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Warum es keine Vampire gibt…

Gibts doch gar nicht...

Gibts doch gar nicht…

Jahrhundertelang glaubten Menschen an Vampire. Dann kam Georg, 10, aus Heppenheim, und bewies mit einer einfachen Rechnung, dass es keine Vampire geben kann:

Auf der Erde leben heute knapp 8 Milliarden Menschen. Georg nahm an, dass ein Vampir einen Menschen pro Monat braucht, um zu überleben.

Weil der von dem Vampir gebissene Mensch dann auch zum Vampir wird, gibt es nach einem Monat also zwei Vampire. Das bedeutet also, dass sich die Zahl der Vampire jeden Monat verdoppelt.

Nach zwei Monaten gibt es bereits vier Vampire. Schließlich haben beide Vampire jeweils einen Menschen gebissen.

Nur einen Monat später schweben schon acht Vampire durch die Dunkelheit der Nacht. Nach vier Monaten sind es schon sechzehn.

Ihr habt sicher schon ausgerechnet, wie viele Vampire es nach fünf Monaten geben muss? Richtig, es sind 32!

Verdoppelt sich die Zahl der Vampire jeden Monat weiter, kommen nach einem einzigen Jahr bereits rund 4100 Vampire zusammen. Die Hälfte der Blutsauger kommt natürlich im letzten Monat des ersten Jahres hinzu: Im Monat zuvor waren es noch ungefähr 2050. Im ersten Monat des nächsten Jahres wächst die Zahl der Vampire auf etwa 8200 an, im zweiten Monat auf rund 16.400.

So verdoppelt sich also eine immer größere Zahl von Vampiren von Monat zu Monat.

Die monatliche Verdopplung der Blutsauger

Die monatliche Verdopplung der Blutsauger

Insgesamt reichen etwas mehr als 33 Monate aus, damit die Zahl der Vampire die Acht-Milliarden-Marke erreicht. In diesem Fall gäbe es schon längst keine echten Menschen mehr auf dem Planeten. Wir wären allesamt verhungernde Vampire. Oder es hat von Anfang an keine Vampire gegeben.

Wenn ihr den Artikel bis hierhin gelesen habt, wisst ihr jetzt nicht nur, warum es keine Vampire gibt, sondern ihr habt auch ganz nebenbei auch das Geheimnis des exponentiellen Wachstums kennengelernt!

Vielen Dank an Georg für die elegante Beweisführung und an unseren Berater in allen mathematischen Belangen, Dr. Ingo Kraus!

Elephantulus

Elephantulus

Der possierlichste Nachklang zum Welttag des Elefanten am 12. August heisst Elephantulus und hat eine sehr längliche und sehr bewegliche Nase. Das Tierchen wiegt zwischen 30 und 70 Gramm und gehört zur Familie der Rüsselspringer. Obwohl Elephantulus auf deutsch „Elefantenspitzmaus“ heisst, sind die kleinen Wüstenbewohner weder mit dem Elefanten noch mit der Spitzmaus direkt verwandt. Elefantenspitzmäuse sonnen sich gerne auf  warmen Felsen. Nachts machen sie sich auf die Suche nach Insekten, Maden und Käfern oder pflanzlicher Nahrung.

Der Zoo in Basel feiert eine neugeborene Elefantenspitzmaus mit einem hübschen kleinen Film:

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Tag der grauen Riesen

Heute ist der Welttag des Elefanten! Zu Ehren der grauen Riesen habe ich drei Dinge aus einem wunderschönen Buch des Schweizer Elefantenforschers Fred Kurt für euch zusammengetragen, die ihr vermutlich noch nicht über Elefanten wusstet.

Ein Siri-Jäger auf seinem Elefanten

Ein Siri-Jäger auf seinem Elefanten

1 – Auch wilde Elefanten haben Namen: Jeder Elefant hat einen eigenen Kontaktlaut, den alle anderen Herdenmitglieder kennen. Viele Elefanten kennen sogar die Kontaktlaute von Elefanten außerhalb der eigenen Herde. Im Durchschnitt können erfahrene Leitkühe die Kontaktlaute von etwa hundert anderen Elefanten erkennen.

