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Wie du herausfinden kannst, ob der Grizzly in deinem Lieblings-Video wirklich echt ist

© by Chris Ella Dick 2018, Quellen: Sebastian Schaffstein, Christina Wolf, ARD Alpha.

Wenn du noch mehr falsche Bären und Löwen enttarnen möchtest, schau dir unbedingt das Video von Sebastian Schaffstein an. Wenn du außerdem wissen möchtest, wer eigentlich etwas davon hat, falsche Videos und Nachrichten zu posten, schau dir den zweiten Clip mit Christina Wolf an. Und psssst… falls du nach der Lektüre des Comics entschieden hast, nur noch an Videos zu glauben, die du selbst gefälscht hast: In Sebastians Clip  erfährst du auch, wie du einen Lionel-Messi-Super-Duper-Mega-Torschuss ganz einfach selbst fälschen kannst.

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Das Zwitschern von Sarah und Jeremy

US-Comedian Sarah Silverman hat gezeigt, was passieren kann, wenn man Hatern im Netz keinen Hass zurückwirft, sondern unerwartet einfühlsam auf böse Kommentare reagiert.  Auf ein fieses Schimpfwort, das ihr ein Troll namens Jeremy in die Twitter-Timeline schrieb, hat Sarah mit Menschlichkeit, Verständnis und ehrlichem Interesse am anderen Menschen reagiert. Den Dialog, der sich daraufhin  zwischen den beiden entspann, findet ihr in dem Mini-Comic – mit Sarah als blauem Vögelchen und Jeremy in grün 😉

© by Chris Ella Dick 2018

Jeremy hatte fünf Bandscheibenvorfälle. Nachdem Sarah die Ärzte unter ihren Followern gefragt hat, ob jemand von ihnen Jeremy bei seinen Rückenproblemen helfen kann, hat sich inzwischen auch ein Arzt für ihn gefunden. Sarah Silverman wird die ärztliche Behandlung für Jeremy bezahlen.

Darüber hinaus hat Sarahs Reaktion tatsächlich dazu geführt, dass Jeremy jetzt sein Leben ändern möchte.

Vermutlich lässt sich nicht jeder Hater, Troll oder Mobber so sehr von Verständnis und Einfühlsamkeit berühren wie Jeremy. Nichtsdestotrotz zeigt der Twitter-Dialog, dass sich die Dinge in eine unerwartete Richtung entwickeln können, wenn jemand den Kreislauf aus Hass und unterdrückter Wut mit Verständnis und Offenheit durchbricht.

Den englischsprachigen Dialog zwischen Sarah Silverman und Jeremy Jamrozy findet ihr hier.

 

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Hallo Baum, wie geht es dir?

Jeder Baum in Melbourne hat eine Nummer und eine Email-Adresse. Die Stadt hat die Email-Adressen für die Bäume hochoffiziell eingerichtet. Auf diese Weise können es die Anwohner leichter melden, wenn sie lose hängende Äste, unerwünschte Krabbeltierchen oder andere Schäden an den grünen Schattenspendern bemerken.

Seitdem jeder Baum eine eigene Email-Adresse besitzt, schicken die Bewohner der Stadt ihren Bäumen jedoch unzählige Mails. Manche Stadtbewohner schreiben ihren Lieblingsbäumen einfach, wie wunderschön sie sie finden. Andere Städter bedanken sich bei den Bäumen für die Kohlendioxidspeicherung, stellen Fragen über die Weltpolitik stellen oder plaudern einfach über die gute Nachbarschaft.

Wer etwas Glück hat, bekommt sogar eine Antwort von seinem Lieblingsbaum. Die Stadtverwaltung stellt den Bäumen inzwischen gelegentlich Mitarbeiter zur Verfügung, die ihnen helfen, Antwortmails zu schreiben.

