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Hatschi!

Pandabärin

Pandabärin

Es gibt gute Nachrichten vom Großen Panda! Dank umfangreicher Schutzprogramme gibt es wieder mehr Pandas in Chinas Bambuswäldern. Bis vor Kurzem standen die Großen Pandas noch auf der „Roten Liste“ der Weltnaturschutzorganisation IUCN. In der Roten Liste werden die Tierarten aufgezählt, die vom Aussterben bedroht sind. Nachdem die Pandas erneut gezählt wurden, geht man jetzt davon aus, dass es wieder genügend Tiere gibt, um die Art zu erhalten. Die Großen Pandas werden deshalb jetzt nicht mehr als vom Aussterben bedroht eingestuft.

Dass es wieder mehr Große Pandas gibt, liegt vor allem an den umfangreichen Schutzprogrammen für diese Tierart. Andere Tierarten, wie etwa Berggorillas, Nashörner oder Waldelefanten, sind nach wie vor vom Aussterben bedroht. Wie ihr euch für bedrohte Tiere einsetzen könnt, erfahrt ihr auf der Young-Panda-Website des WWF oder über Kids.Greenpeace.

Zur Feier der wachsenden Pandabestände könnt ihr euch hier noch ansehen, wie einst ein ausgesprochen putziger Nieser einer Pandabärenmutter einen Riesenschreck einjagte…

Vielen Dank an Magnus, Finder und Wiederfinder dieses entzückenden Pandafilms!

 

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Vorsicht, piekst…

Dicker Igel

Dicker Igel

Wenn es Herbst wird, müssen sich Igel einen dicken Winterspeck anfressen. Die pieksigen Gesellen ziehen jetzt Tag und Nacht durch Gärten und Grünanlagen, um nach Essbarem zu suchen.

Schon ein kleines bisschen Unordnung im Garten kann Igeln beim Überwintern helfen. So hilft es Igeln, wenn du trockene kleine Löcher in dichten Gartenhecken, unter Holzstapeln, alten Wurzeln, Reisighaufen, unter dem Kompost oder dem Gartenhäuschen frei lässt. Solche Löcher nutzen Igel gerne für ihren Winterschlaf. Auch solltest du deinen Garten nicht allzu gründlich von Laub befreien: Mit herumliegenden Zweigen, Gestrüpp und trockenen Blättern können die Igel ihren Unterschlupf vor ihrem Winterschlaf auspolstern. Wenn das Stacheltier sich dann zum Winterschlaf zusammenrollt, schützen es die Blätter und Zweige vor Kälte.

Meistens kommen Igel bei der Futtersuche sehr gut allein zurecht. Wenn du ihnen trotzdem helfen möchtest, sich einen gepflegten Winterspeck anzufressen, kannst du deinen stacheligen Freunden ein Schälchen mit Katzen- oder Hundedosenfutter, ungewürztem und ungesalzenem Rührei, gekochtem Geflügelfleisch oder durchgegartem Hackfleisch in den Garten stellen. Eine flache Schale mit frischem Wasser nehmen Igel auch gerne an.

Auf keinen Fall solltest du Igeln Milch, Milchprodukte, Speisereste, Obst, Gemüse, Nüsse, Rosinen und Babybreis anbieten. Igel können davon krank werden.

Solange sie genügend Futter finden, halten Igel keinen Winterschlaf. Damit sich die Stacheltiere in ihre Winterruhe begeben können, solltest du ihnen deshalb kein Futter mehr geben, sobald es friert oder schneit.

Auch wenn ein Igel im Herbst noch recht klein ist, hat er sehr gute Chancen, den Winter auf sich allein gestellt zu überleben. Es ist normalerweise nicht notwendig, die pieksigen Gesellen im Haus überwintern zu lassen. Igel, die im Haus überwintert haben, finden sich im Frühjahr deutlich schlechter in ihrer Umgebung zurecht als Igel, die in ihrem natürlichen Lebensraum überwintert haben.

Nur wenn ein Igel stark unterernährt oder krank ist, solltest du ihn mit nachhause nehmen. Ein Igel gilt als unterernährt, wenn er noch lange nach Wintereinbruch und bei klirrender Kälte und Bodenfrost 500 Gramm oder weniger wiegt. Einen kranken Igel solltest du unbedingt zum Tierarzt, zum Tierheim oder zu einer Igelstation bringen.

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Das große Schnattern

Wildgänse

Wildgänse

Eine fliegende Wildgans erzeugt mit ihrem Flügelschlag einen Aufwind für das hinter ihr fliegende Tier. Wenn sie in einer keilförmigen Formation fliegen, brauchen die Vögel deshalb nur etwa halb so viel Kraft für den Flug wie eine allein fliegende Wildgans.

Wildgänse können sehr gut sehen. Um in der Formation zu fliegen, orientieren sich die Wildgänse an der Schwanzspitze der vor ihr fliegenden Gans.

Wenn die Gans an der Spitze der fliegenden Wildgänseschar müde wird, tauscht sie ihren Platz mit einem der hinter ihr fliegenden Tiere. Es gibt keine fest bestimmte Leitgans, die immer voranfliegt.

Wenn du schon einmal Wildgänse vorbeifliegen gesehen hast, ist dir sicher aufgefallen, dass die Tiere im Flug unaufhörlich rufen. Mit ihren Rufen helfen sich die Wildgänse gegenseitig dabei, in der Formation zusammenzubleiben.

Wird eine Wildgans auf der Reise krank oder wird sie angeschossen, lösen sich gewöhnlich mindestens zwei weitere Tiere aus der Flugformation und begleiten die verletzte Gans bis auf den Boden. Dort warten die Wildgänse bei ihrer verletzten Gefährtin. Erst wenn die verletzte Gans gestorben oder wieder flugfähig ist, fliegen die Wildgänse weiter. Wenn ihre ursprüngliche Formation schon zu weit weg ist, schließen sich die Vögel für den Weiterflug einer anderen Gruppe von Wildgänsen an.