2 – Früher wurden junge Elefanten in Südindien noch in Fallgruben gefangen. Es wird berichtet, dass oftmals die ganze Herde zu den Fallgruben zurückkehrte, um gefangene Artgenossen zu befreien. Die Tiere füllten dazu die Grube mit Ästen und Erde auf.  Irgendwann stand das Jungtier dadurch so hoch, dass die älteren Elefanten es mit ihren Rüsseln aus der Falle heraus heben konnten.

3 – Elefanten schlafen gerne bequem. Bevor sie sich hinlegen bauen sie sich gerne Kopfkissen aus Blättern. Kandy, ein indischer Tempel-Elefant mit besonders langen Stoßzähnen, schlief gerne im Stehen. Dazu stützte Kandy seinen Kopf auf einen Palmenstamm, den er sich zu diesem Zweck passend zurechtgemacht hatte.

Fred Kurts Buch heisst „Von Elefanten und Menschen“ und ist 2014 im Haupt Verlag, Zürich erschienen. Ihr könnt es direkt über die Verlagsbuchhandlung oder über die Buchhandlung bei euch um die Ecke bestellen.

In dem Filmchen seht ihr noch einen zuckersüßen jungen Elefanten, der gerade dieses lange Ding in seinem Gesicht entdeckt hat und es ausgiebig erforscht.

Hier könnt ihr noch mehr über Elefanten lesen. Wie viele andere Tierarten sind auch Elefanten bedroht. Viele Organisationen versuchen, die Elefanten und ihre Lebensräume zu schützen. Der WWF etwa kämpft gegen Wilderei und illegalen Stoßzahnhandel. Der Kölner Zoo unterstützt ein Projekt in Sri Lanka, bei dem verwaiste Jungelefanten aufgezogen und wieder ausgewildert werden.

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Das Rätsel der verschwundenen Bäume im Yellowstone Park und die Rückkehr der Wölfe

Der Yellowstone Nationalpark ist das älteste Naturschutzgebiet der Erde. Dennoch verschwanden zwischen 1930 und 1996 zahllose Bäume aus dem Gebiet. Am stärksten waren die Espen und die Weiden an den Flussufern betroffen. In manchen Winkeln des Parks fehlten ganze Wälder, die auf älteren Fotografien noch zu sehen waren.

Verschwundene Bäume

Die Biologen, die das Phänomen erklären sollten, standen vor einem Rätsel. In dem Park wurde nicht gerodet. Weil in den Gebieten außerhalb des Parks deutlich mehr Bäume gediehen, schlossen die Biologen auch den Klimawandel als Ursache für das Verschwinden der Bäume aus. Die noch vorhandenen Bäume wurden auch auf mögliche Schädlinge, Pilze oder andere Krankheiten untersucht. Der Bestand war jedoch völlig gesund. Die meisten Bäume waren allerdings bereits um die 70 Jahre alt. Sehr junge Triebe fanden die Biologen ebenfalls. Mittelalte Bäume entdeckten die Forscher dagegen kaum.

...und dann kam der Wolf

…und dann kam der Wolf

Etwa zur gleichen Zeit, im Jahr 1995, wurden in Yellowstone 31 Wölfe ausgewildert. Zuvor waren die Tiere im Yellowstone Nationalpark schon seit mehreren Jahrzehnten ausgerottet gewesen. Bereits nach kurzer Zeit schlossen sich die freigelassenen Tiere nun zu Rudeln zusammen. Sie begannen, Hirsche zu jagen.

Die Jagd der Wölfe wirkte sich direkt auf das Leben anderer Tiere aus. So bot ein von Wölfen getöteter Hirsch auch Raben, Elstern, Grizzlys, Schwarzbären, Adlern, Käfern und Insekten Nahrung.

Doch auch indirekt beeinflussten die zurückgekehrten Wölfe das Leben im Nationalpark. Weil es weniger Hirsche gab, die junge Triebe abknabberten, begannen neue Bäume zu wachsen. Auch andere Pflanzen wuchsen wieder besser. Die Bären fanden wieder mehr von den nahrhaften Beeren, die sie brauchten, um sich ihren Winterspeck anzufressen. An den Flussufern wuchsen wieder Weiden und sorgten dafür, dass weniger Erde vom Wasser weggeschwemmt wurde.

