut zu werden, angefangen. Das allerwichtigste für dich als angehenden Astronauten ist deshalb, dass du es auf JEDEN Fall versuchst, wenn eine Astronautenkarriere dein großer Traum ist.

In peace for all mankind

In peace for all mankind

In diesem Film erzählt der Astronaut Jerry Carr, wie das Leben als Astronaut so aussieht.

 

Und hier zeigt euch die Astronautin Karen Nyberg, wie sie in der Schwerelosigkeit ihre Haare wäscht.

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Fliegen nach Quallenart

Eine wunderhübsche Qualle driftet durch die Weiten des Ozeans

Eine wunderhübsche Qualle driftet durch die Weiten des Ozeans

Manche Quallenarten leuchten im Dunkeln, andere Quallenarten können sich selbst klonen. Einige Quallenarten gelten sogar als unsterblich, weil sie sich bei Stress ins Larvenstadium zurückentwickeln können.

Als ob all das nicht schon wundersam genug wäre, haben die Bewegungen der glibberigen Meeresbewohner jetzt auch noch einige Ingenieure inspiriert, einen Roboter zu bauen, der auf eine ganz neue Art fliegen kann. Seht selbst!

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Die zwitschernde Birke von Joachimsthal

Eine Birke im brandenburgischen Joachimsthal arbeitet seit Neuestem über Twitter mit einer Forschungsgruppe zusammen. In Belgien und den Niederlanden arbeiten bislang weitere sieben Bäume an dem Projekt mit.

Eine noch unverkabelte Birke und ein zwitschernder Freund

Eine noch unverkabelte Birke und ein zwitschernder Freund

Die menschlichen Kolleginnen und Kollegen der Bäume sind Wissenschaftler, die zu der europäischen Waldforschungsgruppe STreESS gehören. Die Forscher wollen  herausfinden, wie sich klimatische Veränderungen auf den Wald auswirken. Wie reagieren unterschiedliche Baumarten etwa auf Trockenheit?

Die Wissenschaftler haben die Bäume mit Sensoren und Messfühlern versehen. Mit den Messgeräten wird beispielsweise gemessen, wieviel Saft gerade durch einen Baum fliesst oder ob der Baum gewachsen ist.

Die Werte werden über WLAN direkt an die Twitter-Accounts der Bäume übermittelt. So können die brandenburgische Birke und ihre Baumkolleginnen ihre menschlichen Mitarbeiter alle fünf Minuten mit Informationen über ihren Zustand versorgen.

An einem kalten Morgen im April etwa übermittelte ein Baum folgende Nachricht an die Forscher: „It is quite cloudy this morning. It might take a while before my sap starts to flow.“ („Heute morgen ist es etwas bewölkt. Es könnte eine Weile dauern, bis mein Saft zu fliessen beginnt.“)

Du kannst der Birke und den anderen Bäumen über #TreeWatchNet auf Twitter folgen.

Und falls dir nach einem ganz klassischen analog zwitschernden Waldbewohner zumute ist, nachdem du gelesen hast, dass heutzutage sogar Birken twittern, hier noch eine kleine Zeichnung…

Der Schnabel der Amsel ist ein analoger Zwitscher-Account

Der Schnabel der Amsel ist ein sehr klassischer analoger Zwitscher-Account

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Neues von der Seekuh zwo null

Eine Seekuh und ihr Kalb begutachten die Arbeit ihrer Namensvetterin

Eines Montags vor nicht allzu langer Zeit haben wir genau hier über einen Katamaran namens Seekuh berichtet.  Die ‚Seekuh‘ wird bald selbstständig durch die Gewässer treiben, um Plastikmüll aus Flüssen und Meeren zu fischen. Der Katamaran wurde von der Organisation One Earth – One Ocean entwickelt und wird gerade in einer kleinen Lübecker Werft fertiggestellt. Günther Bonin von der Organisation One Earth – One Ocean erklärt euch, wie die Seekuh den Plastikmüll im Meer um 80% reduzieren kann:

„Wir wollen im ersten Schritt die Flüsse und die Flussmündungen mit verschiedenen Filterstationen reinigen- damit würde bereits 80% weniger Müll in die Meere gelangen. Die Seekühe können vor den Mündungen sozusagen auf den Müll warten. Unsere erste Seekuh ist zudem ein Forschungsschiff- da saugen wir
auch Müll aus tieferen Bereichen an, um Wasserproben zu nehmen. Wichtig ist, den Menschen vor Ort Geld zu geben, damit sie die von der Seekuh gesammelten Abfälle sammeln. Übrigens kommen zur Zeit über 60% der Kunststoffabfälle aus Asien.“

Georg, 9 Jahre alt, hat überlegt, wie er selbst einen solchen Katamaran konstruieren würde. Georgs Idee war, einen Ansaugmechanismus zu integrieren.

