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Fünf Minuten Pinguine

Für alle, denen gerade irgendwie zu warm ist, hat die Sternenzacke-Redaktion einen kühlenden Pinguin-Comic gezeichnet.

© Chris Ella Dick 2018

Als Nachtisch haben wir einen Pinguin-Film für euch aus den Weiten des Internets gefischt – fünf Minuten Pinguine. Pur. Sonst nichts.

Falls ihr nach dem Film noch eine entzückende kleine (wahre!) Pinguingeschichte lesen möchtet, könnt ihr euch über diesen Link zu Dindim dem Pinguin durchklicken.

Und wenn ihr wissen möchtet, wie ihr den Lebensraum der Pinguine schützen könnt, findet ihr in dem Artikel über Krill mehr Informationen.

Wenn ihr nach dem Film noch eine entzückende kleine (wahre!) Pinguingeschichte lesen möchtet, könnt ihr euch über diesen Link zu Dindim dem Pinguin durchklicken.

Und wenn ihr wissen möchtet, wie ihr den Lebensraum der Pinguine schützen könnt, findet ihr in dem Artikel über Krill mehr Informationen.

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Was Harry sagt…

© Chris Ella Dick 2018

Harry ist ein Schwäbisch-Hällisches Landschwein. Er lebt im Kölner Zoo, wo er im Frühjahr Vater von elf Ferkeln wurde. Als Vater einer kompletten Fußballmannschaft kennt sich Harry mit dem Spiel natürlich bestens aus.

Zur Weltmeisterschaft wird Harry von seinen Pflegern über die Ergebnisse der Spiele der deutschen Mannschaft befragt. Vor dem Spiel gegen Mexiko tippte das Eberorakel dann auf die El Tri… 🙁

Gegen Schweden hat der Fußballvater wieder orakelt und diesmal einen Sieg des deutschen Teams vorhergesagt.

In Düsseldorf kursieren übrigens seit Kurzem Gerüchte, dass Harry sogar den Aufstieg der Fortuna 95 in die Erste Liga vorhergesagt hätte, wenn die Kölner ihn gefragt hätten. Auch wenn es sich dabei um vollkommen unbestätigte Gerüchte handelt, wird das Schwein seither in Düsseldorf als hochgradig glaubwürdig angesehen 🙂

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Kumma, der Rolf klappert

© Chris Ella Dick 2018

Störche haben in Europa und in Afrika einen guten Ruf. In Teilen Afrikas heisst es, die Störche würden den Regen bringen, in Europa erzählt man sich, dass Störche die Babys zu den Eltern tragen.

Störche sind nesttreu – sobald die Jungen flügge sind, trennen sich die Eltern und ziehen in ihre jeweiligen Winterquartiere. Im Frühjahr kehren beide Tiere zu ihrem Nest zurück. Da die Reise der Störche lang und gefährlich ist, kommt es vor, dass nur einer der beiden Altvögel zum Nest zurück kommt oder dass einer der beiden zu spät dran ist für die Brutsaison. In diesen Fällen tut sich der Vogel, der wieder am Nest ist, mit einem neuen Partner zusammen und brütet.

Einem Weißstorch namens Rolf und seiner noch namenlosen Angetrauten kannst du unter hamburg.nabu.de direkt ins Nest schauen.

Die Bewohner des bulgarischen Dorfes haben etwa 40 Störche vor dem Erfrierungstod gerettet. Wildtiere einzusammeln und zuhause zu versuchen, sie aufzupäppeln ist aber nicht immer die beste Lösung für das Tier. Du solltest du wirklich nur Tiere mitnehmen, die wirklich in Not sind. Wenn du ein verletztes Wildtier findest und nicht sicher bist, wie du ihm am besten helfen kannst, kannst du einen Tierarzt, das nächstgelegene Forstamt oder örtliche Naturschutzverbände wie den NABU anrufen und um Rat fragen.

Quellen: ze.tt, Mother Nature Network.

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Was zu tun ist, wenn du eine Königin triffst

© Chris Ella Dick 2018

Unter dem Link „Hummelbrummen“ kannst du nachlesen, wieso Hummeln eigentlich allen Gesetzen der Aerodynamik zum Trotz fliegen können und warum du mit der Hummelkönigin auch die Blaubeerernte und die Tomatenernte rettest.

