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Kumma, der Rolf klappert

© Chris Ella Dick 2018

Störche haben in Europa und in Afrika einen guten Ruf. In Teilen Afrikas heisst es, die Störche würden den Regen bringen, in Europa erzählt man sich, dass Störche die Babys zu den Eltern tragen.

Störche sind nesttreu – sobald die Jungen flügge sind, trennen sich die Eltern und ziehen in ihre jeweiligen Winterquartiere. Im Frühjahr kehren beide Tiere zu ihrem Nest zurück. Da die Reise der Störche lang und gefährlich ist, kommt es vor, dass nur einer der beiden Altvögel zum Nest zurück kommt oder dass einer der beiden zu spät dran ist für die Brutsaison. In diesen Fällen tut sich der Vogel, der wieder am Nest ist, mit einem neuen Partner zusammen und brütet.

Einem Weißstorch namens Rolf und seiner noch namenlosen Angetrauten kannst du unter hamburg.nabu.de direkt ins Nest schauen.

Die Bewohner des bulgarischen Dorfes haben etwa 40 Störche vor dem Erfrierungstod gerettet. Wildtiere einzusammeln und zuhause zu versuchen, sie aufzupäppeln ist aber nicht immer die beste Lösung für das Tier. Du solltest du wirklich nur Tiere mitnehmen, die wirklich in Not sind. Wenn du ein verletztes Wildtier findest und nicht sicher bist, wie du ihm am besten helfen kannst, kannst du einen Tierarzt, das nächstgelegene Forstamt oder örtliche Naturschutzverbände wie den NABU anrufen und um Rat fragen.

Quellen: ze.tt, Mother Nature Network.

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Die größten Kleinen der Erde

@ Chris Ella Dick 2018

Vermutlich wurde das Wort „Krill“ von „kriel“, einem alten niederländischen Wort für „klein“ abgeleitet. Norwegische Walfänger machten daraus „Krill“. Sie verwendeten das Wort für die Unmengen der winzigen Krebse, die sie im Magen der getöteten Wale fanden. „Krill“ bedeutete für die Walfänger schlichtweg „das, was die Wale essen“.

Tatsächlich sind die bis zu 6 cm langen Schalentiere ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette. Unter anderem lebt das nach heutigem Wissensstand größte Tier, das je auf der Erde gelebt hat – der Blauwal –  von Krill. Aber auch andere Walarten und Tiere wie Robben, Pinguine, Meeresvögel und viele Fischarten brauchen die Winzlinge als Nahrung.

Dennoch kann Krill weit mehr als für die Nahrung größerer Tiere zu sorgen. Die kleinen Krebse können sich beispielsweise selbst zum Leuchten zu bringen. Welche chemischen Prozesse am Leuchten der Krebslein beteiligt sind, ist noch wenig erforscht. Zumindest hat das Leuchten schon einen klangvollen Namen: „Bioluminiszenz“.

Krill tritt in riesigen Schwärmen auf. In einem Kubikmeter Wasser können sich bis zu 30.000 Exemplare der winzigen Krebse befinden. Manche Schwärme sind so groß, dass das Meer rosa erscheint.

Man nimmt an, dass die kleinen Krebse ihre Schale abstreifen können, um schneller zu entwischen, wenn ein Räuber angreift. Und in besonders futterarmen Zeiten kann Krill schrumpfen, um Energie zu sparen.

Seit den 1970er Jahren wird Krill industriell gefischt. Die kleinen Krebse landen dann als Fischfutter in Fischfarmen oder werden von der Pharma-Industrie für Omega-3-Kapseln verwendet. Da Krill für das Überleben so vieler Tierarten von so großer Bedeutung ist, versuchen Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace zusammen mit der EU, im antarktischen Wedellmeer das größte Meeresschutzgebiet der Welt zu etablieren. Unter diesem Link könnt ihr euch mit eurer Unterschrift für das Schutzgebiet einsetzen. Eine Million Menschen aus aller Welt haben bereits unterschrieben.

In diesem wunderschönen Film des BBC könnt ihr fast vier Minuten lang zuschauen, wie Wale in der Antarktis Krill jagen.

Und wer nur anderthalb Minuten Zeit hat, kann in diesen von einer Drohne gefilmten Aufnahmen einem Wal beim Verputzen eines Krillschwarms zuschauen.

Quellen: Die Zeit, Greenpeace (06.11.2017), Greenpeace (14.03.2018), The Guardian (13.03.2018), The Guardian (14.02.2018).

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Von fabulösem Froschgesang und anderen magischen Klängen

Was ist das schönste Geräusch der Welt? Der Sound-Experte Julian Treasure wollte es ganz genau wissen und rief deshalb in einem Online-Wettbewerb dazu auf, Aufnahmen der weltschönsten Klänge einzusenden.

Allerlei magische Klänge wurden Julian zugeschickt. Aus Meeresrauschen, Flussgeräuschen, Wassertropfen, Vogelgesängen, Babykichern, Katzenschnurren und anderen Ohrenschmeichlern erkor die Jury schließlich das Singen der Frösche an einem Teich auf Borneo zum schönsten Sound der Welt.

