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Seekuh Zwo Null

Seekühe beflügeln bereits seit Jahrtausenden die Phantasie der Seefahrer.  Man geht davon aus, dass Seekühe schon die babylonischen Legenden vom Fischmenschen inspirierten.

Auch mit der europäischen Sagenfigur der Meerjungfrauen werden Seekühe in Verbindung gebracht:  Christoph Columbus schrieb in sein Tagebuch, dass er im Golf von Mexiko Meerjungfrauen gesichtet habe. Heute glaubt man, dass Columbus eine Gruppe Seekühe in einiger Entfernung vors Fernrohr geraten ist.

Eine friedlich dahindümpelnde Seekuh

Eine friedlich dahindümpelnde Seekuh gerät vor das Fernrohr des Christoph Columbus

Belegt ist, dass Seekühe friedliche Wasserwesen sind, die sehr, sehr, sehr langsam durch die Meere dümpeln und Seegras vom Meeresboden abweiden.

Genau das hat den Verein „One Earth – One Ocean“ inspiriert, in einer kleinen Lübecker Werft einen Katamaran namens „Seekuh“ bauen zu lassen, der wie seine tierischen Namensvettern den Meeresboden abgrasen soll.

Mithilfe von zwei riesigen Fangnetzen soll der Katamaran allerdings nicht Seegras abrupfen, sondern Plastikmüll vom Meeresgrund aufsammeln. Wie ihre tierischen Namenscousinen wird sich die „Seekuh“ sehr langsam vorwärts bewegen. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich Fische in den Netzen verfangen.

Die Meeresputzer-Seekuh

Die Seekuh Zwo Null

Wir wünschen One Earth – One Ocean ein gutes Gelingen für das Projekt! Mehr Informationen zu dem Katamaran Seekuh und anderen Projekten von One Earth – One Ocean findet ihr auf der Webseite des Vereins oder in diesem Artikel des Greenpeace-Magazins.

Denjenigen, die mehr über die tierischen Namensgeber des Katamarans herausfinden möchten, sei dieser unglaublich entspannende Spiegel-Artikel über einen Tauchgang mit Seekühen ans Herz gelegt.

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