Die Sternenzacke-Chefredaktion hat für euch ein paar besonders nette Mails aus Melbourne übersetzt:

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Algerische Eiche, Tree ID 1032705, 02.02.2015:

Liebe Algerische Eiche,

danke, dass du uns Sauerstoff gibst. Danke, dass du so hübsch bist. Ich weiß nicht, wo ich wäre, wenn du nicht mein Kohlendioxid speichern würdest (vermutlich im Himmel…). Bleib stark, rage aus der Masse heraus. Du bist ein Geschenk, das nie aufhört zu geben. Ich würde mich noch gerne mit dir über Wildtiere unterhalten, aber wir haben nicht genug Zeit und müssen Wichtigeres erledigen. Ich hoffe, dass Umweltschutz  eines Tages das Wichtigste für uns sein wird.

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Ulme, Tree ID 1022165, 29.05.2015:

Liebe Ulme,

ich hoffe, du lebst gerne in St. Mary’s. Mir gefällt es hier meistens gut. Ich habe bald Examen und sollte eigentlich lernen. Du hast keine Examen, weil du ein Baum bist. Ich glaube, viel mehr gibt es für uns beide nicht zu besprechen, weil wir nicht besonders viel gemeinsam haben. Du bist ja ein Baum und so… Trotzdem bin ich froh, dass wir all das hier zusammen durchmachen.

Cheers,

F.

Die Ulme schrieb F. zurück:

Hallo F.,

Ich lebe gerne hier. Ich hoffe, dass deine Examen gut laufen. Forschungen haben gezeigt, dass die Natur das Lernen beim Menschen positiv beeinflussen kann. Ich hoffe, ich kann dich beim Lernen inspirieren.

Alles Gute,

Ulme, Tree ID 1022165.

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Weide, Tree ID 1357982:

Lieber Herr Weide, oder sollte ich sagen liebe Frau Weide?

Haben Bäume ein Geschlecht? Ich hoffe, du hattest heute ein bisschen Sonne!

Viele Grüße,

L.

Die Weide schickte L. folgende Antwort:

Hallo,

ich bin weder ein Er noch eine Sie, weil ich sogenannte „perfekte Blüten“ habe, die beide Geschlechter haben. Der Fachbegriff dafür ist „Monözie“ oder „Einhäusigkeit“. Manche Bäume haben ein Geschlecht – sie haben ausschließlich männliche oder nur weibliche Blüten an den einzelnen Bäumen. Hier spricht man von „Diözie“ oder „Zweihäusigkeit“. Wieder andere Bäume tragen sowohl männliche als auch weibliche Blüten an ein und demselben Baum. Es ist alles ziemlich verwirrend und zeigt, wie vielfältig und komplex Bäume sein können.

Viele Grüße,

Herr und Frau Weide (derselbe Baum)

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Zeder,  Tree ID 1058295, 01.07.2015:

Hallo Baum,

machst du dir Sorgen, dass die Euro-Krise dir etwas anhaben könnte? Sollte Griechenland in der EU bleiben?

Gruß,

Troy

Die Zeder schrieb an Troy:

Hallo Troy,

(…) Ich weiß es nicht. Aber letztlich bin ich auch nur ein Baum.

Gruß,

Zeder

© Chris Ella Dick 2017

  • An eine Ulme, Tree ID 1037148, 01.05.2016:

Liebe 1037148,

du verdienst es, von viel mehr Menschen gekannt zu werden als nur von einer kleinen Anzahl. Ich liebe dich. Jetzt und für immer.

Viele Grüße,

Anonymous.

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Datenschutz – Sternenzacke-Sonderkorrespondent Max im Gespräch mit der Datenschützerin Helga Block

Im Gespräch mit demSternenzacke-Sonderkorrespondenten Max, 10, hat die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Helga Block, Kinderfragen zum Datenschutz beantwortet.

In dem Video erfahrt ihr, was Datenschutz eigentlich ist, wozu man ihn braucht, wo ihr geizig sein solltet, wie ihr eure Daten schützen könnt, wo ihr besser nicht geizig sein solltet und was eine Datenschützerin so macht. Die feinen Unterschiede zwischen Technikern, Nerds und Hacker werden natürlich auch besprochen. Die Fragen in dem Video stammen von Gretha (6) und Ben (10) aus Schopfheim, Johanna (10) aus Köln, Johanna (12) aus Düsseldorf, Max (10) aus Düsseldorf und Georg (10) aus Heppenheim.