Und unter „Hummelschlau“ findest du einen Mini-Comic über einen Versuch britischer Wissenschaftler, in dem ein paar Steinhummeln beweisen, dass sie ziemlich schlau sind. In dem Post gibt es ausserdem ein Video, das verrät, was all die Studien zur Intelligenz des pelzigen Brummtierchens mit der Aufstellung der englischen Nationalelf zu tun haben 🙂

Quellen für den Mini-Comic: NABU Bremen, BUND e.V.

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Hasen selber zaubern…

Ein Hase, ein Lämmchen und ein Huhn für euch zum Selberzaubern…  weil Ostern ohne Hasen, Lamm und Huhn doch irgendwie wie ein Frühling ohne Vogelzwitschern ist.

Die Sternenzacke wünscht euch allen schokoladenhaltige Ostern und viel Spaß beim Zeichnen!

© Chris Ella Dick 2018

P.S.: Aufmerksamen Zeichnern mit einem gewissen Sinn für Statik ist vermutlich direkt ein kleiner Fehler ins Auge gesprungen – ihr braucht natürlich nicht anderthalb gelockte Us für euer Lämmchen sondern zweieinhalb. Auf anderthalb Us kann man schlecht stehen… 🙂

 

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Die größten Kleinen der Erde

@ Chris Ella Dick 2018

Vermutlich wurde das Wort „Krill“ von „kriel“, einem alten niederländischen Wort für „klein“ abgeleitet. Norwegische Walfänger machten daraus „Krill“. Sie verwendeten das Wort für die Unmengen der winzigen Krebse, die sie im Magen der getöteten Wale fanden. „Krill“ bedeutete für die Walfänger schlichtweg „das, was die Wale essen“.

Tatsächlich sind die bis zu 6 cm langen Schalentiere ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette. Unter anderem lebt das nach heutigem Wissensstand größte Tier, das je auf der Erde gelebt hat – der Blauwal –  von Krill. Aber auch andere Walarten und Tiere wie Robben, Pinguine, Meeresvögel und viele Fischarten brauchen die Winzlinge als Nahrung.

Dennoch kann Krill weit mehr als für die Nahrung größerer Tiere zu sorgen. Die kleinen Krebse können sich beispielsweise selbst zum Leuchten zu bringen. Welche chemischen Prozesse am Leuchten der Krebslein beteiligt sind, ist noch wenig erforscht. Zumindest hat das Leuchten schon einen klangvollen Namen: „Bioluminiszenz“.

Krill tritt in riesigen Schwärmen auf. In einem Kubikmeter Wasser können sich bis zu 30.000 Exemplare der winzigen Krebse befinden. Manche Schwärme sind so groß, dass das Meer rosa erscheint.

Man nimmt an, dass die kleinen Krebse ihre Schale abstreifen können, um schneller zu entwischen, wenn ein Räuber angreift. Und in besonders futterarmen Zeiten kann Krill schrumpfen, um Energie zu sparen.

Seit den 1970er Jahren wird Krill industriell gefischt. Die kleinen Krebse landen dann als Fischfutter in Fischfarmen oder werden von der Pharma-Industrie für Omega-3-Kapseln verwendet. Da Krill für das Überleben so vieler Tierarten von so großer Bedeutung ist, versuchen Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace zusammen mit der EU, im antarktischen Wedellmeer das größte Meeresschutzgebiet der Welt zu etablieren. Unter diesem Link könnt ihr euch mit eurer Unterschrift für das Schutzgebiet einsetzen. Eine Million Menschen aus aller Welt haben bereits unterschrieben.

In diesem wunderschönen Film des BBC könnt ihr fast vier Minuten lang zuschauen, wie Wale in der Antarktis Krill jagen.

Und wer nur anderthalb Minuten Zeit hat, kann in diesen von einer Drohne gefilmten Aufnahmen einem Wal beim Verputzen eines Krillschwarms zuschauen.

Quellen: Die Zeit, Greenpeace (06.11.2017), Greenpeace (14.03.2018), The Guardian (13.03.2018), The Guardian (14.02.2018).

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Der sagenhafte Elefantenvogel, sein Ei und sein Cousin

© Chris Ella Dick 2018

Elefantenvögel gab es tatsächlich. Die bis zu drei Meter hohen Tiere lebten vor Hunderten von Jahren auf Madagaskar. Auf madegassisch heissen die Vögel Vorampatras. Die Elefantenvögel starben aus, nachdem Menschen die Insel besiedelt hatten. Ob die Vögel von Menschen ausgerottet wurden oder ob sie an Krankheiten starben, die von Haustieren eingeschleppt wurden, ist nicht ganz klar.

