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Der Waldkauz bewegt sich

Der Waldkauz (lat. Strix aluco) ist vom NABU zum Vogel des Jahres 2017 auserkoren worden. Waldkäuze brüten am liebsten in Baumhöhlen. Weil in Wäldern und Stadtparks immer mehr alte Bäume abgeholzt werden, findet der Waldkauz nicht mehr ausreichend Nisthöhlen. Dadurch gerät der Waldkauz wie viele seiner Eulenkollegen zunehmend in Bedrängnis.

Zu Ehren des Vogels des Jahres 2017  hat der NABU zwei Webcams in Waldkauz-Nistkästen angebracht. Entzückt über den direkten Blick auf das Federvieh hat die Sternenzacke-Chefredaktion höchstpersönlich einen aufregenden Nachmittag lang für euch recherchiert, was die Käuze in ihren Kästen so treiben. In dem Comic erfahrt ihr, was an dem Nachmittag alles passiert ist.

Die Sternenzacke-Chefredakteurin bei der Arbeit

Klicke hier, wenn du selbst einen Blick in die Brutkästen in Berlin und im Oberallgäu werfen möchtest. Auf der extra für den Waldkauz eingerichteten Internetseite des NABU kannst du außerdem den Balzgesang des Waldkauzmännchens anhören und noch mehr Informationen sammeln. Eine Anleitung zum Bau eines Waldkauznistkastens findet ihr dort auch. Wenn du wissen möchtest, wie du dich für Waldkäuze und für den Erhalt alter Bäume einsetzen kannst, klicke hier.

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Zuhause

Mit der Sonne verglichen ist unser Planet nur ein winziger blauer Punkt. Der Durchmesser der Sonne beträgt etwa 1,4 Millionen Kilometer. Unser Heimatplanet hat dagegen nur einen Durchmesser von 12. 472 km.

Nachdem der Astronaut Carl Sagan die Erde vom All aus gesehen hatte, sagte er über den winzigen blassblauen Punkt, auf dem wir alle zusammen durch das Weltall treiben:

„Schau dir diesen Punkt noch einmal an. Das ist hier. Das ist unser Zuhause. Das sind wir. Auf diesem kleinen Punkt lebt jeder Mensch, den du kennst, jeder Mensch, von dem du je gehört hast, jeder, der je existiert hat, hat hier sein Leben gelebt.“ – Carl Sagan –

Die Besatzung der internationalen Raumstation ISS schrieb im Dezember 2012 an die Menschen auf ihrem Heimatplaneten, wie sie unsere Erde von oben sahen:

Während wir alle neunzig Minuten den Planeten umkreisen, sehen wir eine Welt ohne Grenzen. Wir schicken unseren Wunsch, dass alle Nationen für Frieden und Harmonie zusammenarbeiten. -Botschaft der Besatzung der ISS, 21.12.2012 –

Wie du helfen kannst, uns selbst und unsere kleine blaue Kugel zu schützen, erklärt Tobias Münchmeyer von Greenpeace:

Tobias Münchmeyer, Greenpeace

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Ode an das Faultier

Ein Schwingtier

Faultiere gehören zu den besten Energiesparern unseres Planeten. Ein Faultier schläft 15 bis 20 Stunden am Tag. Damit verbringt ein Faultier etwa 34 Jahre seines 40 Jahre dauernden Lebens schlafend. Die Tiere klammern sich mit ihren langen Krallen an den Ästen brasilianischer Urwaldriesen fest und ernähren sich von den Blättern ihres Baumes. Diese extrem kalorienarme Kost ist der Grund dafür, dass die Faultiere so viel schlafen und sich so wenig bewegen: Durch ihren energiesparenden Lebensstil benötigen Faultiere nur 110 Kalorien am Tag, um zu überleben. Damit haben sie den niedrigsten Kalorienbedarf  unter den Säugetieren. Faultiere verlassen ihren Baum fast nie – sie bekommen sogar ihre Jungen hoch oben im Baum hängend.

Eine entzückende Faultierbabyfotostrecke mit Bildern der Fotografin Sam Trull könnt ihr euch hier anschauen. Vorsicht! Zuckerschockgefahr!

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Muskaans Bibliothek – Muskaan’s library

Im indischen Bhopal hat ein neun Jahre altes Mädchen eine Bibliothek eröffnet. Die kleine Muskaan Ahirwar fand, dass es in ihrer Nachbarschaft viel zu viele Kinder gab, die nicht lesen und schreiben konnten. Um das zu ändern, entschied sie sich kurzerhand, selbst eine Bibliothek für Kinder zu gründen.

Muskaan liest aus Lewis Carrolls „Alice in Wonderland“ vor

Jeden Tag nach der Schule breitet Muskaan ihre Bücher vor ihrem Haus aus, um sie Kindern zu leihen, die gerne lesen oder die lesen lernen wollen. Muskaan führt genau Buch darüber, wer welches Buch ausgeliehen hat und wann die Bücher zurückgebracht werden müssen. Manchmal liest Muskaan auch Geschichten vor. Dann kommen die Kinder aus dem ganzen Viertel angerannt, um zuzuhören.

Lasst-uns-lesen-Kaufempfehlung für deine eigene Bibliothek: Wie du jedes Monster besiegen kannst, und sei es noch so schaurig, filzig und usselig, geschrieben und illustriert von Chris Ella Dick 2016, 24 Euro.

Dank zahlreicher Bücherspenden hat Muskaan inzwischen 119 Bücher, die sie verleihen kann. Die staatliche Bildungsbehörde hat Muskaans Bibliothek inzwischen offiziell als Bibliothek anerkannt. Eine Initiative hat Muskaan außerdem ein Schild spendiert, das sie an ihrem Haus angeschraubt hat. Auf dem Schild stehen die Worte: „Betrieben mit der Staatlichen Bildungsbehörde. Freundschaft mit Büchern führt zu Freundschaft mit der Welt. Kommt, Freunde, lasst uns lesen, lasst uns die Welt kennenlernen.“

Lasst-uns-lesen-Kaufempfehlung für eure Bibliothek II: Das kleine Schaf und der Stern/ Recommended by Sternenzacke: The little sheep and the star, geschrieben und illustriert von Chris Ella Dick, 2007, 9 Euro.

Nine-year-old Muskaan Ahirwar opened a library for children in a slum in Bhopal, India.  Every day after school, she spreads out her books in front of her house for the kids in the neighborhood. When she reads children’s stories out loud, children come running from everywhere to listen.

Muskaan’s library has been officially recognized by the State Education Board. Including donated books, Muskaan has collected 119 books for her library by now. An initiative also paid for a sign on Muskaan’s door: „Run in association with the State Education Board. Friendship with books leads to friendship with the world. Come friends, let’s read, let’s get to know the world.“