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Was zu tun ist, wenn du eine Königin triffst

© Chris Ella Dick 2018

Unter dem Link „Hummelbrummen“ kannst du nachlesen, wieso Hummeln eigentlich allen Gesetzen der Aerodynamik zum Trotz fliegen können und warum du mit der Hummelkönigin auch die Blaubeerernte und die Tomatenernte rettest.

Und unter „Hummelschlau“ findest du einen Mini-Comic über einen Versuch britischer Wissenschaftler, in dem ein paar Steinhummeln beweisen, dass sie ziemlich schlau sind. In dem Post gibt es ausserdem ein Video, das verrät, was all die Studien zur Intelligenz des pelzigen Brummtierchens mit der Aufstellung der englischen Nationalelf zu tun haben 🙂

Quellen für den Mini-Comic: NABU Bremen, BUND e.V.

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Wie Datenklau und Manipulation dich dazu bringen sollen, die deutsche Dackelpartei zu wählen

© Chris Ella Dick 2018

© Chris Ella Dick 2018

Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, wie du deine Daten schützen kannst, sei dir das Interview des Sternenzacke-Sonderkorrespondenten Max mit der Datenschutzbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen Helga Block ans Herz gelegt. In dem Interview gibt Frau Block Antworten auf Fragen zum Datenschutz, die von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren gestellt wurden.

Eine Liste mit 98 Dingen, die Facebook über dich weiss und benutzt, um Werbung speziell auf dich zuzuschneiden, findest du unter netzpolitik.org.

Inzwischen werden immer öfter Rufe laut, Facebook zu löschen. Das wird kaum reichen. Auch Unternehmen wie WhatsApp, Instagram und Spotify gehören zu Facebook. Mit Yahoo arbeitet Facebook eng zusammen. Und Unternehmen wie Snapchat, Google, Amazon etc. sind ebenfalls fleissige Datensammler, die Gewinne erzielen wollen. Du kannst fast immer davon ausgehen, dass du kostenlose Dienste und Apps – auch Apps für Kinder – mit deinen Daten bezahlst.

Wenn du wissen möchtest, wie man Fake-News erkennt, kannst du dir den Sternenzacke-Comic dazu noch einmal durchlesen. In dem Artikel findest du auch zwei sehr empfehlenswerte YouTube-Clips zum Thema.

Letztlich ist es seit Menschengedenken das beste Mittel gegen Manipulation, selbst zu denken, stark zu sein und seinen eigenen ethischen Grundlinien zu vertrauen.

Quellen: The Guardian (1), The Guardian (2), The New York Times, Computerbild, Netzpolitik.org, Der Stern.

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Hasen selber zaubern…

Ein Hase, ein Lämmchen und ein Huhn für euch zum Selberzaubern…  weil Ostern ohne Hasen, Lamm und Huhn doch irgendwie wie ein Frühling ohne Vogelzwitschern ist.

Die Sternenzacke wünscht euch allen schokoladenhaltige Ostern und viel Spaß beim Zeichnen!

© Chris Ella Dick 2018

P.S.: Aufmerksamen Zeichnern mit einem gewissen Sinn für Statik ist vermutlich direkt ein kleiner Fehler ins Auge gesprungen – ihr braucht natürlich nicht anderthalb gelockte Us für euer Lämmchen sondern zweieinhalb. Auf anderthalb Us kann man schlecht stehen… 🙂

 

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Der sagenhafte Elefantenvogel, sein Ei und sein Cousin

© Chris Ella Dick 2018

Elefantenvögel gab es tatsächlich. Die bis zu drei Meter hohen Tiere lebten vor Hunderten von Jahren auf Madagaskar. Auf madegassisch heissen die Vögel Vorampatras. Die Elefantenvögel starben aus, nachdem Menschen die Insel besiedelt hatten. Ob die Vögel von Menschen ausgerottet wurden oder ob sie an Krankheiten starben, die von Haustieren eingeschleppt wurden, ist nicht ganz klar.

Elefantenvögel dienten wahrscheinlich als Vorbild für den Riesenvogel Roc (manchmal auch „Rock“ oder „Roch“ geschrieben) in den Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Als Sindbad der Seefahrer in einem der Märchen allein auf einer einsamen Insel zurückbleibt, rettet er sich mithilfe eines Vogel Roc: Er bindet er sich am Bein des Riesenvogels fest und kann so die Insel verlassen.

