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Neues von der Seekuh zwo null

Eine Seekuh und ihr Kalb begutachten die Arbeit ihrer Namensvetterin

Eines Montags vor nicht allzu langer Zeit haben wir genau hier über einen Katamaran namens Seekuh berichtet.  Die ‚Seekuh‘ wird bald selbstständig durch die Gewässer treiben, um Plastikmüll aus Flüssen und Meeren zu fischen. Der Katamaran wurde von der Organisation One Earth – One Ocean entwickelt und wird gerade in einer kleinen Lübecker Werft fertiggestellt. Günther Bonin von der Organisation One Earth – One Ocean erklärt euch, wie die Seekuh den Plastikmüll im Meer um 80% reduzieren kann:

„Wir wollen im ersten Schritt die Flüsse und die Flussmündungen mit verschiedenen Filterstationen reinigen- damit würde bereits 80% weniger Müll in die Meere gelangen. Die Seekühe können vor den Mündungen sozusagen auf den Müll warten. Unsere erste Seekuh ist zudem ein Forschungsschiff- da saugen wir
auch Müll aus tieferen Bereichen an, um Wasserproben zu nehmen. Wichtig ist, den Menschen vor Ort Geld zu geben, damit sie die von der Seekuh gesammelten Abfälle sammeln. Übrigens kommen zur Zeit über 60% der Kunststoffabfälle aus Asien.“

Georg, 9 Jahre alt, hat überlegt, wie er selbst einen solchen Katamaran konstruieren würde. Georgs Idee war, einen Ansaugmechanismus zu integrieren.

„Kinder haben wirklich immer gute Ideen“, freut sich Günther über Georgs Vorschlag. „Ein 10 Jahre alter Schüler wollte sogar ein U-Boot einsetzen.“

Modell einer U-Boot-Seekuh

Ein Seekuh-U-Boot-Modell

 

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