Über die nachwachsenden Weiden freuten sich wiederum die Biber. Mit den Bäumen war auch die Zahl der Biber jahrzehntelang immer weiter zurückgegangen. Als wieder mehr Bäume an den Flussufern standen, konnten sich die Biber wieder stärker ausbreiten. Über die Biber gelangten wichtige Nährstoffe für Pflanzen in das Wasser. Zudem trugen die Biberdämme an den Flussufern dazu bei, das Wasser auf den Wiesen besser zu verteilen. Immer mehr Pflanzen begannen zu wachsen.

Ein hocherfreuter Biber nagt an einem Zweiglein

Ein hocherfreuter Biber nagt an einem Zweiglein

Biologen gehen inzwischen davon aus, dass der Grund für das Verschwinden der Bäume die Abwesenheit der Wölfe gewesen sein muss. Fehlt eine einzige Art in dem ewigen Spiel von Werden und Vergehen, kann das Auswirkungen auf alle haben.

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Wie du an einem regnerischen Ferientag Storchennestbeobachter oder Tigerforscher werden kannst

Die drei kleinen Störchlein sind schon fast ausgewachsen

Die drei kleinen Störchlein sind schon fast ausgewachsen

Wenn es in den Ferien regnet, kannst du ganz einfach Storchennestbeobachter werden. Die beiden Störche Maria und Rolf haben dieses Jahr in einem Nest in der Nähe von Hamburg drei kleine Störche ausgebrütet. Der Naturschutzbund NABU Hamburg hat eine Webcam auf das Nest gerichtet, über die du Maria und Rolf direkt ins Nest schauen kannst. Die drei kleinen Störche sind mittlerweile schon recht groß und werden sich vermutlich schon bald auf die Reise in wärmere Gefilde machen.

Die Kamera zu dem Nest von Maria und Rolf findest du HIER.

Falls du dich nicht so sehr für Federvieh interessierst, gibt es beim World Wildlife Fund (WWF) auch reizende Tigerbabys zu bestaunen.

Ein Tigerbaby wird von der Fotofalle erwischt...

Ein Tigerbaby wird von der Fotofalle erwischt…

In Gegenden, in denen stark bedrohte Tierarten wie der Namur-Tiger vermutet werden, installiert der WWF oft Kamerafallen, um herauszufinden, wie sich der Bestand dieser Tiere entwickelt. Kamerafallen sind im Wald aufgestellte Kameras, die über einen Bewegungsmelder aktiviert werden, sobald sich etwas vor ihnen bewegt.

Der Lebensraum der Raubkatzen schrumpft. Eine Kamera in direkter Nähe zu der Kamera, die den in diesem Beitrag gezeigten Film aufgenommen hat, wurde inzwischen von Holzfällern zerstört. Zudem werden Tiger von Wilderern gejagt. Organisationen wie der WWF setzen sich für den Schutz der Tiger ein. Hier findet ihr mehr Informationen zu dem Tigerprojekt des WWF.

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Wann immer du kannst, sei ein Einhorn…

Juliette ist klein, dick, weiß und lebt in Kalifornien. In den lokalen Zeitungen heißt es, Juliette sei ein gewöhnliches Pony, das gelegentlich als Einhorn verkleidet wird, um auf Kindergeburtstagen aufzutreten.

Das ist selbstverständlich erfunden.

In Wirklichkeit ist Juliette ein echtes Einhorn, das gelegentlich so tut, als sei es ein ganz gewöhnliches Pony. Juliettes Besitzerin ist die sechs Jahre alte Tatum Boos, ein kleines Mädchen mit großer Brille.

Die kleine Tatum mit ihrem Einhörnchen Juliette

Die kleine Tatum mit ihrem Einhörnchen Juliette

Bei einer Party im letzten Sommer erschrak Juliette ganz fürchterlich. Das kleine Einhorn riss sich los und galoppierte von dannen, geradewegs auf eine große Straße zu.

