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Einstein tanzen

Creativity is intelligence having fun. - Albert Einstein -

Creativity is intelligence having fun.
– Albert Einstein –

Der heutige Beitrag ist aus unserer Kategorie „Wünsch dir was“. Wenn du dein Lieblingszitat auch auf der Sternenzacke sehen möchtest, schreib mir! Ich illustriere es gerne für dich. Der heutige Wunsch kam von Marci.

Make a wish… if you want to see yur favorite quote on this website, just drop me a note! I’ll be happy to illustrate it for you.

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Die zwitschernde Birke von Joachimsthal

Eine Birke im brandenburgischen Joachimsthal arbeitet seit Neuestem über Twitter mit einer Forschungsgruppe zusammen. In Belgien und den Niederlanden arbeiten bislang weitere sieben Bäume an dem Projekt mit.

Eine noch unverkabelte Birke und ein zwitschernder Freund

Eine noch unverkabelte Birke und ein zwitschernder Freund

Die menschlichen Kolleginnen und Kollegen der Bäume sind Wissenschaftler, die zu der europäischen Waldforschungsgruppe STreESS gehören. Die Forscher wollen  herausfinden, wie sich klimatische Veränderungen auf den Wald auswirken. Wie reagieren unterschiedliche Baumarten etwa auf Trockenheit?

Die Wissenschaftler haben die Bäume mit Sensoren und Messfühlern versehen. Mit den Messgeräten wird beispielsweise gemessen, wieviel Saft gerade durch einen Baum fliesst oder ob der Baum gewachsen ist.

Die Werte werden über WLAN direkt an die Twitter-Accounts der Bäume übermittelt. So können die brandenburgische Birke und ihre Baumkolleginnen ihre menschlichen Mitarbeiter alle fünf Minuten mit Informationen über ihren Zustand versorgen.

An einem kalten Morgen im April etwa übermittelte ein Baum folgende Nachricht an die Forscher: „It is quite cloudy this morning. It might take a while before my sap starts to flow.“ („Heute morgen ist es etwas bewölkt. Es könnte eine Weile dauern, bis mein Saft zu fliessen beginnt.“)

Du kannst der Birke und den anderen Bäumen über #TreeWatchNet auf Twitter folgen.

Und falls dir nach einem ganz klassischen analog zwitschernden Waldbewohner zumute ist, nachdem du gelesen hast, dass heutzutage sogar Birken twittern, hier noch eine kleine Zeichnung…

Der Schnabel der Amsel ist ein analoger Zwitscher-Account

Der Schnabel der Amsel ist ein sehr klassischer analoger Zwitscher-Account

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Neues von der Seekuh zwo null

Eine Seekuh und ihr Kalb begutachten die Arbeit ihrer Namensvetterin

Eines Montags vor nicht allzu langer Zeit haben wir genau hier über einen Katamaran namens Seekuh berichtet.  Die ‚Seekuh‘ wird bald selbstständig durch die Gewässer treiben, um Plastikmüll aus Flüssen und Meeren zu fischen. Der Katamaran wurde von der Organisation One Earth – One Ocean entwickelt und wird gerade in einer kleinen Lübecker Werft fertiggestellt. Günther Bonin von der Organisation One Earth – One Ocean erklärt euch, wie die Seekuh den Plastikmüll im Meer um 80% reduzieren kann:

„Wir wollen im ersten Schritt die Flüsse und die Flussmündungen mit verschiedenen Filterstationen reinigen- damit würde bereits 80% weniger Müll in die Meere gelangen. Die Seekühe können vor den Mündungen sozusagen auf den Müll warten. Unsere erste Seekuh ist zudem ein Forschungsschiff- da saugen wir
auch Müll aus tieferen Bereichen an, um Wasserproben zu nehmen. Wichtig ist, den Menschen vor Ort Geld zu geben, damit sie die von der Seekuh gesammelten Abfälle sammeln. Übrigens kommen zur Zeit über 60% der Kunststoffabfälle aus Asien.“

Georg, 9 Jahre alt, hat überlegt, wie er selbst einen solchen Katamaran konstruieren würde. Georgs Idee war, einen Ansaugmechanismus zu integrieren.

„Kinder haben wirklich immer gute Ideen“, freut sich Günther über Georgs Vorschlag. „Ein 10 Jahre alter Schüler wollte sogar ein U-Boot einsetzen.“

Modell einer U-Boot-Seekuh

Ein Seekuh-U-Boot-Modell

 

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Wundersame Wesen – sechs seltsame Dinge über den Axolótl, den mexikanischen gehenden Fisch

Axolotl

– Axolótl sind eine dem Salamander verwandte mexikanische Lurchart.