Der italienische Reisende Marco Polo notierte in seinen Reiseberichten, dass ihm die Einwohner Madagaskars von einem Riesenvogel berichtet hätten. Auch behauptete Marco Polo, die Feder eines der Riesenvögel gesehen zu haben.

Manchmal finden Menschen auch heute noch komplett erhaltene Eier des Elefantenvogels. Die Eier kann man meistens in naturkundlichen Museen bewundern. Manche Elefantenvogeleier werden jedoch auch verkauft und erzielen dann hohe Preise auf Auktionen.

In dem Film „KOKOLAMPY“ (2016), dokumentiert der Dortmunder Regisseur Hajo Schomerus seine Suche nach einem verschwundenen Elefantenvogelei, das sein Großonkel Menko einst besessen hatte. Die Suche führt Schomerus in die Keller eines Naturkundemuseums, in ein kleines Kloster in der Schweiz und an einen Strand an der madegassischen Küste. Wenn ihr wissen möchtet, ob er herausfindet, was aus dem Ei geworden ist und was sein Großonkel Menko eigentlich auf Madagaskar gemacht hat, solltet ihr euch unbedingt den Film ansehen! Die Dokumentation ist toll erzählt und so spannend wie ein Krimi. Ich habe bei youtube schonmal einen Trailer für euch ausgebuddelt. Den Film ist momentan leider nicht erhältlich, soll nach Aussage der Produzenten aber bald wieder als DVD zu haben sein. Die Sternenzacke hält euch natürlich auf dem Laufenden 🙂

Quellen: http://www.spiegel.dehttp://www.faz.nethttp://www.madamagazine.comhttp://www.zeit.dehttp://www.badische-zeitung.dehttps://de.wikipedia.org.

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Acht Augen, acht Beine, ein Superfaden

© Chris Ella Dick 2018

Spinnen gehören nicht zu den Insekten. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du gerade einen Käfer oder ein Spinnchen vor dir hast, zähle einfach die Beine: Spinnen haben acht, Insekten nur sechs Beine. Zu den Spinnentieren zählen übrigens auch Krebse und Asseln.

Auch wenn viele Menschen Angst vor Spinnen haben, sind die in unseren Breitengraden lebenden Achtbeiner für uns völlig harmlos. Es spricht also nichts dagegen, sich unseren achtbeinigen Gästen gegenüber gleichermassen harmlos zu verhalten. Wenn du das nächste Mal eine Spinne in deinem Zimmer findest, bring sie nicht gleich um. Sei tapfer, fange sie vorsichtig mit einem Glas und einer Postkarte ein und bringe sie einfach nach draußen. Im Gegenzug wird dir die Spinne im Sommer lästige Mücken und Fliegen vom Leib halten. Nach deinem heldenhaften Auftritt als Retter des achtbeinigen Junggesellen kannst du dir in der Mediathek von ARTE in einem kleinen dreiminütigen Film zur Erholung anschauen, wie die jungen Spinnenmännchen überhaupt ins Haus gelangen.

Weil Spinnenseidenfäden so stabil und gleichzeitig so leicht sind, interessieren sich übrigens Mediziner, Autobauer, Textilhersteller und Raumfahrtsingenieure dafür. In Hannover ist es Ärzten 2015 gelungen, durchtrennte Nervenbahnen mithilfe von Spinnenseide wieder zum Funktionieren zu bringen. Mehr Informationen über dieses Projekt findest du auf www.br.de. Wie Spinnen den Faden selbst verwenden, um Netze zu bauen, kannst du dir in dem kleinen Video von Arte Future ansehen.

Und wenn du dann noch sehen möchtest, wie die vermutlich putzigste Spinne der Welt, der Bunny Harvestman, sich putzt, tanzt und chillt, dann kannst du dir noch diesen kurzen Clip ansehen:

Quellen: https://www.helles-koepfchen.dehttp://www.lernspass-fuer-kinder.dehttp://www.br.de, http://www.arte.tvhttps://nrw.nabu.de.

