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Acht Augen, acht Beine, ein Superfaden

© Chris Ella Dick 2018

Spinnen gehören nicht zu den Insekten. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du gerade einen Käfer oder ein Spinnchen vor dir hast, zähle einfach die Beine: Spinnen haben acht, Insekten nur sechs Beine. Zu den Spinnentieren zählen übrigens auch Krebse und Asseln.

Auch wenn viele Menschen Angst vor Spinnen haben, sind die in unseren Breitengraden lebenden Achtbeiner für uns völlig harmlos. Es spricht also nichts dagegen, sich unseren achtbeinigen Gästen gegenüber gleichermassen harmlos zu verhalten. Wenn du das nächste Mal eine Spinne in deinem Zimmer findest, bring sie nicht gleich um. Sei tapfer, fange sie vorsichtig mit einem Glas und einer Postkarte ein und bringe sie einfach nach draußen. Im Gegenzug wird dir die Spinne im Sommer lästige Mücken und Fliegen vom Leib halten. Nach deinem heldenhaften Auftritt als Retter des achtbeinigen Junggesellen kannst du dir in der Mediathek von ARTE in einem kleinen dreiminütigen Film zur Erholung anschauen, wie die jungen Spinnenmännchen überhaupt ins Haus gelangen.

Weil Spinnenseidenfäden so stabil und gleichzeitig so leicht sind, interessieren sich übrigens Mediziner, Autobauer, Textilhersteller und Raumfahrtsingenieure dafür. In Hannover ist es Ärzten 2015 gelungen, durchtrennte Nervenbahnen mithilfe von Spinnenseide wieder zum Funktionieren zu bringen. Mehr Informationen über dieses Projekt findest du auf www.br.de. Wie Spinnen den Faden selbst verwenden, um Netze zu bauen, kannst du dir in dem kleinen Video von Arte Future ansehen.

Und wenn du dann noch sehen möchtest, wie die vermutlich putzigste Spinne der Welt, der Bunny Harvestman, sich putzt, tanzt und chillt, dann kannst du dir noch diesen kurzen Clip ansehen:

Quellen: https://www.helles-koepfchen.dehttp://www.lernspass-fuer-kinder.dehttp://www.br.de, http://www.arte.tvhttps://nrw.nabu.de.

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