Weitere Informationen über soziale Netzwerke, Virenscanner und Apps, die du verwenden kannst, um dein Handy und deinen Computer zu schützen findest du unter http://www.youngdata.de.

Für die Sternenzacke-Leser hat der Datenschutz-Experte Wolfgang Schmidt noch einige weitere Kinderfragen zum Datenschutz beantwortet:

Johanna (12) aus DüsseldorfKann man Leute verklagen, wenn sie etwas von dir ins Netz stellen, das du nicht willst?

Wolfgang Schmidt: Grundsätzlich kann man Menschen verklagen, die Dinge von Dir ins Netz stellen, ohne dass Du es ihnen erlaubt hast. In der Praxis ist das aber manchmal aus zwei Gründen schwierig. Zum einen musst Du wissen, wer die Daten ins Netz gestellt hat. Das ist in der Praxis häufig ein Problem. Zudem besteht oft die Schwierigkeit, dass die Dinge schnell von anderen übernommen werden. Du musst dann gegen jeden einzeln vorgehen. Deshalb wird derzeit auch intensiv darum gestritten, dass die Suchmaschinen solche Dinge blockieren müssen, damit sie nicht auffindbar sind.

Max (10) aus Düsseldorf: Ist es anstrengend, als Datenschützer zu arbeiten?

Wolfgang Schmidt: Datenschutz ist Arbeit und als solche mal mehr und mal weniger anstrengend. Es ist wie in der Schule.

Georg (10) aus Heppenheim: Wie viele Personen müssen auf einem Foto sein, damit ich es hochladen darf? Dürfte ich ein Foto mit etwa hundert Personen drauf ins Netz stellen? Und was kann ich tun, wenn jemand anders Bilder von mir hoch lädt und andere es teilen?

Wolfgang Schmidt: Grundsätzlich darf man fremde Personen nur fotografieren, wenn diese einverstanden sind. Etwas anderes gilt, wenn du eine Landschaft oder Örtlichkeit fotografierst und diese Personen am Rande mit erkennbar sind. Wenn Du beispielsweise im Fußballstadion ein Foto vom Feld und der gegenüberliegenden Tribüne machst, ist das sicherlich zulässig. Wenn Du eine Einkaufsstraße fotografierst, auf der ein Bettler sitzt, wird das nicht gehen, ohne dass Du ihn fragst. Es kommt halt immer auf den Einzelfall an. Du solltest aber lieber vorsichtig sein und im Zweifel die Personen unkenntlich machen, bevor Du ein Foto im Netz postest.

Wenn jemand anderes von Dir ein Bild hoch lädt, ohne dass Du es ihm gestattet hast, kannst Du von ihm verlangen, dass er das Bild löscht. Wenn sich Dein Bild schon weiter verbreitet hat, musst Du Dich leider an alle wenden, die Dein Bild weiter öffentlich verwenden. Das ist sehr aufwendig und mühsam. Du kannst auch bei Facebook Dein Glück versuchen. Aber auch dieser Weg war in der Vergangenheit sperrig. Facebook gilt nicht als Freund des Datenschutzes.

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Stark und gut – die Sternenzacke-Supersupersuper-Fußball-Experten über die Gewalt in den Stadien

Der Buckelwal, ein starker und friedliebender Meeresbewohner. Und singen kann er auch.

Der Buckelwal, ein starker und friedliebender Meeresbewohner. Und singen kann er auch. Das Zitat stammt von der offiziellen Homepage von Astrid Lindgren.

Was unsere Supersupersuper-Fußball-Experten zu den gewalttätigen Ausschreitungen in den Fußballstadien zu sagen haben, ist jedenfalls schonmal stark und gut:

Leonie, 11, aus Jüchen/ Schlich:

„Die Prügeleien bei den Spielen finde ich nicht gut. Beim Fußball sollte man sich verstehen. Es ist ja ein Teamsport. Und die Spieler können sich ja auf dem Rasen auch nicht einfach prügeln. Die Schläger hatten auch ziemlich viel getrunken, das hat auch eine Rolle gespielt.“

Max, 9, aus Düsseldorf:

