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Von Weitsprung-Champions, fleissigen Arbeiterinnen mit acht Zähnen, uralten Bäumen und einer Flugkünstlerin mit Wuschelfrisur

© Chris Ella Dick 2018

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Wenn du mehr darüber lesen möchtest, was bei einer Rodung des Hambacher Waldes alles für immer verloren gehen würde, empfiehlt die Sternenzacke-Chefredaktion den Artikel von Ulrike Fokken in der taz. Auch in der Sendung Quarks im WDR wird darüber berichtet, warum der Hambacher Wald nicht einfach ersetzt werden kann. Auf der Webseite des Senders findest du einen Audioclip dazu.

Laut RWE-Chef Rolf Martin Schmitz würde es sein Unternehmen 4-5 Milliarden Euro kosten, den Wald nicht zu roden. Das Sternenzacke-Rechnungszentrum hat ausgeklügelt, dass das bei 5 Milliarden Euro und 82 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern genau 6,71 Euro pro Kopf wären. Vielleicht rettet es den Wald ja noch, wenn wir alle zusammenlegen. Kohle gegen Kohle!

Wenn du dein Taschengeld schon für den Wald überwiesen hast und weiter gegen die Rodung des Hambacher Forstes und gegen den Braunkohleabbau protestieren möchtest, kannst du  unter greenpeace.de oder unter bund.net die Petition der Umweltverbände unterschreiben. Über armin.laschet@cdu.nrw kannst du außerdem eine Protestmail direkt an das Büro des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten schicken.

Am 06.10.2018 kannst du außerdem zur Demo für den Hambacher Wald gehen und dein selbstgemaltes Plakat in den Himmel halten. Infos dazu findest du auf der Webseite von Campact, dem BUND und auf den Facebook- und Twitter-Accounts von Greenpeace.

Wenn du deine Eltern davon überzeugen möchtest, endlich zu einem einen Ökostromanbieter zu wechseln, findest du unter utopia.de  Informationen.

Und unter hambacherforst.org findest du weitere Ideen, wie du dem Hambacher Wald helfen kannst.

Quellen: taz.de, bund.net, hambacherforst.org, wikipedia.de, greenpeace.de.

 

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Datenschutz – Sternenzacke-Sonderkorrespondent Max im Gespräch mit der Datenschützerin Helga Block

Im Gespräch mit demSternenzacke-Sonderkorrespondenten Max, 10, hat die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Helga Block, Kinderfragen zum Datenschutz beantwortet.

In dem Video erfahrt ihr, was Datenschutz eigentlich ist, wozu man ihn braucht, wo ihr geizig sein solltet, wie ihr eure Daten schützen könnt, wo ihr besser nicht geizig sein solltet und was eine Datenschützerin so macht. Die feinen Unterschiede zwischen Technikern, Nerds und Hacker werden natürlich auch besprochen. Die Fragen in dem Video stammen von Gretha (6) und Ben (10) aus Schopfheim, Johanna (10) aus Köln, Johanna (12) aus Düsseldorf, Max (10) aus Düsseldorf und Georg (10) aus Heppenheim.

Weitere Informationen über soziale Netzwerke, Virenscanner und Apps, die du verwenden kannst, um dein Handy und deinen Computer zu schützen findest du unter http://www.youngdata.de.

Für die Sternenzacke-Leser hat der Datenschutz-Experte Wolfgang Schmidt noch einige weitere Kinderfragen zum Datenschutz beantwortet:

Johanna (12) aus DüsseldorfKann man Leute verklagen, wenn sie etwas von dir ins Netz stellen, das du nicht willst?

Wolfgang Schmidt: Grundsätzlich kann man Menschen verklagen, die Dinge von Dir ins Netz stellen, ohne dass Du es ihnen erlaubt hast. In der Praxis ist das aber manchmal aus zwei Gründen schwierig. Zum einen musst Du wissen, wer die Daten ins Netz gestellt hat. Das ist in der Praxis häufig ein Problem. Zudem besteht oft die Schwierigkeit, dass die Dinge schnell von anderen übernommen werden. Du musst dann gegen jeden einzeln vorgehen. Deshalb wird derzeit auch intensiv darum gestritten, dass die Suchmaschinen solche Dinge blockieren müssen, damit sie nicht auffindbar sind.

