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Was Harry sagt…

© Chris Ella Dick 2018

Harry ist ein Schwäbisch-Hällisches Landschwein. Er lebt im Kölner Zoo, wo er im Frühjahr Vater von elf Ferkeln wurde. Als Vater einer kompletten Fußballmannschaft kennt sich Harry mit dem Spiel natürlich bestens aus.

Zur Weltmeisterschaft wird Harry von seinen Pflegern über die Ergebnisse der Spiele der deutschen Mannschaft befragt. Vor dem Spiel gegen Mexiko tippte das Eberorakel dann auf die El Tri… 🙁

Gegen Schweden hat der Fußballvater wieder orakelt und diesmal einen Sieg des deutschen Teams vorhergesagt.

In Düsseldorf kursieren übrigens seit Kurzem Gerüchte, dass Harry sogar den Aufstieg der Fortuna 95 in die Erste Liga vorhergesagt hätte, wenn die Kölner ihn gefragt hätten. Auch wenn es sich dabei um vollkommen unbestätigte Gerüchte handelt, wird das Schwein seither in Düsseldorf als hochgradig glaubwürdig angesehen 🙂

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Wie Datenklau und Manipulation dich dazu bringen sollen, die deutsche Dackelpartei zu wählen

© Chris Ella Dick 2018

© Chris Ella Dick 2018

Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, wie du deine Daten schützen kannst, sei dir das Interview des Sternenzacke-Sonderkorrespondenten Max mit der Datenschutzbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen Helga Block ans Herz gelegt. In dem Interview gibt Frau Block Antworten auf Fragen zum Datenschutz, die von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren gestellt wurden.

Eine Liste mit 98 Dingen, die Facebook über dich weiss und benutzt, um Werbung speziell auf dich zuzuschneiden, findest du unter netzpolitik.org.

Inzwischen werden immer öfter Rufe laut, Facebook zu löschen. Das wird kaum reichen. Auch Unternehmen wie WhatsApp, Instagram und Spotify gehören zu Facebook. Mit Yahoo arbeitet Facebook eng zusammen. Und Unternehmen wie Snapchat, Google, Amazon etc. sind ebenfalls fleissige Datensammler, die Gewinne erzielen wollen. Du kannst fast immer davon ausgehen, dass du kostenlose Dienste und Apps – auch Apps für Kinder – mit deinen Daten bezahlst.

Wenn du wissen möchtest, wie man Fake-News erkennt, kannst du dir den Sternenzacke-Comic dazu noch einmal durchlesen. In dem Artikel findest du auch zwei sehr empfehlenswerte YouTube-Clips zum Thema.

Letztlich ist es seit Menschengedenken das beste Mittel gegen Manipulation, selbst zu denken, stark zu sein und seinen eigenen ethischen Grundlinien zu vertrauen.

Quellen: The Guardian (1), The Guardian (2), The New York Times, Computerbild, Netzpolitik.org, Der Stern.

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Die Löwenzahntröte

© Chris Ella Dick 2018

Törööö! Bau‘ dir deine eigene Löwenzahntröte! Versuche es mit einem möglichst starken Löwenzahnstiel. Ein brandheisser Sternenzacke-Insidertipp für gelungenes Tröten ist, den Stiel am unteren Ende ein wenig aufzuspalten (das untere Ende ist dabei das Ende, in das du nicht pustest 🙂 )

Die Ukulele-Spielerin Marva Lee Weigelt zeigt euch in dem kleinen Clip in nur 37 Sekunden, wie es geht 🙂

Quelle: Mother Nature Network.

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Ode an das Gras

© Chris Ella Dick 2018

 

Hier kommt die Sternenzacke-Gräsertafel – unentbehrlich als Streberwissen für den Pausenhof, als mönchische Ode an das biegsame Grün und als erste mentale Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft und all die Menschen, die auf Rasen starren… 🙂

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Kumma, der Rolf klappert

© Chris Ella Dick 2018

Störche haben in Europa und in Afrika einen guten Ruf. In Teilen Afrikas heisst es, die Störche würden den Regen bringen, in Europa erzählt man sich, dass Störche die Babys zu den Eltern tragen.

Störche sind nesttreu – sobald die Jungen flügge sind, trennen sich die Eltern und ziehen in ihre jeweiligen Winterquartiere. Im Frühjahr kehren beide Tiere zu ihrem Nest zurück. Da die Reise der Störche lang und gefährlich ist, kommt es vor, dass nur einer der beiden Altvögel zum Nest zurück kommt oder dass einer der beiden zu spät dran ist für die Brutsaison. In diesen Fällen tut sich der Vogel, der wieder am Nest ist, mit einem neuen Partner zusammen und brütet.

Einem Weißstorch namens Rolf und seiner noch namenlosen Angetrauten kannst du unter hamburg.nabu.de direkt ins Nest schauen.