„Ich finde es nicht okay, wenn Leute ins Stadion kommen, sich die Hucke vollsaufen und sich prügeln. Meistens sind es ja kleine Grüppchen. Man sollte die Mannschaften disqualifizieren, wenn ihre Fans sich so benehmen. Die meisten, die da hinkommen sind ja friedlich und denen gegenüber ist es echt nicht fair, sich so zu benehmen. Es ist auch kein gutes Vorbild – es sind ja auch Kinder dabei. Dass sie sich auf Strasse weiterprügeln, finde ich auch nicht gut.“

Ben, 9, aus Schopfheim:

„Ich finde es schon gemein, dass die Russen fast rausgeflogen sind, weil die Fans sich geprügelt haben… Die deutschen Hooligans sind ja auch ja krass und uns wird das nicht angedroht.“

Lukas, 10, aus Düsseldorf/ Flehe:

„Ich fand es doof von den Hooligans, dass sie die ganze Zeit das Spiel blockiert haben. Da lag jemand auf dem Boden und die haben ihn noch weiter auf den Kopf getreten. Und einer von den Schlägern war jetzt im Stadion. Es gibt immer noch mehr Verletzte als Festnahmen. 50 Leute sind verletzt, einer schwer, und 37 haben sie festgenommen. Das geht echt nicht.“

Und was können Erwachsene tun? Als Astrid Lindgren als erste Kinderbuchautorin den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhielt, schloß sie ihre Rede mit folgenden Worten:

„In dieser unserer Gegenwart gibt es – selbst ohne Krieg – so unfassbar viel Grausamkeit, Gewalt und Unterdrückung auf Erden, und das bleibt den Kindern keineswegs verborgen. Sie sehen und hören und lesen es täglich, und schließlich glauben sie gar, Gewalt sei ein natürlicher Zustand. Müssen wir ihnen dann nicht wenigstens daheim durch unser Beispiel zeigen, dass es eine andere Art zu leben gibt?“

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Fußball ist nicht nur Ding…

Giovanni Trappatoni bringt es auf den Punkt: Es gibt nicht nur Ding im Fußball.

Giovanni Trappatoni glaubt an die Vielfalt im Fußball

Giovanni Trappattoni bringt es auf den Punkt: Im Fußball gibt es nicht nur Ding. Nichtsdestotrotz wurde die ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann im Internet von vorgestrigen Gemütern beschimpft und sogar bedroht, nachdem sie als erste Frau ein EM-Spiel im deutschen Fernsehen kommentierte. Wir haben unsere Experten befragt, was sie davon halten :

Lukas, 10, aus Düsseldorf/ Flehe:

„Es kommt doch nur darauf an, ob jemand Ahnung hat von Fußball.“

Max, 9, aus Düsseldorf:

„Frauen können das genauso wie ein Mann. Die haben halt nur ’ne andere Stimme.“

Ben, 9, aus Schopfheim:

„Den Shitstorm auf Frau Neumann finde ich gemein.“

Leonie, 11 Jahre, aus Jüchen/ Schlich:

„Ich finde es besser, wenn auch mal eine Frau die Spiele kommentiert. Jeder kann das, egal ob es ein Mann oder eine Frau ist. Ich finde es sowieso besser, wenn Claudia Neumann die Spiele kommentiert als wenn Bela Rethy das macht. Der redet immer so viel Mist.“

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1:0 gewonnen, aber trotzdem kein Sahnetag… die Sternenzacke-Supersupersuper-Experten über das Spiel Nordirland-Deutschland

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Leonie, 11, aus Jüchen/ Schlich:

Wir hätten mindestens 10:0 gewinnen können, wenn wir diese verdammten Chancen reingemacht hätten!

Müller hat einmal gegen Latte, einmal gegen den Pfosten und einmal gegen den Torwart geschossen.

Das Tor fand ich ging so. Ein Spieler von den Gegnern hatte den Ball ja noch erwischt und dann ist er erst reingegenagen. Zum Glück hat Müller den Ball noch zu Gomez gepasst. Sonst hätten wir auch 0:0 spielen können

Ich würde die Aufstellung im nächsten Spiel so zu lassen wie sie diesmal war. Und vielleicht sollten sie noch mal trainieren, dass sie die Torchancen auch reinmachen.