Max (10) aus Düsseldorf: Ist es anstrengend, als Datenschützer zu arbeiten?

Wolfgang Schmidt: Datenschutz ist Arbeit und als solche mal mehr und mal weniger anstrengend. Es ist wie in der Schule.

Georg (10) aus Heppenheim: Wie viele Personen müssen auf einem Foto sein, damit ich es hochladen darf? Dürfte ich ein Foto mit etwa hundert Personen drauf ins Netz stellen? Und was kann ich tun, wenn jemand anders Bilder von mir hoch lädt und andere es teilen?

Wolfgang Schmidt: Grundsätzlich darf man fremde Personen nur fotografieren, wenn diese einverstanden sind. Etwas anderes gilt, wenn du eine Landschaft oder Örtlichkeit fotografierst und diese Personen am Rande mit erkennbar sind. Wenn Du beispielsweise im Fußballstadion ein Foto vom Feld und der gegenüberliegenden Tribüne machst, ist das sicherlich zulässig. Wenn Du eine Einkaufsstraße fotografierst, auf der ein Bettler sitzt, wird das nicht gehen, ohne dass Du ihn fragst. Es kommt halt immer auf den Einzelfall an. Du solltest aber lieber vorsichtig sein und im Zweifel die Personen unkenntlich machen, bevor Du ein Foto im Netz postest.

Wenn jemand anderes von Dir ein Bild hoch lädt, ohne dass Du es ihm gestattet hast, kannst Du von ihm verlangen, dass er das Bild löscht. Wenn sich Dein Bild schon weiter verbreitet hat, musst Du Dich leider an alle wenden, die Dein Bild weiter öffentlich verwenden. Das ist sehr aufwendig und mühsam. Du kannst auch bei Facebook Dein Glück versuchen. Aber auch dieser Weg war in der Vergangenheit sperrig. Facebook gilt nicht als Freund des Datenschutzes.

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Wie Datenklau und Manipulation dich dazu bringen sollen, die deutsche Dackelpartei zu wählen

© Chris Ella Dick 2018

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Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, wie du deine Daten schützen kannst, sei dir das Interview des Sternenzacke-Sonderkorrespondenten Max mit der Datenschutzbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen Helga Block ans Herz gelegt. In dem Interview gibt Frau Block Antworten auf Fragen zum Datenschutz, die von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren gestellt wurden.

Eine Liste mit 98 Dingen, die Facebook über dich weiss und benutzt, um Werbung speziell auf dich zuzuschneiden, findest du unter netzpolitik.org.

Inzwischen werden immer öfter Rufe laut, Facebook zu löschen. Das wird kaum reichen. Auch Unternehmen wie WhatsApp, Instagram und Spotify gehören zu Facebook. Mit Yahoo arbeitet Facebook eng zusammen. Und Unternehmen wie Snapchat, Google, Amazon etc. sind ebenfalls fleissige Datensammler, die Gewinne erzielen wollen. Du kannst fast immer davon ausgehen, dass du kostenlose Dienste und Apps – auch Apps für Kinder – mit deinen Daten bezahlst.

Wenn du wissen möchtest, wie man Fake-News erkennt, kannst du dir den Sternenzacke-Comic dazu noch einmal durchlesen. In dem Artikel findest du auch zwei sehr empfehlenswerte YouTube-Clips zum Thema.

Letztlich ist es seit Menschengedenken das beste Mittel gegen Manipulation, selbst zu denken, stark zu sein und seinen eigenen ethischen Grundlinien zu vertrauen.

Quellen: The Guardian (1), The Guardian (2), The New York Times, Computerbild, Netzpolitik.org, Der Stern.

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Kumma, der Rolf klappert

© Chris Ella Dick 2018

Störche haben in Europa und in Afrika einen guten Ruf. In Teilen Afrikas heisst es, die Störche würden den Regen bringen, in Europa erzählt man sich, dass Störche die Babys zu den Eltern tragen.

Störche sind nesttreu – sobald die Jungen flügge sind, trennen sich die Eltern und ziehen in ihre jeweiligen Winterquartiere. Im Frühjahr kehren beide Tiere zu ihrem Nest zurück. Da die Reise der Störche lang und gefährlich ist, kommt es vor, dass nur einer der beiden Altvögel zum Nest zurück kommt oder dass einer der beiden zu spät dran ist für die Brutsaison. In diesen Fällen tut sich der Vogel, der wieder am Nest ist, mit einem neuen Partner zusammen und brütet.