Elefantenvögel dienten wahrscheinlich als Vorbild für den Riesenvogel Roc (manchmal auch „Rock“ oder „Roch“ geschrieben) in den Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Als Sindbad der Seefahrer in einem der Märchen allein auf einer einsamen Insel zurückbleibt, rettet er sich mithilfe eines Vogel Roc: Er bindet er sich am Bein des Riesenvogels fest und kann so die Insel verlassen.

Der italienische Reisende Marco Polo notierte in seinen Reiseberichten, dass ihm die Einwohner Madagaskars von einem Riesenvogel berichtet hätten. Auch behauptete Marco Polo, die Feder eines der Riesenvögel gesehen zu haben.

Manchmal finden Menschen auch heute noch komplett erhaltene Eier des Elefantenvogels. Die Eier kann man meistens in naturkundlichen Museen bewundern. Manche Elefantenvogeleier werden jedoch auch verkauft und erzielen dann hohe Preise auf Auktionen.

In dem Film „KOKOLAMPY“ (2016), dokumentiert der Dortmunder Regisseur Hajo Schomerus seine Suche nach einem verschwundenen Elefantenvogelei, das sein Großonkel Menko einst besessen hatte. Die Suche führt Schomerus in die Keller eines Naturkundemuseums, in ein kleines Kloster in der Schweiz und an einen Strand an der madegassischen Küste. Wenn ihr wissen möchtet, ob er herausfindet, was aus dem Ei geworden ist und was sein Großonkel Menko eigentlich auf Madagaskar gemacht hat, solltet ihr euch unbedingt den Film ansehen! Die Dokumentation ist toll erzählt und so spannend wie ein Krimi. Ich habe bei youtube schonmal einen Trailer für euch ausgebuddelt. Den Film ist momentan leider nicht erhältlich, soll nach Aussage der Produzenten aber bald wieder als DVD zu haben sein. Die Sternenzacke hält euch natürlich auf dem Laufenden 🙂

Quellen: http://www.spiegel.dehttp://www.faz.nethttp://www.madamagazine.comhttp://www.zeit.dehttp://www.badische-zeitung.dehttps://de.wikipedia.org.

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Acht Augen, acht Beine, ein Superfaden

© Chris Ella Dick 2018

Spinnen gehören nicht zu den Insekten. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du gerade einen Käfer oder ein Spinnchen vor dir hast, zähle einfach die Beine: Spinnen haben acht, Insekten nur sechs Beine. Zu den Spinnentieren zählen übrigens auch Krebse und Asseln.

Auch wenn viele Menschen Angst vor Spinnen haben, sind die in unseren Breitengraden lebenden Achtbeiner für uns völlig harmlos. Es spricht also nichts dagegen, sich unseren achtbeinigen Gästen gegenüber gleichermassen harmlos zu verhalten. Wenn du das nächste Mal eine Spinne in deinem Zimmer findest, bring sie nicht gleich um. Sei tapfer, fange sie vorsichtig mit einem Glas und einer Postkarte ein und bringe sie einfach nach draußen. Im Gegenzug wird dir die Spinne im Sommer lästige Mücken und Fliegen vom Leib halten. Nach deinem heldenhaften Auftritt als Retter des achtbeinigen Junggesellen kannst du dir in der Mediathek von ARTE in einem kleinen dreiminütigen Film zur Erholung anschauen, wie die jungen Spinnenmännchen überhaupt ins Haus gelangen.

Weil Spinnenseidenfäden so stabil und gleichzeitig so leicht sind, interessieren sich übrigens Mediziner, Autobauer, Textilhersteller und Raumfahrtsingenieure dafür. In Hannover ist es Ärzten 2015 gelungen, durchtrennte Nervenbahnen mithilfe von Spinnenseide wieder zum Funktionieren zu bringen. Mehr Informationen über dieses Projekt findest du auf www.br.de. Wie Spinnen den Faden selbst verwenden, um Netze zu bauen, kannst du dir in dem kleinen Video von Arte Future ansehen.

Und wenn du dann noch sehen möchtest, wie die vermutlich putzigste Spinne der Welt, der Bunny Harvestman, sich putzt, tanzt und chillt, dann kannst du dir noch diesen kurzen Clip ansehen:

Quellen: https://www.helles-koepfchen.dehttp://www.lernspass-fuer-kinder.dehttp://www.br.de, http://www.arte.tvhttps://nrw.nabu.de.