Die Abwehr war gut. Und Gomez von Anfang an zu bringen fand ich sehr gut, weil dadurch direkt Druck auf die andere Mannschaft kam.

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Lukas, 10, aus Düsseldorf-Flehe:

Sie hätten diesmal mehr Tore schießen können, aber insgesamt fand ich die Mannschaft viel besser als letztes Mal. Ich fand die Spielverlagerung mit Kimmich am besten. Es war super, dass er statt Höwedes gespielt hat. Kimmich macht das offensiv und Höwedes defensiv, das ist ein ganz anderes Spiel. Und Kimmich hat Bombe gespielt.

Weil Müller keinen reingemacht hat, sagen alle, dass er im EM-Fluch steht. Der hat aber noch nie ein Tor geschossen bei einer EM. Ich glaube, er wird den Fluch dieses Jahr brechen.

Das Tor von Gomez fand ich gut, aber Müller hätte ihn auch selber reinmachen können. Dem Müller hätte ich das gegönnt, nachdem er die Latte, den Pfosten und  den Torwart getroffen hat…. Gomez hat das aber auch sehr gut gemacht, so mit der Seite geschossen. Götze hätte auch einen reinmachen können.

Bei der Abwehr mit Hummels und Baoteng habe ich gar keine Sorgen mehr. Hummels und Boateng regeln da alles und wenn da mal was durchgeht ist auch noch Neuer da. Boateng ist in dem Spiel ja rausgenommen und behandelt worden – hoffentlich ist das bei ihm keine Prellung oder Zerrung.

Mario Gomez kunstvoll am Ball

Mario Gomez kunstvoll am Ball

Ben, 9, aus Schopfheim:

Die Aufstellung war diesmal einigermaßen gut. Am Ende fand ich es blöd, dass Boateng rausgenommen wurde, aber sonst fand ich alles gut.

Und es war gut, dass Kimmich mal drin war. Der ist so viel gerannt.

Bei dem Tor hatten sie etwas Glück, weil der Ball noch über den Fuß des Gegenspielers gerollt ist.

Bei der Chancenauswertung fand ich es schade, dass Müller einmal den Pfosten und einmal die Latte getroffen hat. Der hat sich bestimmt gedacht „was hab ich denn verbrochen, dass ich keine Tore schieße?“

Dass Gomez von Anfang an drin war fand ich gut.

Im nächsten Spiel sollten sie mehr Tore schießen. Die Aufstellung würde ich nicht ändern. Nur Schweinsteiger müsste auch noch mal rein. Hoffentlich darf er spielen… bis jetzt war er bei drei Spielen ja nur 50 Minuten oder so drin. Ich glaube, dass er das schon schafft.

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Max, 9, aus Düsseldorf:

Ich finde, das Spiel hätte 6:0 ausgehen können! Müller hatte ja viele Chancen und Götze auch.

Das Tor war ein bisschen ein Eigentor. Gomez hat geschossen und den Irländer angeschossen. Der hat den Ball vor dem Tor noch berührt.

Sonst fand ich das Tor schön. Müller macht noch den Pass nach hinten zu Gomez und der schiesst… das war gut.

Die Abwehr war gut, sie hatten ja diesmal fast keinen Schuss aufs Tor. Die waren wirklich besser als in den Spielen gegen Polen und die Ukraine.

Die ganze Mannschaft war besser aufgebaut als in den Spielen vorher. Auch wenn wir 6:0 hätten gewinnen können… 4:1 wäre mir am liebsten gewesen, das hatte ich getippt.

Im Achtelfinale werden wir vielleicht gegen die Slowakei spielen. Gegen die Slowakei sollten wir auf jeden Fall eine bessere Aufstellung haben als in dem Freundschaftsspiel vor ein paar Wochen. Am besten sollten wir die Aufstellung aus dem Nordirlandspiel behalten. Gestern war ja nicht so ein Sahnetag für uns, vor allem nicht für Götze und Müller. Aber wenn wir im Achtelfinale einen Sahnetag haben, würde ich da nix umstellen.

Kimmich hat sehr gut gespielt. Wenn die Flanken mal nicht ankamen, war es wegen ihm immer wenigstens eine Ecke. Er hat wirklich gut gespielt.