Einem Weißstorch namens Rolf und seiner noch namenlosen Angetrauten kannst du unter hamburg.nabu.de direkt ins Nest schauen.

Die Bewohner des bulgarischen Dorfes haben etwa 40 Störche vor dem Erfrierungstod gerettet. Wildtiere einzusammeln und zuhause zu versuchen, sie aufzupäppeln ist aber nicht immer die beste Lösung für das Tier. Du solltest du wirklich nur Tiere mitnehmen, die wirklich in Not sind. Wenn du ein verletztes Wildtier findest und nicht sicher bist, wie du ihm am besten helfen kannst, kannst du einen Tierarzt, das nächstgelegene Forstamt oder örtliche Naturschutzverbände wie den NABU anrufen und um Rat fragen.

Quellen: ze.tt, Mother Nature Network.

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Der Bleistift der Freiheit

Der deutsch-türkische Journalist Denis Yücel wurde vor wenigen Tagen aus der Haft in der Türkei entlassen. Das Zitat von George Orwell lautet auf deutsch: „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

Wenn du anderer Meinung bist als deine Freundinnen und Freunde, kannst du es einfach sagen. Und wenn du etwas wissen möchtest, darfst du dir die Informationen frei und ungehindert beschaffen. Natürlich gilt das nur, solange du dich mit dem, was du sagst, an die Verfassung hältst und niemandem Leid zufügst.

Auf dieser Grundlage können Journalisten und Blogger die Arbeit der Regierung kritisch beobachten und unabhängig darüber berichten. Wenn sich ein deutscher Politiker beispielsweise bestechen lassen würde, könntest du dir Informationen darüber beschaffen und darüber bloggen. Der Politiker könnte dann vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden. Du als Journalist hättest nichts zu befürchten.

Die Rechte auf Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Informationsfreiheit gewährleisten, dass du als Bürger deines Landes kontrollieren kannst, ob sich die Regierung an die Gesetze hält und die Rechte der Bürger achtet. Das ist nicht überall so, und es war auch in Deutschland nicht immer so.

Ein ganzer Stapel freier Presse

In vielen Ländern der Welt gibt es Diktatoren, die keine freie und unabhängige Berichterstattung wollen. Denn wenn Menschen erfahren, dass ihre Regierung für Unrecht verantwortlich ist, beginnen sie, Widerstand zu leisten und Dinge zu verändern.

Diktatoren wollen regieren, wie es ihnen selbst passt. Kritik an ihrer Politik wollen sie nicht sehen oder hören. Sie haben Angst, dass sich die Bürger ihres Landes gegen sie wenden, sobald aufgedeckt wird, dass der Diktator seine Macht missbraucht, um sich zu bereichern oder die Bürger zu unterdrücken. Deshalb wollen Diktatoren selbst bestimmen, wer was sagen oder schreiben darf. Artikel, die dem Diktator zusagen, dürfen verbreitet werden. Artikel, die dem Diktator nicht gefallen, werden dagegen verboten. Man spricht dann von Zensur.

Auch Blogger werden vielfach unterdrückt.

Diktatoren versuchen immer wieder, die Arbeit unabhängiger Journalisten und Blogger zu behindern. Stell dir vor, dass der Diktator von jemandem bestochen worden wäre. Natürlich würde der Diktator alles tun, um zu verhindern, dass du als Journalist oder Blogger die Informationen bekommst und sie veröffentlichst. Man droht dir vielleicht zuerst mit dem Verlust deiner Arbeitsstelle. Wenn du den Mut und die Möglichkeit hast, weiter zu arbeiten, wird dir mit Gefängnis gedroht. Wenn du immer noch weiter arbeitest, wirst du unter einem Vorwand tatsächlich verhaftet und aus dem Verkehr gezogen. Schließlich soll niemand erfahren, dass der Diktator bestochen wurde.

Tatsächlich sitzen weltweit mehr als dreihundert Journalisten und Blogger im Gefängnis, weil sie Artikel veröffentlicht haben, die den Machthabern nicht gefallen haben.

