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Hallo Baum, wie geht es dir?

Jeder Baum in Melbourne hat eine Nummer und eine Email-Adresse. Die Stadt hat die Email-Adressen für die Bäume hochoffiziell eingerichtet. Auf diese Weise können es die Anwohner leichter melden, wenn sie lose hängende Äste, unerwünschte Krabbeltierchen oder andere Schäden an den grünen Schattenspendern bemerken.

Seitdem jeder Baum eine eigene Email-Adresse besitzt, schicken die Bewohner der Stadt ihren Bäumen jedoch unzählige Mails. Manche Stadtbewohner schreiben ihren Lieblingsbäumen einfach, wie wunderschön sie sie finden. Andere Städter bedanken sich bei den Bäumen für die Kohlendioxidspeicherung, stellen Fragen über die Weltpolitik stellen oder plaudern einfach über die gute Nachbarschaft.

Wer etwas Glück hat, bekommt sogar eine Antwort von seinem Lieblingsbaum. Die Stadtverwaltung stellt den Bäumen inzwischen gelegentlich Mitarbeiter zur Verfügung, die ihnen helfen, Antwortmails zu schreiben.

Die Sternenzacke-Chefredaktion hat für euch ein paar besonders nette Mails aus Melbourne übersetzt:

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Algerische Eiche, Tree ID 1032705, 02.02.2015:

Liebe Algerische Eiche,

danke, dass du uns Sauerstoff gibst. Danke, dass du so hübsch bist. Ich weiß nicht, wo ich wäre, wenn du nicht mein Kohlendioxid speichern würdest (vermutlich im Himmel…). Bleib stark, rage aus der Masse heraus. Du bist ein Geschenk, das nie aufhört zu geben. Ich würde mich noch gerne mit dir über Wildtiere unterhalten, aber wir haben nicht genug Zeit und müssen Wichtigeres erledigen. Ich hoffe, dass Umweltschutz  eines Tages das Wichtigste für uns sein wird.

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Ulme, Tree ID 1022165, 29.05.2015:

Liebe Ulme,

ich hoffe, du lebst gerne in St. Mary’s. Mir gefällt es hier meistens gut. Ich habe bald Examen und sollte eigentlich lernen. Du hast keine Examen, weil du ein Baum bist. Ich glaube, viel mehr gibt es für uns beide nicht zu besprechen, weil wir nicht besonders viel gemeinsam haben. Du bist ja ein Baum und so… Trotzdem bin ich froh, dass wir all das hier zusammen durchmachen.

Cheers,

F.

Die Ulme schrieb F. zurück:

Hallo F.,

Ich lebe gerne hier. Ich hoffe, dass deine Examen gut laufen. Forschungen haben gezeigt, dass die Natur das Lernen beim Menschen positiv beeinflussen kann. Ich hoffe, ich kann dich beim Lernen inspirieren.

Alles Gute,

Ulme, Tree ID 1022165.

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Weide, Tree ID 1357982:

Lieber Herr Weide, oder sollte ich sagen liebe Frau Weide?

Haben Bäume ein Geschlecht? Ich hoffe, du hattest heute ein bisschen Sonne!

Viele Grüße,

L.

Die Weide schickte L. folgende Antwort:

Hallo,

ich bin weder ein Er noch eine Sie, weil ich sogenannte „perfekte Blüten“ habe, die beide Geschlechter haben. Der Fachbegriff dafür ist „Monözie“ oder „Einhäusigkeit“. Manche Bäume haben ein Geschlecht – sie haben ausschließlich männliche oder nur weibliche Blüten an den einzelnen Bäumen. Hier spricht man von „Diözie“ oder „Zweihäusigkeit“. Wieder andere Bäume tragen sowohl männliche als auch weibliche Blüten an ein und demselben Baum. Es ist alles ziemlich verwirrend und zeigt, wie vielfältig und komplex Bäume sein können.

Viele Grüße,

Herr und Frau Weide (derselbe Baum)

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Zeder,  Tree ID 1058295, 01.07.2015:

Hallo Baum,

machst du dir Sorgen, dass die Euro-Krise dir etwas anhaben könnte? Sollte Griechenland in der EU bleiben?

Gruß,

Troy

Die Zeder schrieb an Troy:

Hallo Troy,

(…) Ich weiß es nicht. Aber letztlich bin ich auch nur ein Baum.

Gruß,

Zeder

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Ulme, Tree ID 1037148, 01.05.2016:

Liebe 1037148,

du verdienst es, von viel mehr Menschen gekannt zu werden als nur von einer kleinen Anzahl. Ich liebe dich. Jetzt und für immer.

Viele Grüße,

Anonymous.

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Rocky, Schafhirte, 7 Monate alt…

Rocky, Schafhirte

Rocky lernt, Schafe zu hüten. Der gerade einmal sieben Monate alte Border-Collie-Welpe zeigt sich dabei besonders eifrig.

Als Rocky eines Nachmittags ein offenes Gatter fand, trieb er die gesamte Schafherde seiner Besitzerin Rosalyn Edwards zusammen und brachte sie geradewegs nachhause. Statt die Schafe an das Häuschen seiner Besitzerin zu bringen wie seine Besitzerin es ihm beigebracht hatte, brachte der Welpe die Herde jedoch in das Haus.