Autofahrer sahen das Einhorn am Straßenrand, aber fast niemand traute sich, die Polizei anzurufen und zu sagen „Ich habe ein Einhorn gesehen.“

Erst nach einer Weile fasste sich doch noch jemand ein Herz und meldete der Polizei die Sichtung eines Einhorns. Die Polizei machte sich mit mehreren Streifenwagen auf die Suche nach Juliette. Obwohl das kleine dicke Einhorn bald in Sichtweite war, gelang es der Polizei nicht, Juliette zu stellen. Das kleine weiße Einhorn war immer noch viel zu verängstigt, um sich einfangen zu lassen. Wieder und wieder entschlüpfte Juliette den Polizisten und verschwand in der Nacht. Die kleine Tatum machte sich währenddessen große Sorgen um ihr Einhorn Juliette.

Nachdem die Polizisten drei Stunden lang vergeblich versucht hatten, das Einhorn zu fangen, rückten Kollegen mit einem Helikopter an, um Juliette aufzuspüren. Erfolglos.

Erst als eine Reiterin aus einem benachbarten Dorf auf ihrer Stute Shady vorbeikam, beruhigte sich das aufgelöste Einhorn. Juliette erkannte Shady, schloss sich ihr an und folgte ihr bis in den Stall.

Tatum freute sich natürlich über alles, ihr geliebtes Einhörnchen endlich wiederzuhaben.

'Sei du selbst. Es sei denn, du kannst ein Einhorn sein…in diesem Fall sei immer ein Einhorn.' Elle Lothlorien, Alice im Wunderland

‚Sei du selbst. Es sei denn, du kannst ein Einhorn sein…in diesem Fall sei immer ein Einhorn.‘ Elle Lothlorien, Alice im Wunderland

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Hummelbrummen

Bombus Magnus/ Große Erdhummel

Bombus Magnus/ Große Erdhummel

Der Aerodynamiker Ludwig Prandtl soll einst gesagt haben, dass Hummeln bei einer Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimeter und einem Gewicht von 1,2 Gramm nach den Gesetzen der Aerodynamik unmöglich fliegen könnten. Nichtsdestotrotz gelten Hummeln als die am höchsten fliegenden Insekten der Erde. Bergsteiger haben Hummeln schon auf 5000 Metern Höhe am Mount Everest beobachtet.

Bombus Lapidarius/  Steinhummel

Bombus Lapidarius/ Steinhummel

Hummeln haben eine ganz besondere Technik, um den Blütenstaub aus den Blüten zu sammeln: Sie halten die Blütenstände fest und machen einen Riesenlärm. Das tiefe Brummen der pelzigen kleinen Wesen geht mit starken Vibrationen einher. Durch die Vibrationen wird der Blütenstaub aus den Blüten geschüttelt und die Hummeln können ihn sammeln. Einige Pflanzen, wie Tomaten oder Blaubeeren, können nur mit dieser Methode bestäubt werden.

In dem Film des Smithsonian Institutes seht ihr, wie eine Hummel eine Blüte mithilfe von Vibrationen aberntet.

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Ein Regenbogen kotzendes Einhorn und ein Zombie auf Hochrocktour – Die Sternenzacke-Supersupersuper-Experten über das Spiel Deutschland-Frankreich

Zuerst noch einmal vielen, vielen herzlichen Dank an die Sternenzacke-Supersupersuper-Fußball-Experten! Ihr habt allesamt fantastische Kommentare abgeliefert! Hätte Jogi euch vor den Spielen angerufen, wäre unser Team jetzt bestimmt noch im Turnier.

0:2

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Leonie, 11, aus Jüchen/ Schlich

Ich habe in der zweiten Hälfte eigentlich nur noch gemalt, weil ich das Spiel so langweilig fand. Keiner hat ein Tor geschossen, dabei gab es tausend Torchancen, fünf oder sechs mindestens, und kein Ball wurde reingemacht. Und dann wurde es mir langweilig. Ich hatte so neue Gelstifte bekommen. Ich habe dann ein Einhorn gemalt, das Regenbogen kotzt. Zwei Wolken mit Regenbogen hab ich auch gemalt.

Den Elfer fand ich Kacke, weil letztens Boateng und diesmal Schweinsteiger denselben Fehler gemacht haben. Warum gehen die alle gleich zum Ball, immer mit der Hand voraus?

Ich fand diesmal keinen deutschen Spieler richtig gut. Außer Neuer, der hat uns davor bewahrt, dass wir vier Tore oder so reinkriegen. Nachdem Boateng ausgewechselt wurde, war die Mannschaft in der Abwehr schlechter.