Die Bewohner des bulgarischen Dorfes haben etwa 40 Störche vor dem Erfrierungstod gerettet. Wildtiere einzusammeln und zuhause zu versuchen, sie aufzupäppeln ist aber nicht immer die beste Lösung für das Tier. Du solltest du wirklich nur Tiere mitnehmen, die wirklich in Not sind. Wenn du ein verletztes Wildtier findest und nicht sicher bist, wie du ihm am besten helfen kannst, kannst du einen Tierarzt, das nächstgelegene Forstamt oder örtliche Naturschutzverbände wie den NABU anrufen und um Rat fragen.

Quellen: ze.tt, Mother Nature Network.

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Was zu tun ist, wenn du eine Königin triffst

© Chris Ella Dick 2018

Unter dem Link „Hummelbrummen“ kannst du nachlesen, wieso Hummeln eigentlich allen Gesetzen der Aerodynamik zum Trotz fliegen können und warum du mit der Hummelkönigin auch die Blaubeerernte und die Tomatenernte rettest.

Und unter „Hummelschlau“ findest du einen Mini-Comic über einen Versuch britischer Wissenschaftler, in dem ein paar Steinhummeln beweisen, dass sie ziemlich schlau sind. In dem Post gibt es ausserdem ein Video, das verrät, was all die Studien zur Intelligenz des pelzigen Brummtierchens mit der Aufstellung der englischen Nationalelf zu tun haben 🙂

Quellen für den Mini-Comic: NABU Bremen, BUND e.V.

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Hasen selber zaubern…

Ein Hase, ein Lämmchen und ein Huhn für euch zum Selberzaubern…  weil Ostern ohne Hasen, Lamm und Huhn doch irgendwie wie ein Frühling ohne Vogelzwitschern ist.

Die Sternenzacke wünscht euch allen schokoladenhaltige Ostern und viel Spaß beim Zeichnen!

© Chris Ella Dick 2018

P.S.: Aufmerksamen Zeichnern mit einem gewissen Sinn für Statik ist vermutlich direkt ein kleiner Fehler ins Auge gesprungen – ihr braucht natürlich nicht anderthalb gelockte Us für euer Lämmchen sondern zweieinhalb. Auf anderthalb Us kann man schlecht stehen… 🙂

 

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Die größten Kleinen der Erde

@ Chris Ella Dick 2018

Vermutlich wurde das Wort „Krill“ von „kriel“, einem alten niederländischen Wort für „klein“ abgeleitet. Norwegische Walfänger machten daraus „Krill“. Sie verwendeten das Wort für die Unmengen der winzigen Krebse, die sie im Magen der getöteten Wale fanden. „Krill“ bedeutete für die Walfänger schlichtweg „das, was die Wale essen“.

Tatsächlich sind die bis zu 6 cm langen Schalentiere ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette. Unter anderem lebt das nach heutigem Wissensstand größte Tier, das je auf der Erde gelebt hat – der Blauwal –  von Krill. Aber auch andere Walarten und Tiere wie Robben, Pinguine, Meeresvögel und viele Fischarten brauchen die Winzlinge als Nahrung.

Dennoch kann Krill weit mehr als für die Nahrung größerer Tiere zu sorgen. Die kleinen Krebse können sich beispielsweise selbst zum Leuchten zu bringen. Welche chemischen Prozesse am Leuchten der Krebslein beteiligt sind, ist noch wenig erforscht. Zumindest hat das Leuchten schon einen klangvollen Namen: „Bioluminiszenz“.

Krill tritt in riesigen Schwärmen auf. In einem Kubikmeter Wasser können sich bis zu 30.000 Exemplare der winzigen Krebse befinden. Manche Schwärme sind so groß, dass das Meer rosa erscheint.

Man nimmt an, dass die kleinen Krebse ihre Schale abstreifen können, um schneller zu entwischen, wenn ein Räuber angreift. Und in besonders futterarmen Zeiten kann Krill schrumpfen, um Energie zu sparen.

Seit den 1970er Jahren wird Krill industriell gefischt. Die kleinen Krebse landen dann als Fischfutter in Fischfarmen oder werden von der Pharma-Industrie für Omega-3-Kapseln verwendet. Da Krill für das Überleben so vieler Tierarten von so großer Bedeutung ist, versuchen Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace zusammen mit der EU, im antarktischen Wedellmeer das größte Meeresschutzgebiet der Welt zu etablieren. Unter diesem Link könnt ihr euch mit eurer Unterschrift für das Schutzgebiet einsetzen. Eine Million Menschen aus aller Welt haben bereits unterschrieben.

In diesem wunderschönen Film des BBC könnt ihr fast vier Minuten lang zuschauen, wie Wale in der Antarktis Krill jagen.

Und wer nur anderthalb Minuten Zeit hat, kann in diesen von einer Drohne gefilmten Aufnahmen einem Wal beim Verputzen eines Krillschwarms zuschauen.

Quellen: Die Zeit, Greenpeace (06.11.2017), Greenpeace (14.03.2018), The Guardian (13.03.2018), The Guardian (14.02.2018).