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Was der Eisbär so drauf hat…

© Chris Ella Dick 2018

Ein amerikanisches Forscherteam hat einige Eisbärinnen betäubt und ihnen Halsbänder mit Kameras umgebunden. Die Forscher hofften, anhand der von den Bärinnen persönlich gedrehten Aufnahmen besser zu verstehen, ob und wie sich der Klimawandel auf das Leben der Eisbären auswirkt.

Um zu überleben, müssen Eisbären alle 10-12 Tage eine Robbe verputzen. Weil das Packeis immer früher schmilzt, müssen die Bären immer weiter über das Eis wandern, um Beute zu finden.

Das Wandern über das Eis kostet die Eisbären viele wertvolle Kalorien. Müssen die Tiere wegen des immer schneller schmelzenden Eises weitere Strecken zurücklegen, verlieren sie zuviel Gewicht. Tatsächlich fanden die Forscher anhand der Video-Aufnahmen heraus, dass die Bären für ihre Nahrungssuche noch weitere Distanzen zurücklegen mussten als zuvor angenommen.

Einige der von den Eisbärinnen gedrehten Aufnahmen der Arktis könnt ihr euch in diesem Youtube-Clip anschauen.

Wenn ihr nach dem Anschauen des Clips bis über beide Ohren in die Eisbärinnen verliebt seid und ihnen helfen möchtet, könnt ihr beispielsweise beim WWF gegen Kohlekraftwerke unterschreiben oder das Greenpeace-Projekt „Safe the Arctic“ unterstützen.

Quelle: itv.com

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Das Flug-Nashorn-Projekt

In der südafrikanischen Provinz Limpopo lupft der World Wildlife Fund WWF tonnenschwere Nashörner auf Wolke sieben. Weil die Nashörner in der Provinz in weit voneinander entfernten Gebieten leben, finden junge verlobungswillige Nashörner und Nashörninnen nicht ohne Weiteres zusammen. Das führt dazu, dass der Nachwuchs ausbleibt und sich der ohnehin schon bedrohlich geringe Bestand der Tierart sich immer weiter verringert. Um die Art vor dem Aussterben zu schützen, hilft der  WWF der Nashorn-Romantik auf eine sehr spezielle Weise auf die Sprünge: Mit einem Hubschrauber bringen WWF-Mitarbeiter einsame Nashörner aus weit entfernten Gebieten zusammen. Natürlich werden die Tiere vor dem Flug von Tierärzten betäubt, so dass sie kaum etwas davon merken. Sobald sie in dem geschützten Gebiet ankommen, in dem ihre große Liebe sie erwartet, werden sie von Tierärzten betreut.

Der Hintergrund der Nashorn-Liebesgeschichte ist leider sehr traurig: Die Nashörner sind so selten geworden, weil Wilderer so viele Nashörner umgebracht haben.

Auf der WWF-Seite über das Flugnashorn-Projekt erfährst du, wie du dich gegen Wilderei einsetzen kannst.

In dem Film kannst du dir das WWF-Team bei der Arbeit ansehen.

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Danke an die fabulösesten Leser der Welt

Ganz eindeutig ist die Sternenzacke mit den fabulösesten Lesern des Planeten gesegnet. Unter den Sternenzackelesern befinden sich Aufräumer, Elefantenretter, Monsterbesieger, Astrophysiker, Fussball-Experten, Naturforscher, Ideenkistenfüller, Schafforscher und viele weitere Fabulöse und Fabulösinnen:

Ein mit Vögeln spielendes Elefantenbaby, ein Artikel mit drei Dingen über die grauen Riesen und ein kleiner Elephantulus haben gereicht, um einen Sternenzackeleser zu inspirieren, im Namen der Sternenzacke für den Schutz der Elefanten zu spenden.

Die Ergebnisse der Arbeit unserer Sternenzackeschafforscher könnt ihr euch in dem Interview mit dem Wanderschäfer Sven de Vries ansehen.

Der junge Astrophysiker unter den Lesern erklärt euch, wie ihr aus einem schwarzen Loch wieder rauskommt und warum wir alle Sternenstaub sind.

Die Sternenzacke ist der einzige der Redaktion bekannte Blog, dessen Leser in einer Mussestunde kurzerhand eine ganze Enzyklopädie voll undenkbarer Tiere erforschten.

Bevor sich eine vierköpfige Familie von Sternenzackelesern eines Sonntags an einem Sonnenplätzchen am Rheinstrand ausstreckte, startete der kleine Trupp eine Müllsammelaktion und half der Seekuh damit beim Aufräumen. Zu viert hatten sie den Strandabschnitt in ziemlich genau Nullkommanix aufgeräumt. Eine Riesentüte voll Müll wanderte so nicht in die Nordsee, sondern in vier große Mülltonnen. Welt retten super easy…

Viele der jüngsten Sternenzackeleser berichten von Begegnungen mit schaurigen, filzigen und usseligen Monstern, die sie mithilfe des Sternenzacke-Anti-Monster-Tricks schwuppsdiwupps besiegten. Ein besonders hartnäckiges Monster wurde sogar in die Waschmaschine gesteckt.