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Was so ein Seehund den ganzen Tag treibt

© Chris Ella Dick 2018

Die sorgfältigen Beobachtungen der Meeressäuger stammen aus der Feder von Alfred Brehm, einem der bedeutendsten Zoologen des 19. Jahrhunderts. Die Texte des Seehund-Comics stammen aus Alfred Brehm (1927): Brehms Tierleben, Säugetiere, Band 10: Vielhufer – Flossenfüßler – Kapitel 3. Das ganze Kapitel könnt ihr im Projekt Gutenberg von Spiegel Online nachlesen.

Die Matrosen auf dem Schiff im letzten Bild singen übrigens gerade „Das ist die Liebe der Matrosen“, ein Lied von den Comedian Harmonists aus dem Jahr 1931. Das ganze Lied könnt ihr euch in diesem Youtube-Clip anhören.

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Der Bleistift der Freiheit

Der deutsch-türkische Journalist Denis Yücel wurde vor wenigen Tagen aus der Haft in der Türkei entlassen. Das Zitat von George Orwell lautet auf deutsch: „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

Wenn du anderer Meinung bist als deine Freundinnen und Freunde, kannst du es einfach sagen. Und wenn du etwas wissen möchtest, darfst du dir die Informationen frei und ungehindert beschaffen. Natürlich gilt das nur, solange du dich mit dem, was du sagst, an die Verfassung hältst und niemandem Leid zufügst.

Auf dieser Grundlage können Journalisten und Blogger die Arbeit der Regierung kritisch beobachten und unabhängig darüber berichten. Wenn sich ein deutscher Politiker beispielsweise bestechen lassen würde, könntest du dir Informationen darüber beschaffen und darüber bloggen. Der Politiker könnte dann vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden. Du als Journalist hättest nichts zu befürchten.

Die Rechte auf Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Informationsfreiheit gewährleisten, dass du als Bürger deines Landes kontrollieren kannst, ob sich die Regierung an die Gesetze hält und die Rechte der Bürger achtet. Das ist nicht überall so, und es war auch in Deutschland nicht immer so.

Ein ganzer Stapel freier Presse

In vielen Ländern der Welt gibt es Diktatoren, die keine freie und unabhängige Berichterstattung wollen. Denn wenn Menschen erfahren, dass ihre Regierung für Unrecht verantwortlich ist, beginnen sie, Widerstand zu leisten und Dinge zu verändern.

Diktatoren wollen regieren, wie es ihnen selbst passt. Kritik an ihrer Politik wollen sie nicht sehen oder hören. Sie haben Angst, dass sich die Bürger ihres Landes gegen sie wenden, sobald aufgedeckt wird, dass der Diktator seine Macht missbraucht, um sich zu bereichern oder die Bürger zu unterdrücken. Deshalb wollen Diktatoren selbst bestimmen, wer was sagen oder schreiben darf. Artikel, die dem Diktator zusagen, dürfen verbreitet werden. Artikel, die dem Diktator nicht gefallen, werden dagegen verboten. Man spricht dann von Zensur.

Auch Blogger werden vielfach unterdrückt.

Diktatoren versuchen immer wieder, die Arbeit unabhängiger Journalisten und Blogger zu behindern. Stell dir vor, dass der Diktator von jemandem bestochen worden wäre. Natürlich würde der Diktator alles tun, um zu verhindern, dass du als Journalist oder Blogger die Informationen bekommst und sie veröffentlichst. Man droht dir vielleicht zuerst mit dem Verlust deiner Arbeitsstelle. Wenn du den Mut und die Möglichkeit hast, weiter zu arbeiten, wird dir mit Gefängnis gedroht. Wenn du immer noch weiter arbeitest, wirst du unter einem Vorwand tatsächlich verhaftet und aus dem Verkehr gezogen. Schließlich soll niemand erfahren, dass der Diktator bestochen wurde.

Tatsächlich sitzen weltweit mehr als dreihundert Journalisten und Blogger im Gefängnis, weil sie Artikel veröffentlicht haben, die den Machthabern nicht gefallen haben.