Rosalyns Wohnzimmer

Geistesgegenwärtig zückte Rosalyn ihr Handy und filmte eine kurze Sequenz, bevor sie versuchte, die völlig unbeeindruckten Schafe durch laute Rufe wieder nach draußen zu bewegen.

„Rocky hat dem Satz ‚Bring’ die Schafe nachhause’ eine vollkommen neue Bedeutung gegeben… Rocky schien sehr mit sich sehr zufrieden zu sein“, erzählte Rosalyn später einem Journalisten. „Aber ich glaube doch, er braucht noch etwas Training…“

In Rosalyns dreissig Sekunden langem Film könnt ihr die Schafe im Wohnzimmer sehen und ihre ersten Versuche hören, die ungewollten wolligen Mitbewohner wieder zu vertreiben…

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Der Kölner Kollege

Der zum Youtube-Star gewordene Wassereimer in der Wüste von Nevada hat einen Kollegen im Kölner Zoo bekommen!

Während der Eimer in Nevada tagein tagaus auf einem Paddock in der Sonne steht, wandert der Kölner Eimer von Gehege zu Gehege. In dem Videoclip könnt ihr sehen, wie Löwen, Tiger, Gänse, Elefanten und sogar der Zoodirektor höchstpersönlich ein Schlückchen von dem kühlen Nass nippen. Gefilmt wurden die Trinkenden mithilfe einer im Eimer angebrachten Unterwasserkamera.

Die Sternenzacke wünscht euch viel Spaß beim Anschauen!

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Schaftanz

Ein Schaf übt den Schafohrenwackeltanz

Für den Wanderschäfer Sven de Vries sowie für alle Sternenzacke-Leser, die bereits unter Schafartikelentzug leiden, hat die Sternenzacke-Chefredaktion einen Film ausgebuddelt. In dem aus der Luft gefilmten Clip seht ihr, wie eine ziemlich große Schafherde mit einem ziemlich schmalen Gatter tanzt.

In der großen Sternenzackeschaftanzgalerie findet ihr noch einige Bilder, die fünf treue Sternenzackeleser für den Wanderschäfer Sven de Vries gezeichnet haben.

@schafzwitschern – Die Zeichnerinnen und Zeichner schicken allesamt liebe Grüße an dich, Sven!

Gretha, 7

Lif, 5

Max, 10

Ben, 10

Andreas, 47

 

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Das fabulöse Sternenzacke-Sommerferien-Webcam-Special – Heute: Die Siebenschläfer aus Leverkusen

Siebenschläfer

Trommelwirbel…. die Sternenzacke-Chefredaktion präsentiert euch heute eine weitere Überraschung aus unserer Sammlung der weltallerbesten superdupersten und grandiosesten Webcams.

Dank eines NABU-Projektes könnt ihr einigen Siebenschläfern aus Leverkusen direkt ins Wohnzimmer schauen. Zu sehen sind meist ein Nest und einige friedlich schlafende Fellkugeln. Frische kleine Fellkugeln gibt es vielleicht im August.

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Das fabulöse Sternenzacke-Sommerferien-Webcam-Special – Heute: Lachse fangen mit Grizzlybären

Hier kugelt sich ein Grizzlybär.

Für die Mußestunden in den Sommerferien hat sich die Sternenzacken-Chefredakteurin höchstpersönlich aufgemacht, die weltallerbesten superdupersten und grandiosesten Webcams für euch aus den Tiefen des Internets zu fischen.

Über diesen Link könnt ihr heute erstmal ein paar Bären beobachten, die am Fluß Lachse fangen. Natürlich live aus Alaska: die Bären-Webcam.

 

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Haie

Jedes Jahr werden durchschnittlich zwischen fünf und elf tödliche Haiangriffe auf Menschen registriert. Umgekehrt werden jährlich fast 100 Millionen Haie durch Menschen getötet, oft nur wegen ihrer Flossen. 70 Haiarten sind bereits vom Aussterben bedroht. Über Tierschutzorganisationen wie den WWF kannst du zum Schutz der Haie beitragen.

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Das Flug-Nashorn-Projekt

In der südafrikanischen Provinz Limpopo lupft der World Wildlife Fund WWF tonnenschwere Nashörner auf Wolke sieben. Weil die Nashörner in der Provinz in weit voneinander entfernten Gebieten leben, finden junge verlobungswillige Nashörner und Nashörninnen nicht ohne Weiteres zusammen. Das führt dazu, dass der Nachwuchs ausbleibt und sich der ohnehin schon bedrohlich geringe Bestand der Tierart sich immer weiter verringert. Um die Art vor dem Aussterben zu schützen, hilft der  WWF der Nashorn-Romantik auf eine sehr spezielle Weise auf die Sprünge: Mit einem Hubschrauber bringen WWF-Mitarbeiter einsame Nashörner aus weit entfernten Gebieten zusammen. Natürlich werden die Tiere vor dem Flug von Tierärzten betäubt, so dass sie kaum etwas davon merken. Sobald sie in dem geschützten Gebiet ankommen, in dem ihre große Liebe sie erwartet, werden sie von Tierärzten betreut.

Der Hintergrund der Nashorn-Liebesgeschichte ist leider sehr traurig: Die Nashörner sind so selten geworden, weil Wilderer so viele Nashörner umgebracht haben.

Auf der WWF-Seite über das Flugnashorn-Projekt erfährst du, wie du dich gegen Wilderei einsetzen kannst.

In dem Film kannst du dir das WWF-Team bei der Arbeit ansehen.