Auch wenn Menschen manchmal Dinge äußern oder schreiben, die nicht jedem gefallen, ist es wichtig für das Funktionieren einer Gesellschaft, dass der andere sagen darf, was er will. Natürlich muss auch der andere sich bei dem, was er sagt, an die Verfassung halten und die Freiheit der anderen respektieren. Die Freiheit, sagen zu dürfen, was du möchtest, ist ein so kostbares Gut, dass der französische Philosoph Voltaire einmal sagte: „Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht,aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.“

Der Bleistift der Freiheit

Falls du noch mehr zur Pressefreiheit und zur Meinungsfreiheit lesen möchtest, gibt es hier noch zwei Leseempfehlungen für dich: In dem Lucky-Luke-Band „Der Daily Star“ hilft der Mustercowboy Lucky Luke einem Reporter, die Unabhängigkeit der Presse zu verteidigen.

Und in der Geschichte „Der Aufsatz“ von Antonio Skármeta trickst ein kleiner Junge in einer Diktatur einen Hauptmann aus, um seine Eltern vor Verfolgung zu schützen.

Antonio Skármeta – Der Aufsatz, deutsch von Willi Zurbrüggen, Cecilie Dressler Verlag, Hamburg, 2003. Coverbild veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Oetinger.

 

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Was der Eisbär so drauf hat…

© Chris Ella Dick 2018

Ein amerikanisches Forscherteam hat einige Eisbärinnen betäubt und ihnen Halsbänder mit Kameras umgebunden. Die Forscher hofften, anhand der von den Bärinnen persönlich gedrehten Aufnahmen besser zu verstehen, ob und wie sich der Klimawandel auf das Leben der Eisbären auswirkt.

Um zu überleben, müssen Eisbären alle 10-12 Tage eine Robbe verputzen. Weil das Packeis immer früher schmilzt, müssen die Bären immer weiter über das Eis wandern, um Beute zu finden.

Das Wandern über das Eis kostet die Eisbären viele wertvolle Kalorien. Müssen die Tiere wegen des immer schneller schmelzenden Eises weitere Strecken zurücklegen, verlieren sie zuviel Gewicht. Tatsächlich fanden die Forscher anhand der Video-Aufnahmen heraus, dass die Bären für ihre Nahrungssuche noch weitere Distanzen zurücklegen mussten als zuvor angenommen.

Einige der von den Eisbärinnen gedrehten Aufnahmen der Arktis könnt ihr euch in diesem Youtube-Clip anschauen.

Wenn ihr nach dem Anschauen des Clips bis über beide Ohren in die Eisbärinnen verliebt seid und ihnen helfen möchtet, könnt ihr beispielsweise beim WWF gegen Kohlekraftwerke unterschreiben oder das Greenpeace-Projekt „Safe the Arctic“ unterstützen.

Quelle: itv.com

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Wie du herausfinden kannst, ob der Grizzly in deinem Lieblings-Video wirklich echt ist

© by Chris Ella Dick 2018, Quellen: Sebastian Schaffstein, Christina Wolf, ARD Alpha.

Wenn du noch mehr falsche Bären und Löwen enttarnen möchtest, schau dir unbedingt das Video von Sebastian Schaffstein an. Wenn du außerdem wissen möchtest, wer eigentlich etwas davon hat, falsche Videos und Nachrichten zu posten, schau dir den zweiten Clip mit Christina Wolf an. Und psssst… falls du nach der Lektüre des Comics entschieden hast, nur noch an Videos zu glauben, die du selbst gefälscht hast: In Sebastians Clip  erfährst du auch, wie du einen Lionel-Messi-Super-Duper-Mega-Torschuss ganz einfach selbst fälschen kannst.

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Unterschiede

In diesem grandiosen kleinen BBC-Film erklären euch einige Vorschulkinder in nur zwei Minuten, was sie und ihre Freunde wirklich unterscheidet. Kinder haben einfach den besseren Durchblick… (englischsprachiges Video).

Mach‘ den großen Sternenzacke-Superduper-Test und finde heraus, was dich so besonders macht:

Der große Sternenzacke-Erdbewohner-Test: Finde heraus, was dich wirklich von anderen Menschen unterscheidet