Die Franzosen fand ich gut, aber der Schiri war eindeutig parteiisch! Unsere Spieler haben sechsmal gefoult und vier gelbe Karten bekommen und Frankreich hat auch dauernd gefoult und nur eine Gelbe gekriegt.

Insgesamt ist die deutsche Mannschaft erst schwach gestartet und dann immer stärker geworden. Wir hatten viele Verletzte und waren dadurch jetzt wieder geschwächt. Es war ein Auf und Ab.

In der Schule hatten wir heute Sommerfest. Unser Erdkundlehrer stand auf der Bühne und hat ständig davon geredet, wie schade es ist, dass Deutschland nicht weitergekommen ist, dass man aber trotzdem noch nach Frankreich in Urlaub fahren soll.

Ich spiele trotzdem weiter gerne Fußball. Wir haben wegen der Sommerferien aber jetzt erstmal kein Training.

0:2

0:2

Lukas, 10, aus Düsseldorf/ Flehe

Verloren – Scheiße! Kimmich, Boateng und Neuer waren die Besten in der Mannschaft. Der Elfmeter war doof, ein dummer Fehler, einfach ein dummer Fehler von Schweinsteiger. Kimmich war wieder so schnell und er kann mega gute Flanken reinbringen. Und der gibt nicht auf. Der will um jeden Ball kämpfen, der gibt einfach nicht auf. Draxler war auch gut, er kann einfach gut dribbeln und läuft sehr viel.

Einen Ball hätten sie schon reinmachen müssen. Sané hätte ich früher gegen Schweinsteiger getauscht. Schweinsteiger hat nicht so gut gespielt, nicht nur wegen des Elmeters. Er läuft kaum, er steht nur noch vorne und will Abstaubertore machen.

Bei Sané war das anders. Als Sané nach 80 Minuten und 30 Sekunden rein kam, hat man es ja gesehen – er hat direkt fast ein Tor geschossen.

Die Franzosen fand ich auch gut, vor allem Griezmann.

Aber der Schiedsrichter war richtig parteiisch. Es war ein italienischer Schiedsrichter, und nur weil wir Italien rausgeworfen haben, war der die ganze Zeit uns gegenüber parteiisch. Das muss echt nicht sein.

Insgesamt fand ich das Turnier für unsere Mannschaft ganz gut und ganz spannend.

Lif, 4, aus Düsseldorf, lässt sich vom EM-Aus nicht unterkriegen. Sie hat ihr Ballkleidchen angezogen und steht schon wieder auf dem Platz.

Lif, 4, aus Düsseldorf, lässt sich vom EM-Aus nicht unterkriegen. Sie hat ihr Ballkleidchen angezogen und steht schon wieder auf dem Platz.

Ben, 9, aus Schopfheim

Das war wirklich ein dummes Spiel. Deutschland hatte mehr Chancen, und weil sie die nicht reingemacht haben, haben sie verloren. Die Franzosen hatten mehr Glück.

Ich bin heute ein bisschen müde und sehr traurig. In der Schule hat man schon auch gemerkt, dass alle ein bisschen traurig waren.

Der Elfmeter für das Handspiel war unberechtigt. Dieser Franzose, der geköpft hat, hat gesehen, dass Schweinsteiger die Arme oben hatte und hat dann den Ball gegen Schweinsteigers Arm geköpft.

Müller ist mir diesmal sehr aufgefallen, der hatte sehr viele Chancen.

Die Franzosen fand ich nicht gerade schlecht, aber so richtig gut waren die auch nicht.

Am blödesten fand ich, dass Griezmann so getanzt hat wie ein Zombie, der gerade auf Hochrocktour ist und so absingt. Und dann hat er noch in die Kamera reingegrinst.

Insgesamt fand ich die EM schon gut für unsere Mannschaft. Das Ärgerlichste war, dass sie jetzt ausgeschieden sind.

Ich habe auf jeden Fall trotzdem noch Lust, Fußball zu spielen.