– Weil sie sowohl im Wasser als auch an Land überleben können, werden Axolótl auch „gehende Fische“ genannt.

– Wird ein Axolótl verletzt, kann er seine Organe vollständig nachwachsen lassen. Die nachgewachsenen Organe sind voll funktionstüchtig. Wie kein anderes Lebewesen stehen Axolótl deshalb für Wissenschaftler für den Traum von der ewigen Jugend.

– Axolótl sind so wundersam, dass der argentinische Schriftsteller Julio Cortázar in einer Kurzgeschichte schrieb, er habe die Wasserwesen so lange jeden Tag in einem Aquarium in Paris bestaunt, bis er selbst ein Axolótl war.

– Der aztekische Name „Axolótl“ kann übersetzt „Wassergottheit“, aber auch „Wassermonster“ heissen.

– Weil sie trotz ihrer unglaublichen Fähigkeiten heute vom Aussterben bedroht sind, wurden Axolótl in Mexiko inzwischen unter Schutz gestellt.

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Wie man aus einem Schwarzen Loch wieder rauskommt

Georg, 9 Jahre alt und wissenschaftlicher Berater der Sternenzacke, hat für euch recherchiert, was Schwarze Löcher sind, wie sie entstehen, und wie ihr aus einem Schwarzen Loch wieder herauskommt. Ausserdem erklärt Georg in seinem neuesten Artikel, was Asteroiden und Kometen sind und woraus der Schweif eines Kometen besteht:

Ein Schwarzes Loch

Ein Schwarzes Loch

„Ein schwarzes Loch ist ein Bereich, in dem die Schwerkraft so eng ist, dass es alles einsaugt was ihm zu nahe kommt.

Ein Schwarzes Loch entsteht, wenn Massen an Materie in einen Punkt gedrückt werden. Das passiert oft nach einer Supernova.

Wie man aus einem Schwarzen Loch wieder raus kommt

Lange glaubte man, Schwarze Löcher wären unentrinnbare Gefängnisse. Heute weiss man, dass das nicht stimmt. Nach Milliarden Jahren verdampft sozusagen das Schwarze Loch.

Und alles, was reingesogen wurde? Das wird wieder als Atome rausgespuckt.

Aus einem Schwarzen Loch kommt man raus.

Kometen

Kometen sind nichts anderes als Brocken aus Eis und Staub so wie ein ziemlich dreckiger Schneeball. Den Schweif sehen wir nur, wenn er in die Nähe von der Sonne kommt. Der Sonnenwind bläst feine Teilchen von der Oberfläche, die wir als Schweif sehen.

Asteroiden

Asteroiden sind anders als Kometen Planeten, die es nicht geschafft haben, groß zu werden. Sie fliegen quer durchs All. Manchmal krachen sie auch zusammen.“

Das Weltraumteleskop Hubble

Das Weltraumteleskop Hubble

Earth day

„For instance, on the planet Earth, man had always assumed that he was more intelligent than dolphins because he had achieved so much—the wheel, New York, wars and so on—whilst all the dolphins had ever done was muck about in the water having a good time. But conversely, the dolphins had always believed that they were far more intelligent than man—for precisely the same reasons.“

Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy.

Auf dem Planeten Erde beispielsweise hatte der Mensch immer angenommen, dass er intelligenter sei als Delfine, weil er so viel erreicht hatte – das Rad, New York, Kriege und so weiter – während die Delfine die ganze Zeit über im Wasser herumgealbert  und sich eine schöne zeit gemacht hatten. Aber umgekehrt hatten die Delfine immer geglaubt, dass sie sehr viel intelligenter seien als der Mensch – und zwar aus exakt denselben Gründen.

Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis.

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Tschö, Inky

Inky auf dem Weg in die endlos blauen Weiten des Meeres

Inky auf dem Weg in die endlos blauen Weiten des Meeres

Ein entschlossener Tintenfisch kommt überall durch… Inky der Oktopus ist schon vor einigen Wochen aus dem neuseeländischen National-Aquarium entschlüpft. Inkys Tierpfleger fanden eines Morgens nur noch eine plitschnasse Spur, die von Inkys Aquarium zu einem Abflussrohr führte. Durch das Abflussrohr gelangte Inky schließlich direkt zurück ins Meer. Inky kennt sich in der Freiheit aus. Der Oktopus wurde im Meer geboren. Erst vor einigen Jahren wurde der Oktopus verletzt von Fischern aufgegriffen und in das Aquarium gebracht. Dort päppelten ihn die Tierpfleger so fürsorglich wieder auf, dass Inky jetzt gesund genug für die Flucht war.