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An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Sternenzacke-Supersupersuper-Experten! Ihr seid allesamt großartig! Mit euren Kommentaren für die Vorrundenspiele steckt ihr Mehmet Scholl und Olli Kahn locker in die Tasche!

 

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Null zu null gegen Polen… was die Sternenzacke-Fußball-Supersupersuper-Experten Jogi Löw jetzt raten…

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Leonie, 11, aus Jüchen/ Schlich über das Spiel:

Das Spiel war nicht so gut wie letztes Mal. Deutschland hatte eigentlich genug Torchancen, um auch mal einen reinzumachen,

Eines ist mir aufgefallen – die Polen standen immer zu zehnt oder so im Strafraum, vor allem in der ersten Halbzeit.

Diesmal war kein Spieler dabei, von dem ich sagen würde, der war bei diesem Spiel super. Sogar Boateng fand ich beim letzten Mal besser. Und Neuer hatte ja nicht sonderlich viel zu halten…bis auf einen Ball, sonst stand er meistens an der Linie.

Gegen Nordirland sollte Löw die Aufstellung beibehalten, wie sie beim ersten Spiel war.

Ich glaube schon, dass Deutschland beim nächsten Mal gewinnt und dass auch Polen gewinnt oder unentschieden spielt und Polen und Deutschland weiterkommen. Wenn Polen und wir gewinnen und Polen mehr Tore macht, kann Polen auch Gruppenerster werden

Jogi Löw zeigt seiner Mannschaft, wo das polnische Tor steht… vergeblich...

Jogi Löw zeigt seiner Mannschaft, wo das polnische Tor steht… vergeblich…

Max, 9, aus Düsseldorf:

Ich fand, dass die Deutschen nicht viel besser gespielt haben als gegen die Ukraine. In der Defensive waren sie diesmal zwar etwas besser, aber in der Offensive war es nicht gut. Die Einwechslung von Mario Gómez hat auch nicht viel gebracht. Er ist ja kopfballstark, aber keiner hat ihm mal Pässe zugespielt.

Khedira hat richtig viel gefoult und hatte direkt eine Gelbe… das hätte auch Gelbrot sein können. Bei diesem Spiel hatte ich eigentlich keinen Lieblingsspieler.

Wenn sie jetzt ein Spiel wie gegen Polen oder gegen die Ukraine machen, können sie gegen Nordirland schon gewinnen. Aber man sollte Nordirland auch nicht unterschätzen. Die haben ja auch gegen die Ukraine gewonnen und das zweite Tor in der Nachspielzeit gemacht.

Ich weiß nicht so genau, was ich anders machen würde… ich bin ja kein Trainer und habe keine Trainerausbildung. Standardsituationen sollten sie vielleicht üben. Sie hatten diesmal ja viele davon, auf der eigenen und auf der gegnerischen Seite, da sollte man was draus machen können.

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Ben, 9, aus Schopfheim

Ich fand das Spiel ausgeglichen. Bei den Deutschen hat Müller ein paar Sachen gut gemacht. Bei den Polen war Lewandowski ganz gut.

Das null zu null fand ich schon ein bisschen enttäuschend, weil Deutschland in der zweiten Hälfte ganz gut gespielt hat und ein paar mehr Angriffe hatte.

Ich finde, dass sie gegen Nordirland noch mal einen Tacken drauflegen müssen. So sicher waren sie bei dem Spiel gegen Polen ja auch nicht. Und es gab sehr viele gelbe Karten.

Gomez zu bringen war schon gut. Er hat in der Qualifikation in einem Spiel ja auch zwei Tore gegen Österreich gemacht. Ihn hätte ich nächstes Mal auch gerne im Team.

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Lukas, 10, aus Düsseldorf-Flehe

Der Sturm war diesmal nicht so gut, aber die Abwehr mit Mats Hummels war besser als letztes Mal gegen die Ukraine.

Und ich fand, dass die Deutschen im nächsten Spiel Mario Gomez mehr reinbringen müssen. Als sie in diesem Spiel Gomez und Schürrle gebracht haben, haben die noch mal richtig Druck gemacht. Da wurden die Polen noch mal richtig nervös…

Boateng hat mittlerweile Pässe geübt und als Mats Hummels als letzter Mann da war, das war sehr gut. Nächstes mal muss der Ball aber dann auch drin sein.