0:2

0:2

Max, 9, aus Düsseldorf

Kein Kommentar… Den Elfer fand ich nicht berechtigt, vor allem die gelbe Karte für Schweinsteiger nicht. Er hat ja direkt die Hand wieder runtergezogen und den Franzosen dreimal umarmt.

Eigentlich fand ich keinen deutschen Spieler richtig gut, bis auf Höwedes. Am besten fand ich von ihm vor allem diese Grätsche bei der französischen Nummer 9.

Die EM fand ich insgesamt gut, aber unsere Spieler haben halt gepennt bei diesem Spiel. Immer wenn sie den Ball verloren haben, sind die Franzosen losgestürmt und hinten stand dann keiner.

Einen italienischen Schiedsrichter einzuschleusen fand ich dumm. Nachdem wir die Italiener rausgekickt haben – ist doch klar, dass der nicht unparteiisch sein kann.

Als Boateng raus ist konnte sich die deutsche Mannschaft nicht mehr richtig auf das Spiel konzentrieren, konnten, weil Boateng hinten nicht mehr dicht gehalten hat. Die Verteidigung von der Weltmeisterschaft hat komplett gefehlt. Und dann geht ja eigentlich gar nichts mehr in der Verteidigung.

GERFRA

GERFRA

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Die Sternenzacke-Supersupersuper-Experten über das Spiel Deutschland-Italien

6:5 n.E.

6:5 n.E.

Leonie, 11, aus Jüchen/ Schlich

Wir hätten uns eigentlich das Elfmeterschiessen und die Verlängerung sparen können, wenn der Elfer für die Italiener nicht gewesen wäre.

Und das habe ich auch noch nicht erlebt, dass das Spiel in die Verlängerung geht und das Elfmeterschiessen auch!

Botaeng war wieder sehr gut. Obwohl ich diesmal keinen Spieler so richtig supergut fand. Wegen Boateng gab es den Elfer. Müller hat wieder das Tor nicht geschossen. Und Gómez hat viele Bälle verstolpert.

Müller schießt bei dieser EM glaube ich kein Tor mehr. Bis jetzt hatte er so viele Chancen und er hat keinen reingemacht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass er in den nächsten zwei Spielen noch einen reinmachen wird. In dieser EM wird er kein Tor mehr schießen.

Die Aufstellung fand ich diesmal nur geht so. Beim Spiel gegen die Slowakei hat sie mir besser gefallen, da haben alle richtig gut zusammen gespielt. Gegen Italien gab es viel mehr Fehlpässe.

Die Italiener waren eigentlich mit uns auf Augenhöhe, das hat man beim Elfmeterschiessen auch gesehen. Vorher hatte keiner so richtige Torschancen. Über die ganze Zeit in 122 Minuten gab es nur ein Tor durch den Elfer und eins von uns.

Ein bisschen haben mir die Italiener am Ende leid getan.

Meine Freunde sagen alle, dass heute Abend sowieso Frankreich gewinnt, aber ich wäre mir da nicht so sicher. Die Isländer haben einen sehr staken Willen bekommen, die wollen jetzt auch weiterkommen. Und sie sind stärker als man glaubt. Ich glaube Frankreich-Island wird ein spannendes Spiel.

Ich wünsche mir für uns auch eher Island als Halbfinalgegner. Ich würde es den Isländern auch wünschen, dass sie ins Finale kommen. Es wäre mir sogar egal, dass sie uns dafür raus schießen müssten.

6:5 n.E.

6:5 n.E.

Lukas, 10 Jahre, aus Düsseldorf/Flehe

Das Spiel war echt spannend, besser als jeder Krimi!

Draxler, Kroos und Hummels fand ich besonders gut. Bei Hummels ist es nur doof, dass er im Halbfinale gesperrt ist.

Die Ecken von Kroos fand ich gut. Özil hat auch sehr gut gespielt. Und Neuer – wie der da alle gehalten hat beim Elfmeter!

Draxler ist so schnell, er kann gut dribbeln und hat einen guten Schuss. Wenn er einen Ball verliert, holt er sich immer die Bälle direkt wieder zurück. Auch den sehr Guten kann mal ein Fehler passieren, aber den Ball dann direkt wiederzuholen, das ist richtig gut.

Müller wird seinen EM-Fluch im Finale überwinden und ein Tor schießen. Das wird dann der Höhepunkt des Spiels.