Über dem Abflussrohr, durch das der Krake entschlüpfte, befand sich ein Gitter. Möglicherweise haben Arbeiter an dem Tag von Inkys Flucht vergessen, das Rohr zu verschließen. Weil Tintenfische als sehr intelligent gelten, halten Oktopus-Forscher es übrigens durchaus für möglich, dass Inky das Gitter selbst geöffnet hat.

Um zu sehen, durch welch schmale Öffnungen sich ein knochenloses Wesen bewegen kann, könnt ihr euch hier noch einen sehr lohnenden kleinen Film über einen mit Inky verwandten Ausbruchskünstler anschauen:

 

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Hallo, Rosalinda!

Zoodirektor Madsen, Rosalinda (Douglas) und Gojan auf dem Weg nach Karlsruhe

Zoodirektor Madsen, Rosalinda (Douglas) und Gojan auf dem Weg nach Karlsruhe

Der fast 50 Jahre alte Papagei Douglas ist ein ausserordentlich berühmter Schauspieler: In dem 1970 gedrehten Film Pippi im Taka-Tuka-Land spielte der rote Ara Pippi Langstrumpfs Papagei Rosalinda.

Nach den Dreharbeiten lebte der Papagei zusammen mit seiner Gefährtin Gojan im Zoo von Malmö. Schwedische Behörden fanden nun die Voliere der beiden Aras zu klein. Weil der Malmöer Zoo keinen Platz für eine größere Voliere hatte, forderten die Beamten, den alten Douglas und seine Freundin Gojan einschläfern zu lassen.

Zoodirektor Madsen ist es jetzt gelungen, die beiden Vögel zu retten und sie an den Zoo von Karlsruhe zu vermitteln. Dort werden Douglas und Gojan ihren Lebensabend verbringen. Sobald Rosalinda aka Douglas und Gojan ihr Gesundheitszeugnis vom Tierarzt bekommen haben, wird Zoodirektor Madsen seine gefiederten Freunde höchstpersönlich nach Karlsruhe fahren und sie in ihr neues Zuhause bringen. „Vielleicht“, sagte Zoodirektor Madsen in einem Interview, „machen wir ja ein Schild ans Auto: Rosalinda auf ihrer letzten Tour.“

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Georg über den Kosmos

Den folgenden Artikel über den Kosmos hat Georg A., 9 Jahre alt und wissenschaftlicher Berater der Sternenzacke, in der Schulpause aus dem Kopf heraus für euch aufgeschrieben:

„Unsere Erde ist 46000000 Jahre alt. Ein Zwergenalter im Universum. Stellt es euch so vor: Jeder kennt unsere Planeten und unsere Sonne. Diese und Tausende Planeten mehr fliegen in der Milchstrasse unserer Galaxie umher. Die nächste Galaxie ist die Magellansche Wolke, die doppelt so groß ist. Tausend Galaxien ergeben ein Galaxienbündel. Tausende von Galaxienbündeln ergeben einen Kosmos. Man nimmt an, dass jeder Kosmos ein Universum ergibt.

Ein Heliumatom

Ein Heliumatom

Forscher haben bewiesen, dass pro Sekunde ein Stern stirbt und einer geboren wird. Geboren werden sie in riesigen Kolonien aus Materie. Materie ist der Stoff, der im Universum am meisten vorhanden ist. Der Stoff besteht aus Wasserstoff und Helium. Zwei Wasserstoffatome ergeben ein Heliumatom. Aus dem Stoff bestehen Tausende weiterer Sachen. Wir auch. Jetzt wird es poetisch: Wir alle sind Sternenkinder.

Gibt es Außerirdische?

1989 schickte die NASA eine Raumsonde ins All auf die Suche nach Außerirdischen. Außer riesigen Sonnensegeln hatte die Sonde eine Schallplatte aus Gold an Bord. Diesen Weg ist sie geflogen:

Der Weg der Voyagersonde

Der Weg der Voyagersonde

Danach gab es kein Lebenszeichen mehr.“

Vielen Dank an dich, Georg, für diesen wunderschönen und superinteressanten Artikel!

Blassblauer Punkt

Sternenstaub