Hummels war super, besser als Mustafi. Nach nur zwei oder drei Tagen Training so ein Spiel abzuliefern, das ist Weltklasse.

Ich würde an Löws Stelle Draxler reinbringen. Der hat sehr gut gespielt. Und ich würde nicht so spät auswechseln. In der Startelf würde ich Götze gegen Gomez tauschen und Schweinsteiger gegen Özil. Draxler würde ich etwas später, vielleicht nach einer halben Stunde, gegen Schürrle auswechseln. Draxler hat so gut gespielt, er hat die Flanken von Boateng richtig verwendet und super gespielt, immer schön vorbei an den polnischen Spielern.

Wenn sie dann irgendwann nicht mehr können, würde ich dann Götze für Gomez bringen.

Ich denke schon, dass sie gegen Nordirland gewinnen.

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Das Sternenzacke-Fußball-Experten-Supersupersuperteam über das Spiel Deutschland-Ukraine

Wie es das Kölner Seelöwenorakel Astrid fast genau vorhergesagt hat, hat die Ukraine das Spiel gegen Deutschland 2:0 verloren.

Nach der Schule haben Leonie, Ben, Max und Lukas, die vier jungen Nachfolger von Netzer, Scholl und Kahn heute Nachmittag ihre Spielanalysen für euch durchgegeben.

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Leonie, 11 Jahre, aus Jüchen/ Schlich:

„Ich habe meine Eltern überredet, dass ich das ganze Spiel schauen durfte. Heute morgen musste ich dann allerdings zum Bus rennen.

Das Spiel fand ich richtig spannend. Am besten hat mir die Aktion von Boateng gefallen. Das Tor von Schweinsteiger fand ich auch super. Es war ja fast sein erster Ballkontakt. Und Mustafis Tor war auch richtig gut… für Mustafi war es das erste Länderspieltor.

Neuer fand ich auch richtig gut im Tor. Hätten wir ihn nicht gehabt, hätten wir wahrscheinlich einen Ball reingekriegt.

Mit Boateng hatte ich ein bisschen Mitleid, weil er bei seiner Aktion direkt auf die Stange am Tor gefallen ist. Er hätte sich wirklich verletzen können. Aber was tut man nicht alles, um kein Tor reinzukriegen?

Beide Mannschaften haben auf jeden Fall sehr gut gespielt. Von der ukrainischen Mannschaft hat mir Konoplyanka am besten gefallen, der die erste Torchance für die Ukrainer hatte.“

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Ben, 9 Jahre, aus Schopfheim:

„Bei uns fängt die Schule um die normale Zeit an (Anm.: In Baden-Württemberg ist es den Schulen freigestellt worden, während der Europameisterschaft später mit dem Unterricht zu beginnen). Dafür haben wir aber hausaufgabenfrei, wenn Deutschland gewinnt.

Ich fand das Spiel gut. Boateng hat eine Chance richtig gut verhindert, als er den Ball auf der Linie noch weggeschossen hat.

Die Ukrainer waren aber auch ganz schön gut. Sie haben ja auch ein Abseitstor geschossen… die waren schon gut.

Die deutsche Mannschaft fand ich super. Die Abwehr kann sich vielleicht noch etwas verbessern. Jonas Hector hat zum Beispiel einmal den einen Ukrainer einfach frei laufen lassen. Sowas sollte nicht passieren.

Die deutschen Stürmer fand ich auch gut. Sie hätten vielleicht einmal oder zweimal  öfter aufs Tor schießen können. Von Götze hat man leider nicht so viel gesehen.

Das Kopfballtor von Mustafi fand ich richtig super.“

 

Der Wunschnachbar unserer Experten hält den Kasten sauber

Der Wunschnachbar unserer Experten hält den Kasten sauber

 

Max, 9 Jahre, aus Düsseldorf:

„Ich bin heute schon sehr müde. Aber das Spiel war toll! Ich finde es auf jeden Fall toll, dass Schweini, kaum dass er reingekommen ist, ein Tor geschossen hat. Und Boateng und Neuer waren auch richtig gut.