Im Halbfinale sollte wieder Kimmich rechts spielen wie gestern. Für Hummels würde ich Rüdiger bringen, wenn es dem wieder gut geht.

Ich hoffe, dass heute Abend Island gewinnt, weil sie so coole Fans haben. Außerdem hätten wir dann einen etwas schwächeren Gegner im Halbfinale.

Thomas Müller soll es endlich wieder müllern lassen

Thomas Müller soll es endlich wieder müllern lassen

Max, 9, aus Düsseldorf

Ich fand das Spiel ausgeglichen. Auf jeden Fall war es schade, dass Schweini vor dem Tor noch gefoult hat und der Ball nicht gezählt hat.

Ich fand viele Spielaktionen toll, von den Italienern und Deutschen, auch wenn die Italiener nicht meine Lieblingsmannschaft sind bei der Kombination. Vor allem für Bufón fand ich es schade, dass er beim Elfmeterschiessen verloren hat. Er ist ja meistens in die richtige Richtung gesprungen. Wenn der jünger wäre, hätte er bestimmt noch ein paar Bälle mehr gehalten.

Aber wenn ich sagen soll, welche Mannschaft es mehr verdient hat, würde ich Deutschland sagen, weil sie mehr Chancen hatten.

Den Pass von Gomez auf Hector und Özil fand ich richtig gut. Das Tor habe ich Özil auch so richtig gegönnt.

Der Handspielelfmeter war nicht so richtig verdient. Boateng hat nur die Abwehr gemacht – die Arme hochzunehmen war nur ein Reflex, nichts, das er extra gemacht hat. Warum sollte er das auch riskieren? Aber sagen wir mal so: Wenn die Arme oben sind, ist es halt ein Handspiel.

Ich glaube, Müller wird statt Götze das entscheidende Tor im Finale schießen. Dann wird er seinen EM-Fluch brechen und keiner wird mehr je was gesagt haben wollen…

Mehmet Scholl hat nach dem Spiel gesagt, dass er es nicht gut findet, dass Löw nur auf seine Trainer gehört hat. Bei der WM hat er bei den Gruppenspielen auch auf die Trainer gehört. Ab der k.o.-Runde hat er dann auf die Mannschaft vertraut und es hat geklappt.

6:5 n.E.

6:5 n.E.

Ben, 9, aus Schopfheim

Das Spiel war sehr ausgeglichen. Ich fand die Italiener stark.

Bei den Italienern hat mir Edér am besten gefallen, weil sie ihn fast immer angespielt haben. Er leitet den Ball gut weiter.

Bei den Deutschen ist mir Özil sehr aufgefallen, weil er ein Tor geschossen hat und auch sonst gut gespielt hat.

Dass es zum Elfmeterschiessen kam, fand ich blöd, weil die Italiener es extra noch rausgezögert haben, als ob sie das Elfmeterschiessen wollten. Und dann haben sie ja verloren…

Müller macht vielleicht noch ein Tor im Halbfinale oder im Finale. Ich glaube nicht, dass es ein Fluch ist.

Den Handelfmeter wegen Boateng fand ich nicht so berechtigt, weil einer der Italiener Boateng so nach vorne geschubst hat.

Die Aufstellung war gut, aber ich fand es ein bisschen blöd, dass Schweinsteiger schon in der fünfzehnten Minute reingekommen ist. Er ist schon alt und er war ja auch lang verletzt. Ich war nicht sicher, ob der es ganz durch schafft.

Am Ende war es dumm, dass ausgerechnet Müller, Özil und Schweinsteiger ihre Elfmeter verschossen haben, obwohl sie die besten Schützen sind.

Für das Halbfinale wünsche ich mir Island als Sieger. Die Isländer foulen ja recht viel. Im Spiel gegen Frankreich kriegen die dann vielleicht noch mal fünf, sechs gelbe Karten. Gegen Deutschland müssen sie dann mit der zweiten Mannschaft spielen, weil die dann alle gesperrt sind.

Meine Nerven waren nach dem Spiel echt weg und ich konnte schlecht schlafen. So ein spannendes Spiel hab ich noch nie gesehen, außer vielleicht das Endspiel Deutschland-Argentinien bei der WM 2014.