In den Soundcloud-Links könnt ihr euch einige Finalisten und natürlich den Wettbewerbssieger anhören. In der Illustration seht ihr außerdem, was die Finalisten ausser schönen Klängen sonst noch so drauf haben…

Und was hörst du am liebsten? Musik, die so richtig rummst? Wind, der in den Blättern säuselt? Das Geräusch eines Pinsels, der über das Papier streicht? Das Geräusch beim Umschlagen von Buchseiten? Das Kichern eures kleinen Geschwisterchens? Torjubel bei Sankt Pauli? Das Kauen von Kühen im Gras?

© by Chris Ella Dick 2018

Und so klingt der Froschchor, der den ersten Preis eingeheimst hat… Die Singdrossel in der Dämmerung, die Meereswellen am Strand, das Plätschern des Flusses, der Gesang des Leierschwanzvogels und der morgendliche Wald, die es ins Finale geschafft haben, könnt ihr euch hier ebenfalls anhören:

Abenddämmerung am Froschteich auf Borneo:

Morgendämmerung im Redwood Wald (Yosemite NP):

Der Gesang des australischen Leierschwanzvogels:

Meeresrauschen in Sonoma:

Singdrossel in der Morgendämmerung:

Der San Pedro River in Arizona:

Quellen: treehugger.com, beautifulnow.is.

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Wenn ein Orang-Utan eine Kamera stibitzt…

Was macht ein junger Orang-Utan mit der frisch stibitzten Kamera eines Wildtierfotografen? Glasklar – er tut das, was alle anderen auch tun würden: Erstmal ein paar Selfies schiessen… ?

Und was macht die Sternenzacke-Chefredaktion, wenn sie von Orang-Utan-Selfies erfährt? Auch glasklar – sie zeichnet einen Mini-Comic für euch… ✏️

In dem Comic seht ihr die Fotos, die der britische Wildtierfotograf Ian Wood auf seiner Kamera fand, nachdem ein Orang-Utan sie ihm gestohlen hatte. Der Orang-Utan hatte die Kamera nach einer Weile im Dschungel liegenlassen.

© by Chris Ella Dick 2017

Orang-Utans gehören zu den Menschenaffen. Weil ihr Lebensraum immer kleiner wird und weil Wilderer sie töten, gehören Orang-Utans inzwischen zu den gefährdeten Arten. Wenn du mehr über die asiatischen Menschenaffen erfahren möchtest, kannst du auf der Internetseite des WWF nachsehen. Dort erfährst du auch, wie du den Orang-Utans helfen kannst.

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Der Kölner Kollege

Der zum Youtube-Star gewordene Wassereimer in der Wüste von Nevada hat einen Kollegen im Kölner Zoo bekommen!

Während der Eimer in Nevada tagein tagaus auf einem Paddock in der Sonne steht, wandert der Kölner Eimer von Gehege zu Gehege. In dem Videoclip könnt ihr sehen, wie Löwen, Tiger, Gänse, Elefanten und sogar der Zoodirektor höchstpersönlich ein Schlückchen von dem kühlen Nass nippen. Gefilmt wurden die Trinkenden mithilfe einer im Eimer angebrachten Unterwasserkamera.

Die Sternenzacke wünscht euch viel Spaß beim Anschauen!

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Das fabulöse Sternenzacke-Sommerferien-Webcam-Special – Heute: Mit den Fischen durch die Tiefen des Meeres dümpeln

Da schwimmt doch wer…

Heute gibt es ein neues Highlight unserer Sternenzacke-Sammlung der weltallerbesten superdupersten und grandiosesten Webcams für euch: Der Link zu der heutigen Webcam führt euch direkt in die Tiefen des Cayman Reef.

Wenn das Bild wegen der Zeitverschiebung dunkel sein sollte, lohnt es sich, später wieder einzuschalten. Bis dahin könnt ihr euch die Zeit mit ein paar Artikeln über Haie, Narwale, oder Nordseewale vertreiben oder euch ansehen, wie ein Roboter nach Quallenart fliegt.

Hier geht es auf Tauchstation:

http://explore.org/live-cams/player/cayman-reef-cam

Wenn euch die Webcam inspiriert, euch für die Ozeane einzusetzen, findet ihr in unserem Seekuh-Artikel und auf der Homepage von One Earth One Ocean weitere Informationen.

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Unterschiede

In diesem grandiosen kleinen BBC-Film erklären euch einige Vorschulkinder in nur zwei Minuten, was sie und ihre Freunde wirklich unterscheidet. Kinder haben einfach den besseren Durchblick… (englischsprachiges Video).

Mach‘ den großen Sternenzacke-Superduper-Test und finde heraus, was dich so besonders macht:

Der große Sternenzacke-Erdbewohner-Test: Finde heraus, was dich wirklich von anderen Menschen unterscheidet