„Kinder haben wirklich immer gute Ideen“, freut sich Günther über Georgs Vorschlag. „Ein 10 Jahre alter Schüler wollte sogar ein U-Boot einsetzen.“

Modell einer U-Boot-Seekuh

Ein Seekuh-U-Boot-Modell

 

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Wie man aus einem Schwarzen Loch wieder rauskommt

Georg, 9 Jahre alt und wissenschaftlicher Berater der Sternenzacke, hat für euch recherchiert, was Schwarze Löcher sind, wie sie entstehen, und wie ihr aus einem Schwarzen Loch wieder herauskommt. Ausserdem erklärt Georg in seinem neuesten Artikel, was Asteroiden und Kometen sind und woraus der Schweif eines Kometen besteht:

Ein Schwarzes Loch

Ein Schwarzes Loch

„Ein schwarzes Loch ist ein Bereich, in dem die Schwerkraft so eng ist, dass es alles einsaugt was ihm zu nahe kommt.

Ein Schwarzes Loch entsteht, wenn Massen an Materie in einen Punkt gedrückt werden. Das passiert oft nach einer Supernova.

Wie man aus einem Schwarzen Loch wieder raus kommt

Lange glaubte man, Schwarze Löcher wären unentrinnbare Gefängnisse. Heute weiss man, dass das nicht stimmt. Nach Milliarden Jahren verdampft sozusagen das Schwarze Loch.

Und alles, was reingesogen wurde? Das wird wieder als Atome rausgespuckt.

Aus einem Schwarzen Loch kommt man raus.

Kometen

Kometen sind nichts anderes als Brocken aus Eis und Staub so wie ein ziemlich dreckiger Schneeball. Den Schweif sehen wir nur, wenn er in die Nähe von der Sonne kommt. Der Sonnenwind bläst feine Teilchen von der Oberfläche, die wir als Schweif sehen.

Asteroiden

Asteroiden sind anders als Kometen Planeten, die es nicht geschafft haben, groß zu werden. Sie fliegen quer durchs All. Manchmal krachen sie auch zusammen.“

Das Weltraumteleskop Hubble

Das Weltraumteleskop Hubble

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Seekuh Zwo Null

Seekühe beflügeln bereits seit Jahrtausenden die Phantasie der Seefahrer.  Man geht davon aus, dass Seekühe schon die babylonischen Legenden vom Fischmenschen inspirierten.

Auch mit der europäischen Sagenfigur der Meerjungfrauen werden Seekühe in Verbindung gebracht:  Christoph Columbus schrieb in sein Tagebuch, dass er im Golf von Mexiko Meerjungfrauen gesichtet habe. Heute glaubt man, dass Columbus eine Gruppe Seekühe in einiger Entfernung vors Fernrohr geraten ist.

Eine friedlich dahindümpelnde Seekuh

Eine friedlich dahindümpelnde Seekuh gerät vor das Fernrohr des Christoph Columbus

Belegt ist, dass Seekühe friedliche Wasserwesen sind, die sehr, sehr, sehr langsam durch die Meere dümpeln und Seegras vom Meeresboden abweiden.

Genau das hat den Verein „One Earth – One Ocean“ inspiriert, in einer kleinen Lübecker Werft einen Katamaran namens „Seekuh“ bauen zu lassen, der wie seine tierischen Namensvettern den Meeresboden abgrasen soll.

Mithilfe von zwei riesigen Fangnetzen soll der Katamaran allerdings nicht Seegras abrupfen, sondern Plastikmüll vom Meeresgrund aufsammeln. Wie ihre tierischen Namenscousinen wird sich die „Seekuh“ sehr langsam vorwärts bewegen. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich Fische in den Netzen verfangen.

Die Meeresputzer-Seekuh

Die Seekuh Zwo Null

Wir wünschen One Earth – One Ocean ein gutes Gelingen für das Projekt! Mehr Informationen zu dem Katamaran Seekuh und anderen Projekten von One Earth – One Ocean findet ihr auf der Webseite des Vereins oder in diesem Artikel des Greenpeace-Magazins.

Denjenigen, die mehr über die tierischen Namensgeber des Katamarans herausfinden möchten, sei dieser unglaublich entspannende Spiegel-Artikel über einen Tauchgang mit Seekühen ans Herz gelegt.