Die Ukrainer fand ich supergut, das muss ich schon zugeben. Die hatten ja wirklich gute Chancen.

Trotzdem – wenn die Deutschen so weiterspielen, wird es nix mit dem Titel. Gegen Polen oder gegen die Ukraine reicht das. Gegen Frankreich würde es so vielleicht auch noch reichen, aber die Deutschen müssen sich steigern, wenn sie den Titel holen wollen.

In der Abwehr sollten sie besser aufpassen. Wie die Ukraine da reinspielen konnte… da war immer irgendein Mann frei.

Bei den Stürmern müsste Mario Götze ein bisschen mehr machen. Der hat in dem Spiel nicht so viel gezeigt, das war sehr schade.

Das Tor von Mustafi fand ich super. Kroos hat sehr, sehr gut dahin gepasst und dann Zack!… hat Mustafi den Ball mit dem Kopf reingemacht. Das war wirklich nicht schlecht.“

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Lukas, 10 Jahre, aus Düsseldorf-Flehe

„Mir ging es heute morgen gut, weil Deutschland gewonnen hat.

Ich fand, dass Deutschland nicht sehr gut gespielt hat. Ich bin froh, wenn Mats Hummels wieder in der Abwehr ist. Hector traut sich nicht richtig, an den Ball ranzugehen. Die Abwehr insgesamt mit Hummels und Höwedes fand ich sehr gut. Und Neuer war auch gut, der hat richtig viel gehalten.

Vor dem Spiel gab es ja diese Diskussion, ob Neuer oder Khedira Kapitän sein sollte. Mir war klar, dass Neuer der Kapitän sein muss, weil er schon so oft so viel für Deutschland gerettet hat.

Kroos hat auch super gespielt mit diesen langen Bällen. Draxler fand ich auch gut… der konnte am Ende nicht mehr. Dass dann Schürrle gekommen ist, fand ich gut. Gomez hätte ich nur für Götze gebracht, nicht für Draxler.

Das Tor von Mustafi fand ich gut, aber es war auch ein bisschen ein Glückstor. Kroos hat wie immer die beste Vorlage gegeben. Mustafi ist sonst nicht so kopfballstark, aber so konnte er fast nicht anders.

Schweinsteigers Tor fand ich noch besser. Wie der den da reingemacht hat.

Löw wollte Schweinsteiger eigentlich nur ein Länderspiel mehr geben, und dann hat Schweinsteiger doch noch das Tor geschossen.

Boateng fand ich auch super, wie er im Flug, noch im Fallen, den Ball mit der Pike aus dem Netz getreten hat.“

 

 

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EM-Special 2016: Der fast einhundertprozentige Tipp von Seelöwenorakel Astrid…

Astrid

Astrid

Im Kölner Zoo wurde Seelöwenorakel Astrid von ihrem Pfleger Jens Kraus vor dem anstehenden Spiel zwischen der deutschen Mannschaft und dem Team der Ukraine befragt.

Dank der Anweisungen ihres Pflegers Jens Kraus orakelte die Seelöwin Astrid dabei mit einer Trefferquote von fast einhundert Prozent.

Auf das Kommando „Tippe jetzt“ hin tauchte Astrid sofort ab – noch bevor Kraus klarstellen konnte, ob die Seelöwin den Sieger oder den Verlierer des Spiels oder gar die Lieblingsfarben des Zoodirektors tippen sollte.

Als Astrid mit dem Ball mit den ukrainischen Farben darauf wieder auftauchte, war deshalb sofort klar: Die Ukraine gewinnt. Oder Deutschland. Oder die Lieblingsfarben des Zoodirektors sind blau und gelb.

Weil es für ein ‚Unentschieden‘ einen eigenen Ball gab, liegt Astrids Trefferquote nur fast bei hundert Prozent. Trotzdem bekam Astrid für ihren Fast-Hundertprozent-Tipp erst einmal einen Fisch gereicht.

Das nächste Mal orakelt Astrid übrigens am 15.06.2016 um 11.00 Uhr am Seelöwenfelsen im Kölner Zoo.