Auch wenn Menschen manchmal Dinge äußern oder schreiben, die nicht jedem gefallen, ist es wichtig für das Funktionieren einer Gesellschaft, dass der andere sagen darf, was er will. Natürlich muss auch der andere sich bei dem, was er sagt, an die Verfassung halten und die Freiheit der anderen respektieren. Die Freiheit, sagen zu dürfen, was du möchtest, ist ein so kostbares Gut, dass der französische Philosoph Voltaire einmal sagte: „Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht,aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.“

Der Bleistift der Freiheit

Falls du noch mehr zur Pressefreiheit und zur Meinungsfreiheit lesen möchtest, gibt es hier noch zwei Leseempfehlungen für dich: In dem Lucky-Luke-Band „Der Daily Star“ hilft der Mustercowboy Lucky Luke einem Reporter, die Unabhängigkeit der Presse zu verteidigen.

Und in der Geschichte „Der Aufsatz“ von Antonio Skármeta trickst ein kleiner Junge in einer Diktatur einen Hauptmann aus, um seine Eltern vor Verfolgung zu schützen.

Antonio Skármeta – Der Aufsatz, deutsch von Willi Zurbrüggen, Cecilie Dressler Verlag, Hamburg, 2003. Coverbild veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Oetinger.

 

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Wie du herausfinden kannst, ob der Grizzly in deinem Lieblings-Video wirklich echt ist

© by Chris Ella Dick 2018, Quellen: Sebastian Schaffstein, Christina Wolf, ARD Alpha.

Wenn du noch mehr falsche Bären und Löwen enttarnen möchtest, schau dir unbedingt das Video von Sebastian Schaffstein an. Wenn du außerdem wissen möchtest, wer eigentlich etwas davon hat, falsche Videos und Nachrichten zu posten, schau dir den zweiten Clip mit Christina Wolf an. Und psssst… falls du nach der Lektüre des Comics entschieden hast, nur noch an Videos zu glauben, die du selbst gefälscht hast: In Sebastians Clip  erfährst du auch, wie du einen Lionel-Messi-Super-Duper-Mega-Torschuss ganz einfach selbst fälschen kannst.

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Klimaretter mit Bagger und Blumentopf

© by Chris Ella Dick 2018

Du möchtest lieber dein Taschengeld für die Moore spenden statt zu baggern? Oder möchtest du erst einmal selbst durch den Moorschlamm stapfen und das Moor bei einer Führung genauer kennenlernen? Oder vielleicht direkt die Gummistiefel überziehen und eigenhändig helfen, neue Teiche zu buddeln? Auf den Webseiten des NABU und moorfuture.de werden Projekte zum Schutz der Moore und verschiedene Möglichkeiten zu helfen vorgestellt.

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Das Zwitschern von Sarah und Jeremy

US-Comedian Sarah Silverman hat gezeigt, was passieren kann, wenn man Hatern im Netz keinen Hass zurückwirft, sondern unerwartet einfühlsam auf böse Kommentare reagiert.  Auf ein fieses Schimpfwort, das ihr ein Troll namens Jeremy in die Twitter-Timeline schrieb, hat Sarah mit Menschlichkeit, Verständnis und ehrlichem Interesse am anderen Menschen reagiert. Den Dialog, der sich daraufhin  zwischen den beiden entspann, findet ihr in dem Mini-Comic – mit Sarah als blauem Vögelchen und Jeremy in grün 😉

© by Chris Ella Dick 2018

Jeremy hatte fünf Bandscheibenvorfälle. Nachdem Sarah die Ärzte unter ihren Followern gefragt hat, ob jemand von ihnen Jeremy bei seinen Rückenproblemen helfen kann, hat sich inzwischen auch ein Arzt für ihn gefunden. Sarah Silverman wird die ärztliche Behandlung für Jeremy bezahlen.

Darüber hinaus hat Sarahs Reaktion tatsächlich dazu geführt, dass Jeremy jetzt sein Leben ändern möchte.

Vermutlich lässt sich nicht jeder Hater, Troll oder Mobber so sehr von Verständnis und Einfühlsamkeit berühren wie Jeremy. Nichtsdestotrotz zeigt der Twitter-Dialog, dass sich die Dinge in eine unerwartete Richtung entwickeln können, wenn jemand den Kreislauf aus Hass und unterdrückter Wut mit Verständnis und Offenheit durchbricht.

Den englischsprachigen Dialog zwischen Sarah Silverman und Jeremy Jamrozy findet ihr hier.