Die grandiosen Kommentare der Sternenzacke-Supersupersuper-Experten zu den Spielen der DFB-Elf sind inzwischen eine schöne Erinnerung an die Europameisterschaft. In den Links könnt ihr mit den Ratschlägen der Experten an Jogi Löw, einem Eins-zu-Null-aber-trotzdem-kein-Sahnetag, einem aus dem Nichts auftauchenden Thomas Müller, Kommentaren über die Gewalt in den Stadien und einem Regenbogen kotzenden Einhorn in Erinnerungen an den Fußballsommer schwelgen.

Die Sternenzacke-Naturforscher erklären euch, was der Mondfisch nachts am Great Barrier Reef macht und wer in Neuseeland als Erster Kiwi hieß.

Dank der Sternenzackeleser ist die Sternenzacke-Ideenkiste immer gut mit seltsamen Meereswesen, Vogelgezwitscher und Fabeltieren gefüllt.

Vielen, vielen Dank und frohe Ostern an die fabulösesten Leser der Welt!

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Hatschi!

Pandabärin

Pandabärin

Es gibt gute Nachrichten vom Großen Panda! Dank umfangreicher Schutzprogramme gibt es wieder mehr Pandas in Chinas Bambuswäldern. Bis vor Kurzem standen die Großen Pandas noch auf der „Roten Liste“ der Weltnaturschutzorganisation IUCN. In der Roten Liste werden die Tierarten aufgezählt, die vom Aussterben bedroht sind. Nachdem die Pandas erneut gezählt wurden, geht man jetzt davon aus, dass es wieder genügend Tiere gibt, um die Art zu erhalten. Die Großen Pandas werden deshalb jetzt nicht mehr als vom Aussterben bedroht eingestuft.

Dass es wieder mehr Große Pandas gibt, liegt vor allem an den umfangreichen Schutzprogrammen für diese Tierart. Andere Tierarten, wie etwa Berggorillas, Nashörner oder Waldelefanten, sind nach wie vor vom Aussterben bedroht. Wie ihr euch für bedrohte Tiere einsetzen könnt, erfahrt ihr auf der Young-Panda-Website des WWF oder über Kids.Greenpeace.

Zur Feier der wachsenden Pandabestände könnt ihr euch hier noch ansehen, wie einst ein ausgesprochen putziger Nieser einer Pandabärenmutter einen Riesenschreck einjagte…

Vielen Dank an Magnus, Finder und Wiederfinder dieses entzückenden Pandafilms!

 

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Wie du an einem regnerischen Ferientag Storchennestbeobachter oder Tigerforscher werden kannst

Die drei kleinen Störchlein sind schon fast ausgewachsen

Die drei kleinen Störchlein sind schon fast ausgewachsen

Wenn es in den Ferien regnet, kannst du ganz einfach Storchennestbeobachter werden. Die beiden Störche Maria und Rolf haben dieses Jahr in einem Nest in der Nähe von Hamburg drei kleine Störche ausgebrütet. Der Naturschutzbund NABU Hamburg hat eine Webcam auf das Nest gerichtet, über die du Maria und Rolf direkt ins Nest schauen kannst. Die drei kleinen Störche sind mittlerweile schon recht groß und werden sich vermutlich schon bald auf die Reise in wärmere Gefilde machen.

Die Kamera zu dem Nest von Maria und Rolf findest du HIER.

Falls du dich nicht so sehr für Federvieh interessierst, gibt es beim World Wildlife Fund (WWF) auch reizende Tigerbabys zu bestaunen.

Ein Tigerbaby wird von der Fotofalle erwischt...

Ein Tigerbaby wird von der Fotofalle erwischt…

In Gegenden, in denen stark bedrohte Tierarten wie der Namur-Tiger vermutet werden, installiert der WWF oft Kamerafallen, um herauszufinden, wie sich der Bestand dieser Tiere entwickelt. Kamerafallen sind im Wald aufgestellte Kameras, die über einen Bewegungsmelder aktiviert werden, sobald sich etwas vor ihnen bewegt.

Der Lebensraum der Raubkatzen schrumpft. Eine Kamera in direkter Nähe zu der Kamera, die den in diesem Beitrag gezeigten Film aufgenommen hat, wurde inzwischen von Holzfällern zerstört. Zudem werden Tiger von Wilderern gejagt. Organisationen wie der WWF setzen sich für den Schutz der Tiger ein. Hier findet ihr mehr Informationen zu dem Tigerprojekt des WWF.